<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-8674637088854653090</id><updated>2012-02-26T21:05:15.900+05:30</updated><title type='text'>Gianmarco in Indien</title><subtitle type='html'>Hier die Möglichkeit meine Erfahrungen mit Euch zu teilen. Danke für die Unterstützung!</subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8674637088854653090/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>John A. Stone</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05712418441374018934</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-a-QJCUImVCU/T0G7T1fmPzI/AAAAAAAAATo/q93ALJ7IDtc/s220/373946_2710949061199_1481061890_2974443_2075700814_n-1.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>19</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8674637088854653090.post-529434831188650915</id><published>2010-08-11T16:28:00.002+05:30</published><updated>2010-08-11T16:34:16.272+05:30</updated><title type='text'>Eine unendliche Liebe &amp; Durch den Monsun</title><content type='html'>Teil 1:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine unendliche Liebe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist so weit. In weniger als 5 Wochen werde ich in Mumbai am Flughafen stehen und voraussichtlich unter Tränen in die Maschine steigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das obligatorisch-freundliche Lächeln des Flugpersonals wird für mich nicht weniger als "Lebe Wohl, Indien" bedeuten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Lebe Wohl!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ohne mein Zutun werde ich dorthin geflogen, wo das Schicksal oder der Zufall mir vor 21 Jahren ein Zuhause geschenkt hat. Deutschland. Europa.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ziel oder Anfang. Oder Zwischenstop. Oder einfach nur ein Trampelpfad?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es kommt mir wie gestern vor, als die heisse, dreckige Mumbai Luft des indischen Septembers zum ersten Mal in meine Lungen strömte und tief in mir ein Gefühl der Wärme vernarbte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn das Liebe ist, dann ist es unendliche Liebe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wo auch immer ich bin, was auch immer ich tue, ich werde nie aufhören dich zu lieben.&lt;br /&gt;Indien, das du mir für ein Jahr ein Zuhause warst. Dass du mir deine wertvollen Bewohner als Freunde, Brüder und Schwestern gezeigt hast.&lt;br /&gt;Wie eine Mutter habe ich aus deiner Hand gegessen und wie ein vater hast du mir das Leben beigebracht. Shukriya Bharat! Danke Indien!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wo auch immer ich sein werde...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich werde es nie vergessen an einem Nachmittag mit den Kindern aus einem der Dörfer hier auf dem erdigen Dorplatz um den Tempel herumzurennen und fangen zu spielen, während die Frauen alle vor der Tür ihres Lehmhauses sitzen und die Aluminiumteller spülen. Immer wieder fahren Ochsenkarren vorbei, auf denen Männer mit Peitschen sitzen. Ihre weiße Arbeitskleidung von der Feldarbeit dreckig und löchrig geworden.&lt;br /&gt;Dann kommt eines der Kinder zu mir. "Caca", ruft es mich (Bruder meines Vaters). Es fragt mich ob ich seine Oma auf dem Scooter ins nächste Dorf auf den Markt mitnehmen kann. "Ha, koi baat nahi hai." "Kein Problem!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich werde mich immer mit einem Lächeln an unseren Fahrer erinnern, der mir sagte, dass, wenn ich in Indien leben wolle, doch ich ein indisches Mädchen heiraten solle.&lt;br /&gt;Er kenne alle Männer aus den umliegenden Dörfern. Er könnte alles arrangieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;...oder mit Rahul in seiner "WG" zu übernachten: Ein Flur. Dort steht ein Tonkrug mit Trinkwasser für alle. Viele kleine Türen. Hinter jeder Tür verbirgt sich ein kleines Zimmer mit 3 Betten und einem Bad. Keine Küche. Nirgendwo im Haus. Ein reines "Boys-Hostel".&lt;br /&gt;Keine Schränke. Ein kleiner Metallschreibtisch begraben unter Computeringenieur-Fachliteratur. Als wir ins Zimmer kamen saßen Nagesh und Roshan auf ihren Betten im Schneidersitz. Da sie keine Schränke haben hing ihre Alltagskleidung an Haken über dem Bett, der Rest war in Koffern verstaut. Aber zwischen ihren Beiden hatten sie die neusten Laptops. Rahul und ich packten das Bier und die Snacks aus, die wir nicht weit im Alkohol-Shop gekauft hatten. Nagesh holte Zeitungspapier und breitete es auf dem Boden aus. Darauf kippten wir die Snacks und saßen uns auch auf den Boden. Erzählt wurde über das Studium, über das Leben, über Indien und Deutschland und mit steigendem primille Spiegel drehten sich die Gesprächsthemen der schüchternen Inder  immer mehr auch um Mädchen. Ein Zitat von diesem Abend: "Nach dem Studium heiratest du in Indien und dann sind deine ganzen Probleme angeblich vorbei, so sagen es zumindest meine Eltern."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hoffentlich hat der kleine Cay Junge, der in dem bunt angemalten Holzschuppen für seine Eltern Cay verkauft, so viel Glück.&lt;br /&gt;Rahul und ich saßen uns am nächsten Morgen auf einer dieser Holzbänke. "Ey Chotu. Don Goldflake paidje hamala", rief ihm Rahul auf Marathi zu. "Hey Kleiner. Wir wollen zwei Goldflakes (indische Zigarettenmarke). "Aur don Caha", und zwei Cay.&lt;br /&gt;Der kleine Junge rannte los um Zigaretten zu holen, währenddessen rührte sein Bruder Milch in einem Topf über der Flamme einer Kerosinflasche und brachte uns zwei Cay. Dazu teilten Rahul und ich uns eine Goldflake. Nach dem Cay noch eine.&lt;br /&gt;Es wunderte mich jedoch, dass kein Erwachsener in dem "Strassencafe'" war.&lt;br /&gt;"Gehört der Cay Shop den beiden Jungs?" - "Nein. Die arbeiten für ihre Eltern."&lt;br /&gt;"Und haben die Jungs gerade Schulferien?" - "Schulferien? Die beiden gehen nicht zur Schule."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;...so könnte ich weiter Erlebnisse schildern, die mich berührt, gefreut oder traurig gemacht haben. Aber Schwarz auf Weiss vermitteln sie nicht das, was sie vernarbt in Erinnerungen für mich bedeuten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Teil 2:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Durch den Monsun.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt muss ich auch durch den Monsun. Dieser ist gerade voll im Gange und übertrifft jede Erwartung, die ich an die -von allen Indern so geliebte Jahreszeit- hatte.&lt;br /&gt;Ich empfinde es als die anstrengendste der drei indischen Jahreszeiten.&lt;br /&gt;Seit 3-4 Wochen regnet es fast ununterbrochen und ich habe seit mindestens 2 Wochen die Sonne nicht mehr gesehen. Ich dachte der Monsun äussert sich lediglich mit einem Wolkenbruch Nachmittags, doch da hätte ich bei Herrn Herrnleben im Erdkundeunterricht, an den ich in letzter Zeit sehr oft zurückdenken muss, besser zuhören sollen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Folgende Dinge bringt der Monsun mit sich:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Hausangestellten kommen -wenn überhaupt- nur halbtags, denn sie sind damit beschäftigt im Regen mit ihrer Grossfamilie bis zu den Knien im Wasser auf ihren Äckern zu stehen und Reis zu pflanzen. Es ist ein beindruckendes Bild, wie bunte Saris und Turbane im braunen Wasserschlamm zwischen den grünen Reispflanzen im Wind wehen.&lt;br /&gt;Für mich ist das ein trauriges Bild, doch für die Arbeitenden bedeutet das Essen.&lt;br /&gt;Beeidruckend und bedrückend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine Klamotten werden nicht trocken. Bei der hohen Luftfeuchtigkeit trocknet die Wäsche nicht und es bildet sich Schimmel auf der Kleidung. Ich rede nicht davon, dass sie ein wenig streng riecht, nein, das tuen nur die Matratzen und die Kissen.&lt;br /&gt;Ich rede davon, dass sich auf der Kleidung vor allem am Hals und an den Ärmeln weiss-grüne Flecken bilden. Einige Klamotten waren so von Schimmel überzogen, dass ich sie verbrennen musste. Meine reich verziehrten indischen Ledersandalen (Kolhapuri-Chappel) waren nicht von einem verschimmelten Leib Brot zu unterscheiden.&lt;br /&gt;Jetzt habe ich alles aus meinem Schrank geräumt und an meinen Bettstanden auf einer Leine aufgehängt. Ich hoffe das bringt etwas.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir alle verspüren ein steigendes Hungergefühl. Keine Ahnung wie ich das erklären soll, aber, wenn es die ganze Zeit regnet und keine Sonne und wenig Wärme durch die all- und stetsgegenwärtige grau-schwarze Wolkendecke dringt, dann hat man so viel Hunger. Ich befürchte, dass ich so viel zunehmen werde in nächster Zeit.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Selbst kleinere Wunden und Kratzer verheilen schleppend. Jedoch entzünden sie sich blitzschnell und eitern dann eklig. Dieses Problem haben nicht nur die nicht-Inder, sondern auch die Inder. Der Doktor in Paud reinigt deshalb jede Wunde jedes Patienten mit Baumwolle, die er in Desinfektionsmittel tunkt und damit auf der Wunde feste herumreibt. Das tut höllisch weh, aber hilft gut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Busse und Public Jeeps fahren seltener und werden kurzfristig abgesagt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unzählige kleine Käfer und andere Insekten bedecken jede Lichtquelle. Das lockt Geckos und andere Insektenfresser an. Ratten und Geckos locken Schlangen an usw und so sieht man wieder oft tote, plattgefahrene, aber noch bunte Schlangen auf den Strassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Wind kappt Stromleitungen und so ist selbst der Stromplan (Es gibt einen Stromplan, wann der Stromon der Zentrale ein- und ausgestellt wird) nicht mehr zuverlässig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Handy und Radioempfang wird schlechter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;usw usw.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles Dinge, an die ich mich noch gewöhnen muss. Aber nicht mehr lange Zeit dazu habe.&lt;br /&gt;Naja. In der Stadt gibt es die meisten dieser Probleme nicht und so freue ich mich jetzt schon auf meinen Day-Off morgen an dem ich wieder nach Pune fahre. Dann werde ich auch diesen Eintrag online stellen.&lt;br /&gt;Erst Mal ohne Bilder, aber es kommen wahrscheinlich ein paar nächste Woche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und so abrupt, wie für mich das Jahr hier enden wird, so wird auch der Blogeintrag jetzt enden, denn ich habe einfach kein passendes Ende finden können.&lt;br /&gt;Ausserdem zertechen mir die Mosquitos gerade die Füsse und dann juckt es und ich kratze und...siehe oben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis bald.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gianmarco&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8674637088854653090-529434831188650915?l=gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com/feeds/529434831188650915/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com/2010/08/eine-unendliche-liebe-durch-den-monsun.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8674637088854653090/posts/default/529434831188650915'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8674637088854653090/posts/default/529434831188650915'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com/2010/08/eine-unendliche-liebe-durch-den-monsun.html' title='Eine unendliche Liebe &amp; Durch den Monsun'/><author><name>John A. Stone</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05712418441374018934</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-a-QJCUImVCU/T0G7T1fmPzI/AAAAAAAAATo/q93ALJ7IDtc/s220/373946_2710949061199_1481061890_2974443_2075700814_n-1.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8674637088854653090.post-53451907971355506</id><published>2010-07-03T10:20:00.004+05:30</published><updated>2010-07-03T10:56:31.286+05:30</updated><title type='text'>Snap - Snap - Back to Reality</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7Jmu1QVrI/AAAAAAAAATI/A1d6sIXOc6Q/s1600/3.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7Jmu1QVrI/AAAAAAAAATI/A1d6sIXOc6Q/s400/3.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5489546663054825138" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7JmOxxyhI/AAAAAAAAATA/53uHbVocTtE/s1600/4.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 272px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7JmOxxyhI/AAAAAAAAATA/53uHbVocTtE/s400/4.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5489546654450305554" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7Jl6wdT3I/AAAAAAAAAS4/m9A-4BhXlnI/s1600/5.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7Jl6wdT3I/AAAAAAAAAS4/m9A-4BhXlnI/s400/5.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5489546649076060018" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7JlT1kwAI/AAAAAAAAASw/KLep1j3j48E/s1600/6b.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; 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cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7IAMkVLrI/AAAAAAAAARg/P7cP2z8GxJw/s400/7a.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5489544901510377138" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7H_m0sIsI/AAAAAAAAARY/TdXeKJlDi00/s1600/8.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7H_m0sIsI/AAAAAAAAARY/TdXeKJlDi00/s400/8.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5489544891378442946" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7H_aJIaUI/AAAAAAAAARQ/87SXSVi0SlI/s1600/9.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7H_aJIaUI/AAAAAAAAARQ/87SXSVi0SlI/s400/9.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5489544887974521154" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7H-z7B3iI/AAAAAAAAARI/JKpHhSFfyj4/s1600/9a.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7H-z7B3iI/AAAAAAAAARI/JKpHhSFfyj4/s400/9a.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5489544877714824738" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7HmGdnOeI/AAAAAAAAARA/sTdcb1_1yJs/s1600/15.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7HmGdnOeI/AAAAAAAAARA/sTdcb1_1yJs/s400/15.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5489544453194988002" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7Hl8P4bvI/AAAAAAAAAQ4/5T-Kn2u7grY/s1600/16.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7Hl8P4bvI/AAAAAAAAAQ4/5T-Kn2u7grY/s400/16.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5489544450453040882" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7HlqB_CkI/AAAAAAAAAQw/_RkrISdINWA/s1600/17.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7HlqB_CkI/AAAAAAAAAQw/_RkrISdINWA/s400/17.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5489544445562915394" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7HlBztGPI/AAAAAAAAAQo/wX-BHKWeKgM/s1600/18.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7HlBztGPI/AAAAAAAAAQo/wX-BHKWeKgM/s400/18.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5489544434765601010" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7HkvYkb4I/AAAAAAAAAQg/MEYodWvAFms/s1600/19.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7HkvYkb4I/AAAAAAAAAQg/MEYodWvAFms/s400/19.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5489544429819948930" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7GiUL7w_I/AAAAAAAAAQY/sSYcjMhaZa8/s1600/10.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 300px; height: 400px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7GiUL7w_I/AAAAAAAAAQY/sSYcjMhaZa8/s400/10.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5489543288647828466" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7Gh60PYbI/AAAAAAAAAQQ/UHdfarmGOMA/s1600/11.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7Gh60PYbI/AAAAAAAAAQQ/UHdfarmGOMA/s400/11.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5489543281837564338" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7Ghq098qI/AAAAAAAAAQI/UBwvnC5H5vg/s1600/12.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7Ghq098qI/AAAAAAAAAQI/UBwvnC5H5vg/s400/12.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5489543277545648802" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7GhaSwYoI/AAAAAAAAAQA/9xm6rB5o7bo/s1600/13.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7GhaSwYoI/AAAAAAAAAQA/9xm6rB5o7bo/s400/13.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5489543273107186306" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7GhGP9yXI/AAAAAAAAAP4/mUlnSSkH9O0/s1600/14.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7GhGP9yXI/AAAAAAAAAP4/mUlnSSkH9O0/s400/14.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5489543267726772594" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7FDB-ZkOI/AAAAAAAAAPI/tb7zLW33bnQ/s1600/20.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 300px; height: 400px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7FDB-ZkOI/AAAAAAAAAPI/tb7zLW33bnQ/s400/20.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5489541651671650530" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7FCuFSMdI/AAAAAAAAAPA/pmz0Cc_HGOE/s1600/21.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7FCuFSMdI/AAAAAAAAAPA/pmz0Cc_HGOE/s400/21.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5489541646331818450" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7FCFPIuEI/AAAAAAAAAO4/GrPUTzYQ6pM/s1600/22.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7FCFPIuEI/AAAAAAAAAO4/GrPUTzYQ6pM/s400/22.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5489541635367286850" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7FBwL29iI/AAAAAAAAAOw/IdYuYzyFl_k/s1600/23.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7FBwL29iI/AAAAAAAAAOw/IdYuYzyFl_k/s400/23.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5489541629716395554" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7FBaSJRNI/AAAAAAAAAOo/GhizUDUXo8g/s1600/24.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7FBaSJRNI/AAAAAAAAAOo/GhizUDUXo8g/s400/24.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5489541623837181138" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7EoO3-oCI/AAAAAAAAAOg/V80TLAzkqaY/s1600/26.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7EoO3-oCI/AAAAAAAAAOg/V80TLAzkqaY/s400/26.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5489541191277912098" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7En69sjmI/AAAAAAAAAOY/iaq70oWQ-30/s1600/27.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7En69sjmI/AAAAAAAAAOY/iaq70oWQ-30/s400/27.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5489541185933184610" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7EnSq88EI/AAAAAAAAAOQ/JwaSvdT93uw/s1600/28.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7EnSq88EI/AAAAAAAAAOQ/JwaSvdT93uw/s400/28.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5489541175117148226" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7EnLEcCqI/AAAAAAAAAOI/eGYndwas-nA/s1600/29.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 300px; height: 400px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7EnLEcCqI/AAAAAAAAAOI/eGYndwas-nA/s400/29.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5489541173076560546" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7Em8lmlEI/AAAAAAAAAOA/V0aHmnyHdjk/s1600/30.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7Em8lmlEI/AAAAAAAAAOA/V0aHmnyHdjk/s400/30.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5489541169189131330" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7ESWULriI/AAAAAAAAAN4/cxgq1OAYzKQ/s1600/31.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7ESWULriI/AAAAAAAAAN4/cxgq1OAYzKQ/s400/31.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5489540815318134306" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7ER_ifOZI/AAAAAAAAANw/umYBe5SQvlM/s1600/32.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7ER_ifOZI/AAAAAAAAANw/umYBe5SQvlM/s400/32.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5489540809204119954" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7ERdzmpTI/AAAAAAAAANo/oeswilUdEnI/s1600/33.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7ERdzmpTI/AAAAAAAAANo/oeswilUdEnI/s400/33.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5489540800149103922" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7ERM7P2sI/AAAAAAAAANg/8blMdCBwQl8/s1600/35.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7ERM7P2sI/AAAAAAAAANg/8blMdCBwQl8/s400/35.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5489540795617761986" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7EQlxX5wI/AAAAAAAAANY/YA5DErevwPU/s1600/36.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 300px; height: 400px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/TC7EQlxX5wI/AAAAAAAAANY/YA5DErevwPU/s400/36.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5489540785107363586" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ok. Nach der Sommerpause (hier ist der Sommer vorbei, der Monsun faengt bald/gerade an),&lt;br /&gt;will ich euch wieder nach Indien entfuehren.&lt;br /&gt;Der Monsun scheint kampfeslustig und bereit. Siegessicher macht er auf sich aufmerksam. Er weiss, dass der Sommer nun zu alt, zu schwach ist um ihn noch aufhalten zu koennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Taeglich ziehen sich die Wolken ueber dem Nachmittagshimmel zusammen, die graue Dunkelheit kuendigt ein gewaltiges Naturschauspiel an.&lt;br /&gt;Die Regissuere, Wind und Regen, werden auch die Hauptrollen uebernehmen. Um die special Effects hat sich wohl Gott persoenlich gekuemmert.&lt;br /&gt;Und dann, jeden Tag zwischen 15.oo Uhr und und 17.oo Uhr....nichts.&lt;br /&gt;Nichts passiert. Jeden Tag klaren die Wolken wieder auf und hinterlassen nichts als schwuele, schwere Luft.&lt;br /&gt;Ein paar Mal hat es jetzt leicht geregnet. Eines Nachts sogar staerker. Bis jetzt hat der Monsun nicht wirklich angefangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Gong. Der Sommer stuermt auf den Monsun zu und hofft den jungen Kaempfer im Ueberraschungsmoment zu ueberrumpeln. Der Monsun bleibt wider erwarten ruhig - fast erfahren. Jetzt ist es Zeit zu zeigen was in ihm steckt. Er taeuscht ein paar Mal an und...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie's weiter geht beim naechsten Mal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Achso. Fuer alle, die es noch nicht wissen: Ich hatte mir 5 Wochen Urlaub genommen und bin mit 3 Freunden aus Worms quer durch Nordindien gereist: Pune &amp; Sadhana Village. Udaipur. Jaisalmer. Delhi. Nainital. Kiccha. Amritsar. Agra. Varanasi. Kathmandu (Nepal).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einer Odysee zwischen dem internationalen Flughafen von Mumbai und dem Buero meiner Einrichtung am ausseren Stadtrand von Pune trafen wir uns per Zufall. Ich dachte Armin, Julian und Felix seien schon im Office und warten auf mich. Sunnil nahm mich auf seinem Motorrad mit nach Pune und setzte mich in Vanaz ab. Von dort aus sind es noch 3 Minuten Fussweg durch den verrueckten Aussenbezirk von Pune zum Office von Sadhana Village.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich die Strasse ueberqueren wollte - eine stets gefaehrliche Angelegenheit in Indien - erhupt sich ein Jeep meine Aufmerksamkeit. Der Fahrer des Wagens will damit immer sagen: "Pass auf, ich bin staerker und nicht gewillt die Bremse zu benutzen. Warte mit dem Ueberqueren, bis ich vorbei bin."&lt;br /&gt;Mit diesen obligatorischen Hupgespraech bin ich mitlerweile vertraut und schenke dem Wagen nicht so viel Aufmerksamkeit, bis der Wagen so nah ist, dass ich auf seiner Frontscheibe klar und deutlich "K.K Travels" lesen kann. Da muessen meine Freunde drinsitzen. Geil. Ich hab sie gefunden. Oder sie haben mich gefunden. Oder wie auch immer. (Was ein Zufall. Sonst hätten wir uns wohl nicht gesehen, denn der Fahrer wusste nicht wirklich wo er mit den 3 Ausländern, meinen Freunden, hin sollte...)&lt;br /&gt;Der Wagen wird langsamer. Die Luft brennt schon am fruehen Vormittag. Es war ca. 9 Uhr. 29 Grad. Der trockene Staub macht die Luft beige und das Atmen schwer. Schwitzende Inder-Innen in Kurtas und Saris - alle mit Kopfbedeckungen quetschen sich durch die belebte mittelgrosse, zweispurige Strasse. Einige von ihnen schieben Karren mit Gemuese oder anderen Guetern vor sich her, andere trinken Cay im Schatten eines hoelzernen Strassenstandes. Ziegen, Kuehe und Hunde retten sich in letzter Sekunde vor dem bremsenden K.K Travels Jeep. Am Strassenende laufen 4 Kamele. 3 Freunde steigen aus dem Auto aus. Verschwitzt und mit tiefen Augenringen. Aber scheinbar gluecklich fallen sie mir um die Arme. So haben unsere 5 wunderbaren Wochen angefangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als erstes Ging es nach Sadhana Village. Wir hatten uns viel zu erzaehlen. Sie seien beinahe ueber der Tuerkei abgestuerzt und ich wohnte jetzt in der Savanne. Auf dem Weg in die Savanne, ueber dornige Dorfstrassen liessen wir unsere Freundschaft wieder aufbluehen. Trotzdem war es die ersten Tage schwer.&lt;br /&gt;Man muss erst einmal wieder zueinander finden. Unsere Leben haetten nicht unterschiedlicher laufen koenen und auch in Zukunft wird es wohl schwieriger eine gemeinsame Ebene zu finden auf der man sich begegnen kann. Einer wird Elektroingenieurwesen studieren (oder so aehnlich), der andere geht zu Mercedes als Industriekaufmann (oder Manager :-) ), ein weiterer arbeitet in Pforzheim an seiner Designerkunst (sein bescheidenes Ziel: New York), und ich.&lt;br /&gt;Wir werden sehen. Aber Freunde waren Freunde, sind Freunde und Freunde werden Freunde bleiben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also in Sadhana angekommen wunderten sich meine Freunde wie sehr ich doch tatsaechlich am Arsch der Welt lebe. Nach ein bisschen Ruhe haben sie beim Sadhana Alltag mitgemacht und nachmittags haben wir am Strassenrand auf eine public Riksha nach Paud gewartet. Und ab nach Paud. Dorfsafari. xD&lt;br /&gt;Staubeige, kleine Doerfer, ohne befestigte Strassen, Kinder in ausgebleichten Klamotten, die mal bunt waren, Holzhütten und Wellblechdächer, freulaufende Huehner und Hunde. Starrend-unglaubige, aber freundliche Blicke der Dorfebwohner... &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am naechsten Tag sollte es nach Udaipur gehen. Eine der schoensten Staedte Indiens. Die blaue Stadt und ihre Dachterassen. Dort wurde James Bond's Octopussy gedreht. Mit den Rucksaecken haben wir uns durch Busse und Rikshas zur Bushaltestelle gekaempft, wo schon der große Langstreckenbus nach Udaipur wartete. Immer 2 + Gepaeck pro Riksha. Macht 2 Rikshas. Der Rikshafahrer, der als erstes ankommt, bekommt einen Bonus. Macht 1 Riksharennen. Auf unserem persoenlichen Riksha-highway durch die Millionenstadt Pune. Lachen und Freiheit. &lt;br /&gt;Das Bild haette nicht bizzarrer sein koennen. Auf einer Muellhaldeaehnlichen Bushaltestelle wartete dann der dieser fancy super moderne super grosse A/C Sleeperbus nach Udaipur bereits auf uns. 20 Stunden Fahrt lagen vor uns. Wir froren wie die bloeden. Scheiss Klimaanlage. Nie wieder A/C (Air Conditioning)!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Udaipur haben wir in das beste Guest House der Welt eingecheckt. Guenstig und total familiaer. Pleasure Guest House und Eden Garden Restaurant. Ein indisches Einfamilienhaus mit wunderschoenem Innengarten - oefters mal von Affen besucht, die sich gerne mit Roti fuettern lassen -, wo Gitu (der Besitzer) mit seinen Eltern lebt. Gitu. Eine sau coole Sau der Typ! Neben zwei Daeninnen waren wir die einzigen Gaeste. Abends haben wir alle zusammen indisch gekocht, mit frischen Zutaten vom Markt und Gitu als unser Kochchef. Ein absolutes WG Gefuehl. Die Kueche, im Vorgarten, provisorisch unterdacht, wurde zur absoluten Partybude im indischen Udaipur. Das Dach des Guest Houses. Ein nacktes, flaches graues Dach ueber einer der schoensten Staedte der Welt mit einer noch beeindruckenderen Aussicht ueber die Daecher und Gaesschen und Tempel Udaipurs.&lt;br /&gt;Aber auch ausserhalb des Guest Houses hat Udaipur mich beeidrucken koennen: Der weiße Palast mitten im kuenstlichen See (heute eines der teuersten Hotels der  Welt und nur mit dem Boot zu erreichen), der Blick ueber die blauschimmernde Stadt, ueber ihre orientalischen Dachterassen und ueber die kleinen, lebendigen Gaesschen bis hin zum Citypalace. WOW. Unbeschreiblich. Der Aufenthalt war laenger als geplant, aufgrund von gesundheitlichen Problemen eines Gruppenmitglieds. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eigentlich sollte die Station danach Jaipur werden. Wurde sie aber nicht. Nicht nur die Daeninnen, Tony und Sarah, hatten uns von Jaiselmer, der beigenen Festungsstadt am Rande der Wueste (den Namen habe ich vergessen) und nicht weit von der Pakistanischen Grenze, erzaehlt.&lt;br /&gt;Spontan haben wir uns entschieden das Zugticket nach Jaipur zu vergessen und 4 Bustickets nach Jaiselmer zu buchen. Bereut haben wir das nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jaisalmer. Eine beigene Festung in der Wueste. Mittelalterlich und Orientalisch. Etwas weniger geschaeftig als Udaipur, was aber am unmenschlichen Klima gelegen hat. Staubtrocken und 47 Grad Celsius. Diese Stadt, bzw. diese Burg, haette mit ihren verziehrten Mauern, den kleinen labyrinthartigen Gaesschen und den Bewohnern  mit bunten Turbanen und Saris, ein perfekter Drehort fuer die Verfilmung eines 1001 Nacht Maerchens sein koennen.&lt;br /&gt;Mit 2 Deutsch-Franzosen, einer Schweizerin und einer Italo-Kanadierin haben wir uns 2 Tage auf Kamelen in die Wueste getraut. Lange Kleidung in der Wueste mag sich verrueckt anhoeren, aber kurze Kleidung ware verrueckt gewesen. Ein Turban war lebensnotwendig. Die Sonne kann grausam sein. Etwa 7 Liter Wasser pro Tag haben wir getrunken. Stets warm. Für kaltes Wasser hätten wir unsere Seelen verkauft, aber selbst der Teufel kann wohl in der Wüste kein kühles Wasser kriegen, denn er hat uns nie diesen tausch, Seele gegen kaltes, klares Wasser, angeobten. Alles haben wir wieder ausgeschwitzt. Auf Toilette mussten wir trotz des enormen Wasserverbrauchs nie. Kamele sind nicht gerade die bequemsten Gefaehrten, aber sie haben uns + unsere Vorraete getragen. Stolze Viecher. Sehen aber duemmlich aus. Meins habe ich Daniel getauft. Zumindest sah es wie ein Daniel aus. Aber rennen konnte es. Nur Ueberholen mag es nicht. Kein Alphatier auf dem ich da gesessen habe. Kamele haben die bloede Eigenschaft gerne hintereinander in einer Reihe laufen zu wollen, was ein Kamelrennen fuer uns wirklich schwierig -aber nicht unmoeglich - gemacht hat. Man musste es nur ein wenig antreiben. Mit Rufen und den Zuegeln als Peitsche.&lt;br /&gt;Als unsere maechtige Kamelkarawane sich einigen Wuestendoerfern naeherte stuermten Kinder aus den hellbraunen Lehmhauesern um uns zu begruessen und nach Suessigkeiten zu fragen. Wuestendoerfer. Wahnsinn. In dieser lebensfeindlichen Umgebung gab es doch tatsaechlich Menschen. Ausser uns, meine ich. Einheimische Viehbauern.&lt;br /&gt;Die Menschen dort leben wirklich im Nichts. Noch mehr als ich! Lehmhausser, auf Sand gebaut, schuetzen vor der Sonne. Generell ueberalle Sand und Wuestengeroell als Grundlage fuer menschliches Leben. Ich ringe gerade echt mit den Worten. Ich weiss nicht, wie ich das beschreiben soll. Es war der Wahnsinn. Und das ganze Dorf, seine menschlichen- und tierischen Bewohner, teilte sich einen Brunnen mit Handpumpe. Wasser ist hier Gold. Mit echtem Gold kaum etwas anzufangen.&lt;br /&gt;Und trotzdem hat sich einer der Bauern (fuer umgerechnet 40 Euro) eine Ziege abkaufen lassen. Wir mussten schliesslich zu Abend essen. Abends haben wir zwischen Duenen unser Wuestenlager aufgeschlagen und mit Hilfe eines Einheimischen die Ziege geschlachtet. Unsere Karawanenfuehrer haben sie gekocht, mit Holz, dass wir zuvor gesammelt und auf unseren Kamelen transportiert haben. Nachts haben wir dann alle zusammen gegessen und uns danach in kalten Wind schlafen gelegt. Nach einigen Stunden war der Wind zu kalt und wir haben gefroren, eingemurmelt in Decken, unserer Kleidung und Sternenhimmel. Klar und trocken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Sonnenaufgang in der Wueste ist fantastisch. Die Sonne faerbt und erhellt den Himmel und den Sand langsam und kaempft sich ueber die Duenen. Mit jeder Sekunde steigt die Temperatut merklich. Und wieder auf die Kamele. Der Arsch tut weh vom staendigen Auf- und Ab, doch es ist noch ein halber Tagesritt bis zum verabredeten Treffpunkt mit dem Jeep.&lt;br /&gt;Nach dem Fruehstueck war unser Wasser fast leer. Nach der ersten Pause hatte jeder nur noch eine Flasche Wasser. Und wir hatten eigentlich kein Bock mehr auf weiterreiten. Echt, es gibt Leute, die waren 40 Tage in der Wueste. Verrueckte, gottverdammte Masochisten!&lt;br /&gt;Trotzdem haben wir es ohne goettliche Hilfe geschafft. Nach ein paar Stunden stillen Reitens ueber Stock, Sand und Stein, sind wir Nachmittags am Jeepsammelpunkt angekommen. Mit dem Jeep in Jaiselmer angekommen, haben wir uns kaltes Wasser gekauft. Klares Leben. Und uns eine kalte Dusche gegoennt. In der "schoensten Dusche der Welt", wenn ich an dieser Stelle Armin zitieren darf. xD&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am naechsten Tag ging es mit dem Zug nach Delhi. Eine Zugfahrt in Indien ist immer lustig. Tag und Nacht hoert man die Rufe mobiler Verkaufer, die an Haltestationen in den Zug springen "Caay, garam Cay milega" (Cay, es gitb warmen Cay) oder "Samosa, garam Samosa. Bolie." (Samosa, warme Samosa. Sagt bescheid (wenn ihr welche wollt)) oder "Pani, thanda Pani pio." (Trinkt Wasser, kaltes Wasser) usw...&lt;br /&gt;Schlafen ist soweiso schwierig, denn die Betten in der Sleeper Class, der zweitguenstigen, aber coolsten Zugklasse, sind nicht gerade gross und komfortabel. Immer drei Betten sind uebereinander. Der Oberste muss auf seinen Kopf aufpassen, denn er schlaeft unter den Ventilatoren. &lt;br /&gt;Eigene Abteile gibt es nicht. Ein Zugwagen schlaeft zusammen und teilt sich 3 Waschbecken und 2 Toiletten, die besonders morgens unheimlich gut besucht sind. Wenn man in der Naehe der Tuer schlaeft ist es sehr windig, denn die Zugtueren sind eigentlich nie geschlossen. Hin und wieder riecht man, wie ein Inder an der Tuer heimlich eine Bedee - eine weit verbreitete, handgedrehte indische Zigarette - raucht.&lt;br /&gt;Sich aber bei voller Fahrt auf die Tuertreppe der offenen Zugtuer zu setzen und sich bei vollem Fahrtwind die Zaehne zu putzen ist ein unbezahlbares Gefuehl. Hygiene und Freiheit! Super!&lt;br /&gt;In dem engen Zug schliesst man natuerlich schnell Bekanntschaft. Wir freundeten uns schnell mit ein paar indischen Studenten und ihren Cousins an.&lt;br /&gt;Sie hatten ein paar Wochen frei und erkundeten die Schoenheit ihres eigenen Landes. In Delhi, wo sie studieren, wollten wir uns wieder treffen und dann gemeinsam zu ihrem Heimatdorf "Kiccha" fahren. Wir hatten viel Spass im Zug und die Zeit ging schnell rum.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Delhi. Die Hauptstadt. Die Megastadt. Die Metropole. Geil! Bei der Einfahrt in die New Delhi Trainstation fahert man durch einen Slum. Die Schienen, die Zuege und ihre Abfallprodukte scheinen die Lebensgrundlage fuer die Slumbewohner zu bilden. Eine eindrucksvoller, schwieriger, atemberaubender, trauriger erster Eindruck von Delhi. Auf einem Muellhaufen lag ein toter Mensch. Slumleben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Bahnhof angekommen erwarteten uns nicht weniger als 10 Menschen, die uns ein gutes, guenstiges Hotel empfehlen wollten und ich wuerde luegen, wenn ich ihre aufdringliche Gesellschaft als angenehm beschreiben wuerde. Aber es ist schwierig sich nicht auf die guten Angebote einzulassen und einen Blick in die Zimmer oder Hostels zu werfen, die von ihnen angepriesen werden.&lt;br /&gt;Nach ein paar enttauschenden Zimmern mussten wir mit harten Worten darum kaempfen uns selbststaendig auf die Suche machen zu duerfen. Hier geht es um gutes Geld. Wenn wir eines der beworbenen Zimmern genommen haetten, waere ein nicht kleiner Teil des Zimmerpreises an den ausgezahlt worden, der uns das Zimmer gezeigt hat. So funktioniertn das mit Riksha-Fahrern, die einem einen Shop zeigen wollen, sowie mit Locals, die einige der Hotelbezitzer kennen. Das Kommissionsgeschaeft ist hart in Indien. Der Lonely Planet ist der Gegenspieler der Schlepper, jedoch haben die meissten Schlepper bessere Preise...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Letztendlich haben wir uns fuer ein Hotelzimmer entschieden, dass zwar etwas teurer war, als wir erhofft hatten, aber alle unsere Ansprueche erfuellte und schliesslich sollten wir in Delhi etwas laenger bleiben.&lt;br /&gt;Delhi ist dreckig, super geschaeftig, heiss, mega gross, wuselig, reich, arm, ueberwaeltigend. Zumindest hat Delhi mich sofort in seinen dreckigen Bann gezogen und ich habe mich einnehmen lassen. Von der Metropole und seinen Vorzuegen und Nebenwirkungen.&lt;br /&gt;Den ersten Abend haben wir gechillt auf unserem Dachterassenrestaurant verbracht. Am naechsten Tag haben wir uns Abends mit unseren Freunden, den Studenten aus Kiccha, am Gate of India, getroffen. Abends haben sie uns ein bisschen abseits der Touriroute gefuehrt haben. Die stolzen Muslime brachten uns natuerlich ins muslimische Viertel. Dort haben wir den besten Kebab gegessen, den  es auf der ganzen Welt gibt! Und zwar viel zu viel davon. Am Strassenrand, auf dem Boden und auf Kisten sassen wir zusammen und griffen zu. Hinter uns war eine Holz- und Metalltheke, auf der Fleisch lag, dass aufgespiesst und auf offener Flamme gegrillt wurde. Gelegnetlich rief einer der Studenten zum "Kebabvala" ("Der, mit dem Kebab") auf Hindi. "Bhai. Aur lo!", ("Bruder, bring mehr").&lt;br /&gt;Und so kaempften wir uns alle durch die Tonnen von Kebab, Wasser und Zigaretten. Als wir bezahlen wollten laechelte man uns an und sagte alles sei schon geregelt. Sehr indisch: "Ihr seid unsere Gaeste, in unserem Land. Ihr sollt nicht bezahlen. Ihr wuerdet das selbe fuer uns in eurem Land machen!", war man sich sicher. Wir waren uns da nicht so sicher... Ich bin der Meinung, dass die indische Gastfreundschaft gegenueber Fremden ist ein wenig ausgepraegter als die Deutsche! Aber darum geht es jetzt nicht!&lt;br /&gt;Nach dem Kebab wollten wir unsere neuen Freunde auf ein Bier einladen. Ein bisschen irritiert erklaerte man uns, dass ein guter Muslim, keinen Alkohol trinken darf, aber wir gaben nicht auf. Wir wollten, ein bisschen peinlich beruehrt, unseren Freunden auch etwas gutes tun. "Ihr seid mit uns gekommen und wir duerfen euch unsere Haeuser, unsere Freunde, unser Essen und unser Leben zeigen. Das ist was ihr fuer uns tut", wurden wir stolz beschwichtigt.&lt;br /&gt;Und wieder mussten wir aufgeben. So wie man es in Indien oft machen muss. Aufgeben. Aber im Gegensatz zum "deutschen Aufgeben", tut Aufgeben hier nicht weh, nein, Aufgeben macht einen hier heimischer...&lt;br /&gt;Am naechsten Tag haben wir irgendwie, irgendwo, irgendwann einen Riksha-Fahrer kennengelernt, einen Sikh (eine Religion. Maenner tragen Turbane und Baerte und duerfen sich nicht die Haare schneiden. Man ist unheimlich tolerant (ausser gegenueber gleichgeschlechtlicher Lieber) und teilt ALLES! Interessante Religion.)&lt;br /&gt;Dieser Sikh war uns so sympathisch, dass wir am naechsten Tag eine New- und Old Delhi Stadtrundfahrt in seiner Riksha mit uns machen wollten. Er willigte ein und wir trafen uns am naechsten Morgen. Red Fort, Gate of India, Al Ja(..dgid oder sowas) Mosche, unzaehlige buddhistische-, hinduistische- und natuerlich sikh-Tempel, das Mahadmaghandi Grab und Museum usw...&lt;br /&gt;Am besten hat mir die Al Ja(irgendwas) Mosche gefallen. Hammer Ding. Riesengross und eine tolle Atmosphaere. Man ist umringt vom Gefluester von Koransuren. Die riesige, offene Moschee ist in einem braun-weiss gehalten, alles ist verzieht und die Details sind gruen, die Lieblingsfarbe des Propheten Mohammed.&lt;br /&gt;In der Mitte steht ein grosser Brunnen, wo man sich nach muslimischer Tradition vor dem Beten, das Gesicht, die Beine und die Arme waescht. Am Brunnen wird geschaerzt und gelacht, doch stets mit etwas ernstem Respekt. Die Glaubigen versammeln sich im Schatten der Moscheeboegen und beten nach Weten, wo Mekka liegt. Devot, aber stolz! Hammer. Ich bin kein religioeser Mensch, doch hier wollte ich zu Allah beten und ihm Danke sagen, dafuer, dass die Menschen im Stande sind so etwas zu bauen und es mit so viel Respekt zu ehren. Begleitet wurden wir von einem stummen Fuehrer, zwar flink mit seinen Gesten war, aber uns nicht viel mehr sagen konnte, als wir wussten. Schliesslich war er stumm. Er wurde ein bisschen ungemuetlich, als wir ihn bezahlen sollten, aber mit ein bisschen Sensibilitaet laesst sich alles regeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Natuerlich ist das Red Fort auch beeindruckend, so wie alle anderen Sehenswuerdigkeite, aber die Moschee und ihre Menschen hat mich wirklich beeindruckt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Sikhtempel wurden die Haare unter einem Haartuch versteckt und als erstes hat uns ein weiser Mann in die Sikh-religion eingefuehrt. So wortgewandt und so geschickt, dass wir ihn zu lieben begannen. Ein echter Guru. xD&lt;br /&gt;Im Tempel selbst war eine etwas lockerere Atmosphaere als in der Mosche, man hat Mantren gesungen und geredet. Sikh Tempel haben etwas einzigartiges. Die meissten der Tempel bieten gratis Mahlzeiten und Schlafplaetze an. Wenn man will, kann man in der Kueche helfen oder spenden. Keiner wird dazu gedraengt oder gebeten. Es steht absolut frei. Am Ausgang kann man um eine Hand voll braunen, suessen Brei bitten, der als heilig angesehen wird. Und zwar nicht weil das Zeug an sich heilig ist, sondern weil jeder dazu beitraegt und dann das Endprodukt geteilt wird. Einige Spenden Geld, von denen Zutaten gekauft werden, andere Spenden direkt Zutaten wie Zucker oder Gewuertze.&lt;br /&gt;Am Abend war unsere Stadtrundfahrt zu Ende und wir hatten viel gesehen. Dass einzige was wir dann noch sehen wollten war das Bett. Gute Nacht.&lt;br /&gt;Einen Abend sind wir in ein grossen Luxuskino am Connaught Place. Fast so teuer wie in Deutschland, aber es hat sich gelohnt. Der Film, Clash of the Titans, ist OK, aber nicht so gut wie das Kino. Eine hautnahe Delhi-Oberschicht-Erfahrung, waren im Kino nur reiche Inder mit ihren Familien.&lt;br /&gt;Der Wartesaal, sah aus wie ein Tanzsaal eines Barockschlosses, der Kinosaal hatte Kellner, die einem auch zwischendurch alles gebracht haben was man wollte. Delhi-Dekadenz.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und so vergingen die Tage in Delhi mit Essen (Delhi ist beruehmt fuer sein gutes Strassenessen), Schlafen, Rumlaufen und sich hin- und wieder mit unseren super netten Studentenfreunden, den stolzen Muslimen, treffen am Connaught Place chillen. (So ein cooler Platz: Ein riesiger vielleicht 5-7 spuriger Kreisverkehr und in der Mitte eine gruene Insel, auf der die Studenten lernen, die heimlichen Paerchen verliebt erzaehlen und sich beim Gestikulieren ausversehen kurz beruehren, die anderen, so wie wir, beobachten das nette Treiben auf einer stillen Wiese in mitten einer super befahrenen, indischen Strasse in nur eine Richtung. Zur Veranschaulichung: Riksha Fahrer wollten ein paar Rupien extra, wenn man sie am Connaught Place angehalten hat und sie ein mal um den Platz rumfahren mussten, um dann in Richtung des Ziels fahren zu koennen, so groß war der Kreisel.&lt;br /&gt;Drum herum kann man in indischer Atmosphaere westlich einkaufen. In alten Torboegen und Haussern stellen super moderne Levi's, Adidas usw Geschafte ihre Produkte hinter geputzten und beleuchteten Scheiben zur Schau. Vor jedem Geschaeft ein Wachmann. Indien entwickelt sich rasend schnell und viele profitieren davon. Aber die meissten fallen hinten runter. In Deutschland redet man von einer grossen Schere zwischen Arm und Reich. Indien ist viel krasser. Delhi (und Mumbai) sind am krassesten!&lt;br /&gt;Auf jeden Fall ist unter dem Connaught Place, der schon so beeindruckend ist, auch noch eine Metrostation und ein ganzer riesiger unterirdischer Bazar. Der Hammer. Zwischen Stahl-Rohren und unverkleideten feuchten Waenden, hat sich ein unterirdischer Bazar vor allem fuer Kleidung und elektronische Produkte etabliert. Zwischendurch leckt ein Rohr und eine, der vielen unterirdischen Gassen wird geflutet. Blitzschnell stuermen alle Laedenbesitzer mit Lappen, Eimern und allem was helfen koennte aus ihren Laeden und reparieren kommentarlos das Rohr.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein paar Tage spaeter wollten wir wieder ins Kino, diesmal in ein anderes. Ausserdem wollten wir mal mit der international hochgelobten Delhi Metro fahren. Um beides zu verbinden haben wir uns ein Kino empfehlen lassen, dass 20 Metrominuten ausserhalb des Zentrums liegt. In Noida Sektor 18 oder Sektor 15.&lt;br /&gt;Was wir nicht wussten, dass Kino selbst ist in einer Mall. Die Mall hatte so viele Eingaenge, dass wir nicht wussten, welchen wir benutzen sollen. Die gesamte Strasse entlang hat man nur die Mall gesehen. Eine Mall, bis zum Horizont. In diese Mall haette die gesamte Wormser Fussgaengerzohne mehr als 5x reingepasst. Und das ganze auf sieben Etagen. Wow. Damit hatte ich nicht gerechnet. Eine Mall aus Glas, Beton und Leuchreklamen. Als wir endlich das Kino im siebten Stock gefunden haben und Tickets gekauft haben, hoerten wir laute Musik. Wie wenn man ausserhalb einer Dikso steht, oder das Autoradio auf "Tremble" stellt.&lt;br /&gt;Waaas?? Eine Disko in der Mall. Nein. Doch. Wir hatten soeben die erste Disko unseres Trips entdeckt. In der Mall!&lt;br /&gt;Nur zum Spass haben wir die Tuersteher gefragt, wass der Eintritt den koste. Mit einem ueberheblichen, sehr unindischen Gesichtsausdruck versuchte man uns zu erklaeren, dass wir so nicht reinkommen. In kurzen Hosen, Flip-Flops und T(ouristen)-Shirt.&lt;br /&gt;Abwechselnd schaute ich alle meine Freunde an. Wir dachten wohl alle das gleiche. Zumindest fast, denn nach einer kurzen Diskussion, entschlossen wir uns in die Disko zu gehen. Wir waren schliesslich in einer fucking Mall! An der Kinokasse wurden die letzten Tickets verkauft und dann war auverkauft. Unsere Tickets wurden wir also schnell wieder los. Und dann ab, die billigsten geschlossenen Schuhe, Socken, ein Hemd und eine Jeans gekauft bevor die Geschaefte zumachen. Es war schliesslich kurz nach 9 Uhr. In den Geschaeften fanden wir schnell Hilfe der Angestellten, die unsere schnell-chick-fur-die-Disko-shopping-Aktion lustig fanden. Mit einem wow-wir-machen-gerade-was-echt-cooles-zum-Erzaehlen-Gefuehl haben wir unsere Beute an der Kasse bezahlt und sind auf Mall Klo gestuermt. Umziehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als wir um kurz vor 10 wieder vor den Tuerstehern standen. Verschwitzt von der Kaufhektik, aber mit einem triumphierenden, stolzen Laecheln in unserer neuen Ausgehkleidung, liess man uns rein.&lt;br /&gt;Disko. Fast wie in Europa. Weniger Los, aber gute Stimmung. Der DJ begruesste uns durch sein Mikrofon. Und widmete den naechsten Song den Gaesten von "Abroad". Die Tuersteher warnten uns, denn eigetlich durften auf der Tanzflaeche nur Paerchen tanzen um unangenehme Anmach-Situationen zu vermeiden.&lt;br /&gt;Mit einem Engelsgesicht versicherten wir brav zu sein. Die verzogenen Kids der indischen Oberschicht koennen feiern und mit ihnen oder eher neben ihnen zu feiern macht tierischen Spass. Obwohl keiner von uns der typische Diskogaenger ist, hat uns der Abend riesen Spass gemacht. Vielleicht lag es daran, dass wir allein die Moeglichkeit in eine Disko zu gehen vermisst haben, oder nach all dem harten Travveln und dem positiven Stress in der Mall wirklich in Feierstimmung waren, oder an etwas anderem. Auf jeden Fall hat es Spass gemacht und die Disko hatte (unueblich fuer Indien) sogar bis 2 Uhr Nachts auf.&lt;br /&gt;Mit viel weniger Geld in den Taschen als noch ein paar Stunden zuvor haben wir uns ein Nacht-Omlett an einem Strassenstand gegoennt und sind mit der Rikhsa heimgefahren.&lt;br /&gt;Was ein Abend. Der Abend in der Disko hatte uns etwa ein Achtel unseres Gesamten Reisebudget gekostet. Hat sich aber gelohnt! xD &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es gab aber auch Abende, die weniger westlich liefen. Eigentlich liefen fast alle Abende unseres ganzen Trips weniger westlich und auch dass haben wir sehr genossen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Delhi ist beeindruckend radikal. Und in Delhi habe ich etwas ueber mich gelernt. Ich auch. Ich habe Delhi so genossen, weil es nichts „halbes“ dort gibt. Ich habe mich in den super abgefuckten, dunklen Ecken genauso wohl gefuehlt, wie in der Mall oder der Disko. Ich mag eben keine halben Sachen. Alles in Delhi, ist authentisch. Und es passt irgendwie da hin. Nichts ist vorgemachter Schein und das hat mir gefallen.&lt;br /&gt;Extrem und 100% Delhi. Das muslimische Viertel ist 100% wie es sein will. Nichts erinnert daran, dass man in einem Hinduland lebt. 100% little Pakistan so zu sagen. Die Reichengegenden sind nicht bewohnt von halbreichen Pseudo-Wichsern, sondern von echten 100% Vollreichen, fuer die Geld nichts ist, aber alles stellt. Und die Armenviertel, die Slums, 100% eben.&lt;br /&gt;Alles ist extrem. Nichts ist gelogen. Alles ist echt. Echt extremes Delhi. Ich liebe dich Delhi. Die beeindruckendste Stadt, die ich je gesehen habe. Hier koennte ich gluecklich werden! Delhi. Ich bin einer dieser Menschen, die kein grau kennen: schwarz oder weiss. Man hat mir oft dass Gefuehl gegeben, ich sollte mich dafuer schaemen oder, schlimmer, es aendern. Nein. Danke Delhi! Denn genau das macht Delhi so unwiderstehlich. Die Seele Delhis ist genau das!&lt;br /&gt;Radikal und Extrem!&lt;br /&gt;Und diese Stadt hat mir eine neue Sichtweise gegeben. Eine wichtige Sichtweise, etwas dass mir gefehlt hatte. Eine Art Richtlinie, meine Religion, ein Lebensziel: 100%! Oder 0%. Nichts dazwischen! Alles oder nichts. Und mit beidem waere 100% gluecklich. Gleichwertigerweise. Also kann ich so nur gewinnen. Danke Delhi. In Zukunft möchte ich lernen auch 100% Gianmarco zu sein, auch wenn ich das schon oft versucht und nie geschafft habe. Ich kenne den 100% Gianmarco noch nicht und weiss nicht wo er mich hinführt, jedoch, muss ich ihn rauslassen um glücklich werden zu können. Er wird mich dahin führen, wo ich 100% oder 0% bekommen kann und davon hängt nichts weniger, als mein Seelenfrieden, ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber nun weiter mit der G'schicht:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am naechsten Tag haben uns unsere Freunde aus Kiccha erklaert wie wir denn nach Kiccha kommen und sind vorgefahren um "vorzubereiten".&lt;br /&gt;Vor Kiccha haben wir einen ein-tages Abstecher nach Nainital gemacht. Eine Hillstation am Fusse des Himalayas. Ein idyllischr See bildet den Mittelpunkt des kuehlen Nainitals. Es sah ein wenig aus wie die Schweiz. Und das in Indien xD.&lt;br /&gt;Wir hatten die Handynummer von einem Freund unserer Freunde, der uns in Nainital helfen sollte ein Hotel zu finden und am naechsten Tag nach Kiccha zu finden. Das etwas kuehlere Klima machte mir zu schaffen, war ich doch das heisse Indien gewohnt und liebte es.&lt;br /&gt;Wieder so ein halb Ding, dass ich nicht abkann. Etwas kuehler... Kein wunder, dass ich Nainital nicht mochte. Eine halb-Schweiz in Indien. naja, wir sind ja nur eine Nacht geblieben und nach einer Paddelbootstour auf dem See haben wir uns in den Bus Richtung Kiccha gesetzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Kiccha angekommen wurden wir auf Motorraeder gesetzt und bei Danish Malik und seiner Familie einquartiert. Das Haus und das Zimmer war plotzlich zum Dorftreffpunkt geworden. Ein bisschen haben wir uns wie Rockstars gefuehlt. Uns wurde jeder Wunsch erfuellt, auch ohne dass wir es wirklich wollten. Nach einer kleinen Ruhepause wurden wir wieder auf den Motorraedern durchs Dorf gefahren und jedem Familienmitglied  vorgestellt. Von Haus zu Haus, Cousin zu Bruder, zu Tante, zu Oma...&lt;br /&gt;Heiß war es, und interessant, aber anstrengend. Aber das war es wert! Am Kiosk wurden uns freundlich die Haende festgehalten, falls wir Anstalten gemacht haben zu bezahlen, was wir bestellt hatten.&lt;br /&gt;Das Abendessen wurde von den Schwestern, Tanten und Muetter unserer Freunde gemacht. Roti, Kabab, Dal (Linsen), Reis, Sabji (Gemuese) und Joghurt. Hammer viel und Hammer lecker. Das Beste Essen, dass ich je in Indien gegessen habe und eines der besten Essen, das ich je gegessen habe. Wir sollten fuer alles unendlich dankbar sein, aber jeder sprach UNS (?) Dank aus. Dafuer, dass wir von so weit her kamen und Kiccha besuchen. Dafuer, dass wir in unserem Land gut ueber Kiccha sprechen. Und wir mussten versprechen, dass wir wieder kommen und dass wir Kiccha nie vergessen. Beide Versprechen habe ich ernst gemeint!&lt;br /&gt;Kiccha war der Hammer und ich konnte mein Hindi ueben, denn wenige haben wirklich Englisch gesprochen. Dass ich Hindi sprach, fanden die Kicchaner überwältigend, war es doch ihre Muttersprache. Überall sollte ich mit den Leuten auf Hindi reden, selbst wenn die dann doch mal English konnten.&lt;br /&gt;In jedem Haus wurden wir zum Tee und/oder zu Cold Drinks (Cola, Fanta, etc) eigeladen und wir haben sicherlich in Kiccha alleine 2 Kg  zugenommen.&lt;br /&gt;Die Nacht haben wir bei Danish verbracht und morgens ein ausgepraegtes, suesses Fruehstueck bekommen. Vor unserer Tuer standen immer 2-3 unserer Freunde, wie die Türsteher, um nur ausgewaehlte Gaeste zu uns zu lassen, bzw, „...dass wir nicht von zu vielen belaestigt werden.“ (Zitat) xD&lt;br /&gt;Am Nachmittag hat man uns in ein etwas groesseres Dorf gebracht, wo man uns bis IN den Bus nach Amritsar begleitet hat.&lt;br /&gt;Kiccha war pure Liebe. Naechstenliebe, Fremdenliebe, Gastfreundschaft. Und mir wurde klar, wie verkrueppelt unsere Welt scheint (oder ist), verglichen mit Orten, wo die Menschen weit weniger haben. Wenn man nichts hat, wird man alles geben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Amritsar. Nach einer unheimlich unbequemen 15 stuendigen Busfahrt nach Amristar, an der pakistanischen Grenze, haben wir entsetzt ausgerechnet, dass wir, wenn wir nicht noch mehr Zeit verlieren wollen, nur eine Nacht bleiben koennen. Im Prinzip sind wir nur aus zwei Gruenden nach Amritsar gekommen. Die Attari-Grenzschliessung-Zeremonie zwischen Indien und Pakistan und der goldene Sikh-Tempel. Da wir im Sikh-Tempel uebernachten wollten, mussten wir also sofort los nach Attari, 20 km von Amritsar, mit Gepaeck.&lt;br /&gt;Das Gepack, 4 grosse schwere Rucksaecke und Handgepack, in eine Riksha und ab.&lt;br /&gt;Nach mehrern Leibeskontrollen (Das Gepack mussten wir in der Riksha lassen) sind wir auf eine Art Tribuene gefuehrte worden. Die Atmosphaere war wie kurz vor einem WM Finale um die Weltherrschaft. Kriegerisch. Die Tribuene war neben einer ca. 100 Meter langen Strasse gebaut. In der Mitte dieser Strasse waren zwei Flaggen und zwei Tore unmitelbar hinereinander: Ein grün-weiss-orangenes, auf dem  INDIA stand und ein gruenes auf dem goldene Lettern PAKISTAN schrieben. Die Flaggen in den jeweiligen Landesfarben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach 20 Minuten wie auf einen Krieg warten, durften sich Kinder – auf der indischen Seite - in einer Reihe aufstellen, bekamen indische Flaggen in die Hand und rannten die Strasse rauf und runter. Grenzsoldaten passten auf, dass die Kinder nicht zu nah an die Tore kamen, sodass keine Provokation zustande kommen konnte. Die Kinder, die mit ihrer Flagge rannten wurden mit tosendem Jubel angefeuert.&lt;br /&gt;Ein Soldat, mit tiefer, lauter, maennlicher Stimme rief ins Mikrofon: „Bharaaaaat Mataki“. Worauf die Menge    „Jeeeey“ jubelte. „Mutter Indien“ - „Staerke“.&lt;br /&gt;Dann hielten auf beiden Seiten der Grenze zwei Soldaten einen „Schreiwettbewerb an“. Je einer pro Seite, je ein Mikrofon und je ein scheinbar grenzenloses Lungenvolumen.&lt;br /&gt;„Heeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeh“&lt;br /&gt;Dann ging es Los:  indische und pakistanische Soldaten bewegten sich im gleichschritt auf die Grenze zu. Selbstbewusst und bestimmt hielten sie ihre Waffen fest. Nach ein paar Schritte hob jede Gruppe sschwang jeder Soldat ein Bein gestreckt bis zum Kopf und marschierte dann weiter. Das wurde wiederholt bis man an der Grenze war. Nun wurden die Tore geoffnet und ein weiterer „Schreiwettbewerb begann“ ein weiterer Trupp marschierte mit der gleichen länderübergreifenden Synchronität auf die geöffneten Tore zu. Dann marschierten einzelne Soldaten. Indische und Pakistanische Soldaten mit der gleichen Choreographie und wieder synchron und wieder mit dem charakteristischen Beinschwung gestreckt bis zum Kopf.&lt;br /&gt;Die Uniformen der Inder waren braun, die der Pakistanis schwarz. Alle Soldaten trugen einen Kamm aus bunten Borsten auf dem Kopf, wie die Hähne. Obwohl uns Europäern das alles ziemlich grotesque schien, wurden beide Seiten von ihren Zuschauern sehr ernst genommen. Immer wieder riefen beide Seiten durch ihre Mikrofone - die so gestellt waren, dass man auf der anderen Seite der Grenze besser gehört werden konnte - „Hindustan“, worauf die Zuschauer im Chor „Zyndavad“ antworteten: „grosses Indien“. Auf der anderen Seite das selbe: „Pakistan“. „Zyndavad“&lt;br /&gt;Beide Seiten versuchten sich zu übertönen und zu überstimmen. Alle Zuschauer gaben ihr Bestes.&lt;br /&gt;Ein bißchen hatten wir Angst. Die Atmosphäre war gespannt und der Geruch von Schweiß, dem  der Soldaten und der Zuschauer, legte sich in die heiße, sonst trockene, staubige Luft....&lt;br /&gt;Zwei scheinbar sehr wichtige Soldaten choreographierten wieder auf das Tor zu. Auf jeder Seite einer. Ein schwarzer und ein brauer. Beide mit Geflügelschmuck. Am Tor angelangt schauten sich beide an. Nur wenige Zentimeter trennte die kampfbereiten Hähne. Dann, nach fast ewig dauernden 20 sekunden „ böse in die Augen starren ohne zu lachen“, geschah etwas unerwartetes, beide streckten ihre Hände aus und schüttelten sie ein, zwei, ganze drei Mal. Beide Seiten jubelten und die Stimmung hatte sich nach diesem Höhepunkt ein wenig entspannt und wir merkten, wie sehr wir auf einmal mitjubelten und dieser Geste des Friedens zwischen den beiden so zertstrittenen Völkern Anerkennung erwiesen.&lt;br /&gt;Die Fahnen wurden langsam heruntergezogen. Vorsichtig achtete jede Seite darauf nicht zu schnell an der Schnur zu ziehen, die die Fahne bediente, sodass keine Fahnen über der Anderen steht. Diese langsame Zeremonie wurde von pathetischer Trompetenmusik begleitet. Als die Fahnen unten- und die Grenze geschlossen waren, warteten die schwer bewaffneten Soldaten auf den Wachtüren auf beiden Seiten bis sich die Menge in Richtung des Ausgangs machte und legten dann ihre Maschienen- und Scharfschützengewehre ab.&lt;br /&gt;Später verkaufte man vor der Tribüne Wasser und Softdrinks und Knabberzeug wie auf dem Jahrmarkt. Die Verläufer ware streng aussehende Soldaten und trotzdem war die Stimmung wieder angenehm und entspannt.&lt;br /&gt;Wir machten uns langsam auf den Weg zurück in die Innenstadt von Amritsar. Die gastfreundlichen Sikhs bieten jedem Besucher des goldenen Tempels Schlafgelegenheiten und Essen an, wenn man will. Kostenlos.&lt;br /&gt;Das wollten wir machen. Weniger um Geld zu sparen, sondern der Erfahrung wegen. Wir hatten gehört, dass dort mehre tausend Gäste pro Nacht seien. Pilgernde Sikhs aus der ganzen Welt. Indische Touristen. Ausländische Touristen. Weltreisende usw...&lt;br /&gt;Totmüde kamen wir am goldenen Tempel an. Eine riesige, viereckige Tempelanlage - innen offen – mit weissen, verziehrten Tempeln beherbegte einen riesigen, eindrucksvollen, quadratischen Pool. Mitten in diesem Pool steht ein kleiner -ich habe ihn mir größer vorgestellt, würfelförmiger, aber stark verziehrter, goldener Tempel. Ein Steg führt in den heiligsten Schrein der Sikhs. Goldener Tempel ist weder eine Metapher noch übertrieben. Der Tempel ist tatsächlich zu 100% mit Gold überzogen.&lt;br /&gt;Nach einem kurzen Blick gingen wir zu den Schlafplätzen und ließen uns einen Platz zuweisen. Julian und Ich schlufen auf dem Boden eines Innenhofs in einem der, an die Tempelanlage angrenzenden, Häuser. Mit mindestens weiteren 250 Menschen. Armin, und Felix schlufen in einem kleinen Zimmer des selben Hauses. Dort waren mindestens 10 Betten aneinander gereiht, sodass eine riesige Schlaffläche entstand. Gute Nacht.&lt;br /&gt;Am nächsten Morgen machten wir die Toiletten und Duschen ausfindig. Die Männer in den ersten, die Frauen in den zweiten Stock. Fast das ganze Stockwerk bestand aus Toiletten und Duschräumen, die z.T offen waren, also ohne vierte Wand. Im Tempelschlafhaus selbst bestand eine freundschaftliche, gar familiäre Atmosphäre. Man schlief zusammen, duschte zusammen und aß oft auch zusammen. Nicht weit von unseren Schlafplätzen befand sich die Großküche der Tempelanlage und der Speisesaal. Überall gab es freiwillige Helfer, meistens Sikhs, die man an ihren bunten Turbanen und den Bärten erkannte, aber auch einige Ausländer waren dabei. Beim Essen saßen alle in einer Reihe auf einem langen Teppich auf dem Boden. Freiwillige gingen vorbei und schöffelten gekochtes Gemüse in Currysose und Capatti (das indische Brot, in Pfannkuchenform, ist aber nicht süß) auf die in Indien so typischen Metall- oder Aluteller. Weitere Freiwillige haben das Besteck unter einer riesigen Abschpülmaschine abgespült und sortiert. Dann wurde es von anderen Freiwilligen herumgetragen, wo andere es wieder an die verteilt haben, die noch nicht gegessen haben. Insgesamt waren es mindestens 200 Freiwillige, ich bin mir aber, trotz der immensen größe der Küche und des Speisesaals, nicht sicher, ob das die einzige Küche der ganzen Tempelanlage war. Das Arbeiten und das Essen wurde mit spiritueller Musik untermalt. Eine live Übertragung der Mönche, im Inneren des kleinen goldenen Tempels, die auf traditionellen Instrumenten und mit devotem Gesang ihre 10 Gurus heiligten. Innen ist der Tempel wenig spektakulär. Vieles ist mit bestickten Tüchern und Gold verziehrt und Möche beten und singen in der Mitte. Am Rand stehen die Gläubigen und Knien auf dem Boden. Zum Teil legen sie ihr Gesicht auf den Boden und beten. Viele haben das heilige Essen in der Hand, bzw. eingewickelt in Bananenblätter. Von dem heiligen Brei der Sikhs habe ich im Kapitel Delhi erzählt.&lt;br /&gt;Der goldene Tempel selbst und die Tempelanlage hat mich weniger beeindruckt als ich gedacht hatte, doch trotzdem war diese Erfahrung in Amritsar unvergesslich schön. Was den goldenen Tempel -meiner Meinung nach- ausmacht ist nicht das architektonisch-interessante Design,  oder das wertvolle Gold, sondern die Menschen, die hier her kommen. Wie in einer Kommune lebt man zusammen, arbeitet und isst und schläft. Alles ist freiwillig und keiner wird zu etwas gezwungen. Natürlich weisen einige Spendenboxen darauf hin, dass man Spenden gerne sieht, aber niemand kontrolliert ob gespendet wurde, denn das geschieht ganz schnell und anonym, mit einer kleinen Handbewegung zu einem Schlitz oben an der Box, wie bei einem Sparschwein.&lt;br /&gt;Als ich 2 Stunden, nach dem Essen, in der offenen Küche geholfen beim Geschirr sortieren geholfen habe, waren alle in die Arbeit vertieft, aber in Gedanken war man bei der Gruppe. Bei seiner Arbeitsgruppe. Und so international sie auch sein konnte, alle arbeiteten gemeinsam, fröhlich und gratis. Es war ein schönes Gefühl, mit so vielen Leuten zu leben, einige kennen zu lernen und andere nie gesehen zu haben, obwohl sie im selben Raum schliefen. Auch wenn es nur eine Nacht und ein Tag gedauert hat, war mein Erlebnis im goldenen Tempel von Amritsar sehr erstaunlich und schön. Ich würde gerne wieder nach Amritsar kommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Amritsar fährt ein Zug direkt nach Agra. Am späten Nachmittag sind wir in den Zug eingestiegen und am nächsten Morgen in Agra angekommen.&lt;br /&gt;Unser erster Schritt sollte der Gang in ein Reisebüro werden. Die Rikshafahrer wollten uns jeder das Beste, jeder ein Anderes empfehlen, doch irgendwie hat es keine Busse nach Varanasi gegeben. Da wir am selben Abend noch nach Varanasi fahren wollten, wollten wir mit dem Bus fahren, da diese auch noch im letzten Moment erhältlich sind. Zugtickets, gerade auf Strecken wie, Agra-Varanasi muss man oft lange vorher buchen um einen Schlafplatz zu bekommen. Oder man muss sich damit abfinden auf dem dreckigen Boden zu schlafen. Da der Boden wirklich richtig dreckig ist, will das aber eigentlich niemand und so ist der Run auf die Tickets um so größer.&lt;br /&gt;Nach einigen unnützen Rikshafahrten und Telefonanrufen mussten wir uns geschlagen geben. Wahrscheinlich ist es unser Schicksal heute auf dem Boden des Nachtzuges zwischen Agra und Varanasi schlafen zu müssen.&lt;br /&gt;Wieder am Bahnhof angekommen, dort wo wir zwei Stunden zuvor schon mal in Agra angekommen sind, suchten wir das Reisebüro und ich füllte das Ticketformular für uns aus. An den Schaltern der dreckigen, ungeschmückten Bahnhofshalle, war ein grosses Gedränge und als ich endlich an der Reihe war schloss der Schalter. Frühstückspause. Das kann ja nur noch besser werden in Agra...  Nach 15 Minuten warten erbarmte sich ein Bahnbeamter an den Schalter und buchte Tickets. Warteliste 30, 31, 32 und 33. Könnte klappen, muss aber nicht. Mit der „waitinglist“ funktioniert das folgendermaßen: Wenn alle Plätze gebucht sind läuft der trotzdem Ticketverkauf weiter, man bezahlt zwar für ein Ticket und einen Schlafplatz und das Ticket ist garantiert, aber eben nicht der Schlafplatz. Wenn 33 Leute abspringen und ihr Ticket bis 2 Stunden vor Abfahrt stornieren, dann bekommen wir deren Plätze, wenn nicht, dass müssen wir doch auf dem Boden schlafen.&lt;br /&gt;Mit der Fahrradriksha wollten wir ans Taj Mahal, den Grund für unseren kurzen Stop in Agra. Es war heiß und unseren beiden Rikshafahrern in unserem alter lief der Schweiss. Da kam uns eine Idee und ich erklärte sie unseren Rikshafahrerfreunden auf Hindi. Peinlich berührt und lachend lehnten die Rikshafahrer ab, aber als wir darauf bestanden und sie begriffen, dass wir es ernst meinten tauschten wir die Plätze. Wir schwangen uns auf die Fahrräder mit einer Art Kutsche dahinter und die Fahrer rauchten eine Zigarette, die wir ihnen kurz davor angeboten haben. Am Strassenstand hielten wir an und ließen uns kurz die Haare schneiden. Ganz kurz. Erstens war es die geeignete Frisur für die 40+ heisse Luft und zweitens haben wir einige Nächte vorher gerätselt ob sich -vor allem- Julian das traut. Ihm wird vorgeworfen seit der 5. Klasse die selbe Frisur zu haben. Nach dem kurzen Stop bei dem 12jährigen Strassenfriseur fuhren wir weiter die grosse Strasse entlang. Auf den Fahrradrikshas. Wir wechselten uns ab. Mittags sind wir dann endlich am Taj Mahal angekommen. Wir hatten hunger und es war zu heiß jetzt das Taj zu besichtigen. Wir sahen es noch nicht, konnten nur erahnen, dass es sich hinter den hohen roten Mauern befindet. Wie weit es genau entfernt war wussten wir auch nicht, doch spürten wir die magische Anwesenheit des Palastes. Das meist fotografierte Gebäude der Welt. Das weiße Weltwunder. Die schönste Liebeserklärung der Welt. Das Taj Mahal.&lt;br /&gt;Ein kleines, schäbiges, indisches Restaurant warb mit Dachterasse und blick aufs Taj Mahal Kunden an und wir traten ein. In einem winzigen Raum angekommen führte uns der Besitzer winzige, sehr enge Stufen hinauf. Die Proportionen stimmten, doch hatte es ein wenig die Atmosphäre eines Kinderspielhauses. Julian und ich kamen als erstes auf der Dachterasse an und staunten. Wir riefen Armin und Felix zu. Sie beschleunigten ihre müden Schritte und da standen wir 4. Angekommen. Es schien still, ich kann mich zumindest an kein Geräusch mehr erinnern. Das Taj Mahal. Zwischen 4 roten Toren spriesst es hervor, wie die Blüte einer Blume. Es war noch weit weg, einen Kilometer vielleicht, doch hatte man von hier einen wunderschönen Blick auf das muslimische Mausoleum. Wir aßen, wie berauscht, doch wir beeilten uns nicht. Die Vorfreude war groß, aber der Besuch des Taj Mahals war es wert perfekt zu sein und so wollten wir warten, bis sich die Sonne ein wenig senkte. Dann ist das Klima angenehmer und die Lichtverhältnisse, von denen die Atmosphäre um das Taj Mahal lebt, noch besser.&lt;br /&gt;Ich kann und will nicht viel über das Taj Mahal schreiben. Es ist unmöglich dieses Gebäude, noch mehr, dass was es ausmacht und so wirken lässt, in Worte zu fassen. Wer nicht da war mag denken, dass sei eine faule Ausrede, doch wer da war, weiß was ich meine.&lt;br /&gt;Das Gebäude hat eine Seele. Eine klar zu spürende Seele, die den Besucher begleitet und ein gutes, schweres Gefühl des Stolzes und Freude legte sich um mich. Nicht die Freude, mit der man auf eine Party geht oder mit der man eine gute Zensur entgegennimmt. Eine tiefe, uralte Freude und Zufriedenheit stellte sich ein und die Anstrengung der letzten Tage war weg. Man fühlte sich wichtig, war man doch so nahe an einem so bedeutenden Ort unserer Erde. Das Taj Mahal spricht zu dir, leise und ohne Worte zu benutzen. Es ist eine Sprache, die man fühlen kann, aber nur dann versteht, wenn man sich frei und offen macht, für das Unverständliche. Es sieht von allen Seiten gleich aus und ist symentrisch gebaut, doch hat jede der vier Seiten eine andere Geschichte zu erzählen und andere Dinge gesehen. So hat sich der Ausdruck und die unterschiendliche Stimmung vor diesen Mauern gebildet und verändert.&lt;br /&gt;Das Taj Mahal hat mich zu Tänen gerührt und trotz des Lärms der vielen Besucher hat es nur mir gehört. Die weißen Steine legen sich lückenlos übereinander wie die Körper der Liebenden. Die arabische Inschrift um die großen Bögen erdrückt vor devoter Gottesfurcht und Anbetung und macht das Taj Mahal auch zu einer spirituellen oder religiösen Erfahrung.&lt;br /&gt;Die farbigen Steinchen blitzen auf, wenn das Sonnenlicht gerade darauf schien und gaben dem Taj Mahal leben, so wie die Augen einem Gesicht erst das Leben geben, so wie sie einer Miene Ausdruck verliehen und das Tor zur Welt da draussen sind, so bargen die hundert wunderschönen, farbigen Augen den stolzen Ausdruck des Taj Mahals, als wäre es sich seiner Wichtigkeit bewusst.&lt;br /&gt;Ich war überwältigt. So überwältigt, dass ich mir nach einer kleinen Ruhepause im Schatten der Bögen, nach dem ersten Hoch des Taj-Rausches an einem kleinen Brunnen die Füße, Hände und das Gesicht gewaschen habe und dann tatsächlich zu Allah gebeten habe. Danke für dieses Bauwerk, für dieses Wunder, für diese Liebe, die dieses Gebäute gebaut hat. Wow. Auch jetzt bin ich wieder außer Atem und mache eine kleine Pause. Diesmal aber ohne Beten. xD. Ich übertreibe wirklich nicht. Diese Gedanken kann man vielleicht nur dann nachvollziehen, wenn man auch von diesem Kunstwerk eingenommen wurde, in Agra. Wenn sich das Gebäude, wie eine Gotteserscheinung vor einem Aufbaut und man nichts anderes tun kann als zu glauben und vor Freude zu weinen.&lt;br /&gt;Das Taj Mahal ist das Beeindruckenste, was ich in meinem kurzen Leben je gesehen habe und ich fürchte, dass ich in den hoffentlich noch vielen Jahren meines Lebens nichts mehr beeindruckenderes finden werde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Varanasi.&lt;br /&gt;Nach einer Zugfahrt, wie auf einer Klassenfahrt. Mit einem Auge immer offen kamen wir in Varanasi an. Wir hatten  doch noch 2, der 4 gebuchten, Betten bekommen und teilten die uns irgendwie. Aus Erzählungen und Büchern wussten wir, dass Agra-Varanasi die Zugstrecke mit der Höchsten Raub- und Diebstahlquote war und so waren wir vorsichtig und ketteten unser Gepäck erst Mals an. Von Varanasi werde ich nicht viel schreiben können, denn Varanasi war langweilig. Wir waren uns nicht sicher ob wir unsere letzte Station, Kathmandu, erreichen können, denn in Nepal waren Aufstände ausgebrochen. Die Maoisten hatten zum Generalstreik aufgerufen und es lief nichts mehr. Alles brach zusammen und so stiegen die Nahrungspreise. Der Rest ist überall auf der Welt gleich.&lt;br /&gt;In Varanasi überlegten wir uns also alternative Strecken und Ziele, hofften jedoch jeden Tag auf gute Nachrichten aus Nepal. Inwzischen schlenderten wir an den Ghats entlang. In Varanasi war es unheimlich heiß, die Hauptsaison war schon lange rum und wir trafen wenige Touristen. Die meisten Hotels hatten sogar geschlossen und die Stadt war tagsüber tot. Morgens und Abends war etwas mehr los an den Ghats, den kleinen mittelalterlichen Häfen auf der einen Seite des heiligen, aber verdreckten Fluss Ganges. (Die andere Seite war kahl und unbebaut, wurde trotzdem als heilig angesehen und so verändert niemand den Zustand des anderen Ufers). Am Flussufer tummelten sich Spatziergänger, Händler, Kühe und Hunde, Schlangenbeschwörer und Badende (ja, es gab tatsächlich eine Unmenge an Leuten, die freiwillig im Ganges badeten. Das nenn ich was fürs Djungelcamp!&lt;br /&gt;In Varanasi verbrennt man die Leichen, nach Hindubrauch am Flussufer und gibt dann den sterblichen Körper bzw. seine Asche in die Strömung der heiligen Mutter Ganges und so sah man am Flussufer oft Verbrennungen und im Wasser schwammen kleine Kerzen, die an die Toten erinnern sollten. Eine Nahtoterfahrung so zu sagen. Interessant und regte uns oft zu Gesprächen über Wiedergeburt und/oder Himmel/Hölle Konzept an. Makaber war es trotzdem. Aber die Mienen der Menschen, die sich sicher waren, den Menschen, den sie so geliebt hatten, im nächsten Leben wieder zu sehen, waren nur ein kleines wenig traurig. Der Glaube an eine Wiedergeburt schein vielen Menschen die Angst vor dem Tod -vor dem Eigenen und vor dem, der Liebsten- zu nehmen, oder zumindest zu lindern. Ein klarer Pluspunkt gegenüber dem christlichen und muslimischen Himmel/Hölle Konzept. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von Varanasi hatten wir trotz Bedenken und Warnungen einen Direktbus nach Kathmandu, die Hauptstadt von Neal, unsere letzte Station, wo wir uns ausruhen wollten, gebucht. Die Grenze mussten wir zu Fuss überqueren und ich wurde, da kein Touristenvisum, sondern ein X-Visum, nach meinen polizeilichen Registriurungspapieren gefragt. Die hatte ich dabei. Kurz darauf wurde ich dazu aufgefordert sie abzugeben, was ich nicht wollte, da man mir Monate zu vor auf der Polizei erklärte,  dass ich ohne die Papiere am Flughafen zu zeigen, nicht zurück nach Deutschland fliegen dürfte. Das hatte ich aber nun mal vor, in ungefähr 3 Monaten. Tatsächlich stand auf der Registrierung „Abzugeben beim Verlassen des Landes“. Blöde Situation. Entweder Nepal oder Deutschland. Um mich mit meinen Freunden zu besprechen, drehte ich mich in der kleinen hölzernen Grenzstation mit einigen kaputten Holztischen und Stühlen für die Visaapplikanten, zu ihnen. Kaum hatte ich ein Wort gesagt pfiffen mich einige der Grenzpolizisten wieder zu sich und einer gab mir mit einer kleinen Handbewegung zu verstehen, dass ich ihnen folgen sollte. Sie gingen mit mir um die Ecke und erklärten mir, dass wenn ich ihnen einen kleinen Betrag aus meinem Geldbeutel gebe, sodass es keiner bzw. so wenig wie möglich sehen, dann könnte ich das Papier behalten. „Sind 1000 Rps Ok?“ Das war zwar weniger als sich die Polizisten erhofft hatten, aber anscheinend gab es heute Rabatt.&lt;br /&gt;Es ist schön, wenn man Gesetzte mit einer kleinen Hilfe flexibel macht und davon einen kleinen Vorteil ergattern kann. Ich bin dafür sowas in Deutschland auch wieder einzuführen. Bzw. die Preise zu senken, dass auch wir uns wieder zur Not ein bißchen Anarchie in die Bürokratievenen spritzen können, damit das Blut der Demokartie besser fliesst.&lt;br /&gt;Nepal war schön. Die Berge, zwar weniger hoch als gedacht, wir waren aber auch noch nicht wirklich richtig tief im Himalaya. Aber ein angenehmes, kleines, wuseliges Völkchen, die Nepalis. Nett sind sie und hilfsbereit und schnell freundeten wir uns mit Pushkar und seiner Familie an, die auch anderen Reisende aus Worms schon Hilfe gegeben hatten xD&lt;br /&gt;In Nepal liefen wir eigentlich den ganzen Tag durch die Stadt und gingen shoppen. Abends gingen wir mal ins Kino oder in eine Bar. Einen Abend haben wir mit Pushkar, seiner Frau, die in Österreich Au-Pair gemacht hatte, und deren kleinen, frisch geborenen Sohn Sartak verbracht&lt;br /&gt;Wirklich spektakulär war Nepal nur für die Anderen 3, die auch eine Raftingtour gemacht haben und Bungeejumping waren. Aber für mich ist das nichts, also hab ich mir auch Mal eine kleine angenehme Auszeit genommen, während die Kleinen sich ausgetobt haben. &lt;br /&gt;Sie scheinen viel Spaß gemacht zu haben und wohl auch, wie in Varanasi, Nahtoderfahrungen gehabt zu haben (Beim Bungeejumpen). Alle kamen sie gesund zurück. Was mir aufgefallen war: Insgesamt ist Kathmandu viel westlicher als Indien oder die meißten Teile Indiens und in dieser Mischung, die eigentlich unvereinbar scheint, findet man sich nicht immer zurecht. Kathmandu ist schön, aber mir gefällt Indien besser! XD&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach 5 wunderbaren Wochen mussten wir unsere Reise nun beenden. Ich bin mit dem Bus zurück nach Gorakhpur und habe mich von dort aus in den Pune-Gorakhpur Express gesetzt, der sein Ziel, Pune, nach 40 Stunden endlich erreicht hatte. Meine Freunde sind geflogen: Kathmandu-Mumbai-Istambul-Frankfurt. Etwa Zeitgleich waren wir zu Hause. Ich habe Spaß gehabt und weiß jetzt wieder warum die 3 meine Freunde sind. Das ist das wichtigste das zählt! Danke für die geile Zeit!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ENDE&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die nächsten Einträge bald:&lt;br /&gt; über die indische Hochtzeit&lt;br /&gt; über meine Studentenparty mit Rahul&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu den Bildern:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;in die eigentlich geplante chronologische reihenfolge hat sich der fehlerteufel eingeschlichen...also nicht wundern.&lt;br /&gt;folgendes stimmt also nicht mehr, aber dennoch sind die bilder drauf. man kann das ganze ja zu einem familiensonntagsratespiel machen, wenn man zu viel zeit hat...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Julian mit vielen Indern in der Riksha&lt;br /&gt;2. Unser Bus nach Udaipur&lt;br /&gt;3. Im Bus nach Udaipur&lt;br /&gt;4. Udaipur. Im Hintergund der City Palace&lt;br /&gt;5. Auf unserer Dachterasse&lt;br /&gt;6. Alter Verlassener Tempel&lt;br /&gt;7. Kamasutra in Stein am Tempel&lt;br /&gt;8. Beim Kochen im Pleasure Guest House&lt;br /&gt;9. Julian füttert einen Affen&lt;br /&gt;10. Lake Palace Udaipur&lt;br /&gt;11. Jaiselmer Hauptplatz&lt;br /&gt;12. Ein Burgshop in Jaiselmer&lt;br /&gt;13. Der Blick von unserer Burg&lt;br /&gt;14. Felix vor seinem Kamel&lt;br /&gt;15. Wir imgeben von Wüstenziegen&lt;br /&gt;16. So kocht man in der Wüste...&lt;br /&gt;17. So häutet man ein Schaf in der Wüste&lt;br /&gt;18. Mit unseren indischen Freunden vorm India Gate, Delhi&lt;br /&gt;19. Beim Kebab essen&lt;br /&gt;20. Sikh Tempel in Delhi&lt;br /&gt;21. Red Fort, Delhi&lt;br /&gt;22. Grab von Mahatma Ghandi&lt;br /&gt;23. Lotus Tempel&lt;br /&gt;24. Unser Sikh-Rikshafahrer in Delhi&lt;br /&gt;25. Nainital&lt;br /&gt;26. unsere Familie in Kiccha&lt;br /&gt;27. Attari Grenzparade&lt;br /&gt;28. Der Blick auf den goldenen Tempel, Amritsar&lt;br /&gt;29. Im Essensraum des goldenen Tempels&lt;br /&gt;30. In der Tempelanlage&lt;br /&gt;31. Der Zug-samosaverkäufer&lt;br /&gt;32. Ich als Fahrradrikhsafahrer in Agra&lt;br /&gt;33. Vorm Taj Mahal&lt;br /&gt;34. Varanasi Ghats&lt;br /&gt;35. Varanasi 2&lt;br /&gt;36. Varansi die Strasse in die Stadt&lt;br /&gt;37. Ein Schlagnenbeschwörer in Varanasi&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8674637088854653090-53451907971355506?l=gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com/feeds/53451907971355506/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com/2010/07/snap-snap-back-to-reality.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8674637088854653090/posts/default/53451907971355506'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8674637088854653090/posts/default/53451907971355506'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com/2010/07/snap-snap-back-to-reality.html' title='Snap - Snap - Back to Reality'/><author><name>John A. 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Versprochen. Samstag wahrscheinlich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis bald&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8674637088854653090-9022865567057410392?l=gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com/feeds/9022865567057410392/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com/2010/06/snap-back-to-reality.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8674637088854653090/posts/default/9022865567057410392'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8674637088854653090/posts/default/9022865567057410392'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com/2010/06/snap-back-to-reality.html' title='Snap - Back to Reality'/><author><name>John A. 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Danke, dass ihr an meinen Geburtstag gedacht habt und Danke fuer das Buch (Y.Martel - Schiffbruch mit Tiger). Es kam zu einem Zeitpunkt, an dem mir alle deutsche Literatur ausgegangen war und ich mich fast widerwillig der Englischsprachigen widmen musste. Danke, dass ihr diesen Moment, vor dem ich so viel Angst habe, um ein wenig herausgezoegert habt! :-) &lt;br /&gt;Euer - eigentlich immer noch irgendwie - Nachbar&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gianmarco&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;Manifest&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danke Schwarz-Gelb&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Paddy ist wieder aus Deutschland zurueck. Nach Visaproblemen musste sie dort ein neues Visa beantragen. Und Paddy hat nicht nur Schwarzbrot und Kaese mitgebracht, sondern auch Neuigkeiten: “In Deutschland hoeren jetzt alle Elektromusik.” Ok. “Jeden Tag kommt ein neuer Fall von Missbrauch in christlichen Organisationen ans Licht.” Aha...! “...der Papst moechte sich dazu nicht aeussern.” Gott sei Dank! Besser so. Und: “ Der Zivil- und Wehdienst soll auf ein halbes Jahr verkuerzt werden und der weltwaerts-Dienst (der Dienst, mit dem ich in Indien bin) soll abgeschafft, oder stark reduziert werden.” WAAAAAS!”&lt;br /&gt;Sind denn in Deutschland alle verrueckt geworden? Hat der Papst der neuen Regierung etwa das Gehirn rausgefickt? Westerwelle ist doch viel zu alt fuer Benedikt.&lt;br /&gt;“Was soll ich mit meinem Leben anfangen”, ist eine der permanten Fragen eines jeden Herawachsenden in der westlichen Welt. Der Zivildienst gibt Einblick in interessante Berufsfelder und gibt Zeit zur beruflichen Orientierung. Und waehrenddessen macht man auch noch etwas Gutes und Sinnvolles! Nicht wenigen hat der Zivildienst bei der beruflichen Orientierung neue Perspektiven aufgezeigt. Gerade fuer angehende Studenten ist der Zivildienst eine wertvolle Erfahrung berufliche Praxis  –vor allem in weniger akademischem Berufsfeldern- zu sammeln; und das mehrere Jahre vor dem eigentlichen Berufseinstieg. Wer darauf kein Bock hat, kann sich heute leicht ausmustern lassen und direkt BWL studieren. Diejenigen, die aber noch nicht wissen, was sie lernen oder studieren wollen, fuer die ist diese Zeit unheimlich wichtig. Sie werden in Zukunft wohl diese Orientierungszeit mit Flatrateparties oder Flaschendrehen rumkriegen muessen. Oder schlimmer: Sich von Studiengang zu Studiengang, von Ausbildung zu Ausbildung entlanghangeln, wieder abbrechen usw, ohne wirklich zu wissen was sie wollen. Sogar der Wehrdienst hat –aus dieser Perspektive betrachtet- sicherlich Vorteile, auch wenn die Sinnhaftigkeit des Zivildienstes unumstritten hoeher ist, als die des Wehrdienstes bei der Bundeswehr.  Ich war immer so froh, dass  in unserem Land jungen Menschen diese praegende Zeit, mit den so wichtigen Erfahrungen, ermoeglicht wird. Zugegebenermassen mache ich mir auch um das Gesundheitssystem sorgen, dass ohne die neunmonatige Stueze der Zivis Schaden nehmen koennte. (Und dann wars das wieder mit dem Geld sparen!)&lt;br /&gt;Weltwaerts, FSJ im Ausland und ADiA (Alternativer Dienst im Ausland) sind Programme, die sogar einen Schritt weiter gehen: Man macht einen Zivildienstaehnlichen Dienst im Ausland. Die Vorteile dieses einjaherigen Dienstes sind unbeschreiblich und direkt spuerbar. Ich persoenlich bin so froh diesen Schritt gemacht zu haben, denn ich bin wesentlich toleranter, reifer, fleissiger und ruhiger geworden. Mein Horizont - und damit mein Weltbild - hat sich erweitert und ich sammle taeglich unbezahlbare Erfahrungen, von denen ich mein ganzes Leben lang profitieren werde. Das Ausmass der Vorteile, das mir dieses Jahr bietet, ist unglaublich und doch noch voellig unerschlossen. Im Rahmen der interkulturellen Zusammenarbeit helfen Dienste wie diese Vorurteile abzubauen und ein friedliches Zusammenleben der Voelker zu foerdern.&lt;br /&gt;Jetzt soll das gestrichen werden? Warum tut man das der Jugend an? Nach all dem BlaBla ueber Bildung und social skills, soll nachfolgenden Generationen das alles vorenthalten werden. DAS ist Bildung, verdammt, und zwar sinnvoller, praxisnaher und konkreter als jede Schulstunde oder Vorlesung!! Die Zukunft der Jugend, da ist sich die Politik ausnahmsweise einig, liegt in der Bildung. Und das steht jetzt auf dem Spiel. Studiengebuehren, eine halbherzige Umstellung auf Bachelor und Master, die Streichung der weltwaerts-Gelder und die Verkuerzung der Zivildienstzeit lassen das ganze Bildungsblabla laecherlich und verlogen wirken.&lt;br /&gt;Natuerlich kann man die Gruende fuer diese radikalen Einsparungen verstehen. Die Weltwirtschaftskrise hat ihre Spuren hinterlassen. Deutschland muss sparen. Aber hier wird falsch gespart! Als allererstes koennte sich die FDP “Der Markt regelt sich selbst”-Saetze sparen, danach koennte man unnoetige Subventionen streichen und Beamtenboni kuerzen. Stattdessen wird auf Kosten der Jugend gespart. Danke Schwarz-Gelb! &lt;br /&gt;Ein weiterer Grund fuer die Verkuerzung des Zivil-bzw. Wehrdienstes ist folgender: In einer globalisierten Welt steht die deutsche Jugend im Kampf um Arbeitsplaetze in direkter Konkurrenz mit der chinesischen, indischen, japanischen und amerikanischen Jugend. Die meisten jugendlichen aus der ganzen Welt haben gegenueber der deutschen Jugend meistens einen klaren Altersvorteil. Mein indischer Zimmergenosse z.B., Rahul, wird am 31. Maerz 20 Jahre alt und hat naechstes Jahr seinen Bachelor in Computer Engeneering. Darueber aber, sollte das Land der Dichter und Denker hinwegsehen koennen. Wofuer habe ich in der Schule die Epoche der Romantik, Sturm und Drang usw gepaukt. Wofuer haben wir Diskussionen ueber Idealismus und Humanismus gefuehrt? Warum schreiben die Genies Europas Buecher ueber Lebenserfahrung, obwohl sie bei der deutschen Bank AG arbeiten koennten. Was unterscheidet uns von der unterdrueckten Jugend in China? Fuer mich macht es keinen Sinn, dass in deutschen Lehrplaenen stolz und selbstverliebt deutsche Philospophen stehen, wenn wir ihre Ideale nach dem Abi an den wirtschaftlichen Fortschritt verkaufen muessen. Erfahrung - besonders im Zusammenhang mit Reisen - ist mehr wert und bildet mehr als Schule oder Uni. Vor allem bringt “tatsaechlich leben” einem persoenlich mehr. Und wenn die internationalen Arbeitgeber das nicht verstehen, dann sollten sie weniger Managerzeitschriften-, und mehr Literaturnobelpreistraeger lesen. Wenn sie das hinterher immer noch nicht verstehen, dann ist das mir egal. Dann scheiss ich da drauf. Ganz im Sinne des Taugenichts von Eichendorff.&lt;br /&gt;Wahrscheinlich verstehen wir das erst, wenn die Jugend muede ist, als Kind von Pfarrern und spaeter von der Wirtschaft und den Politikern in den Arsch gefickt zu bekommen und irgendwann depressiv kollektiven Selbstmord begeht. Uebrigens ist die allgemeine “Verrohung der Sprache” ein erstes Anzeichen von einer Wut, die sich in den kommenden Generationen als eben genau diese Depression und Hoffnungslosigkeit aeussern wird. Vielleicht rueckt dann der Mensch wieder in den Mittelpunkt und nicht die Wirtschaft und das Geld.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich plaedire fuer Bildung und Erfahung und persoenliches Glueck.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich plaedire fuer die Abschaffung des Wehrdienstes, aber fuer einen verpflichtenden einjaehrigen Zivildienst im In- oder Ausland fuer Maenner und Frauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gianmarco Steinhauer&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8674637088854653090-1423413980561580462?l=gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com/feeds/1423413980561580462/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com/2010/03/mein-manifest.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8674637088854653090/posts/default/1423413980561580462'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8674637088854653090/posts/default/1423413980561580462'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com/2010/03/mein-manifest.html' title='Mein Manifest'/><author><name>John A. Stone</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05712418441374018934</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-a-QJCUImVCU/T0G7T1fmPzI/AAAAAAAAATo/q93ALJ7IDtc/s220/373946_2710949061199_1481061890_2974443_2075700814_n-1.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8674637088854653090.post-616323673936340059</id><published>2010-03-18T10:26:00.004+05:30</published><updated>2010-03-18T16:51:00.803+05:30</updated><title type='text'>Gudi Padva und mein Geburtstag</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S6Gz8lFWEuI/AAAAAAAAAMo/9ZVaybAvriI/s1600-h/1.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 300px; height: 400px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S6Gz8lFWEuI/AAAAAAAAAMo/9ZVaybAvriI/s400/1.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5449834877423063778" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S6Gz8A0Jr-I/AAAAAAAAAMg/dZYPaagp5uI/s1600-h/2.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S6Gz8A0Jr-I/AAAAAAAAAMg/dZYPaagp5uI/s400/2.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5449834867687272418" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S6GzXIWS-CI/AAAAAAAAAMY/TW39ezN-GGE/s1600-h/3.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 300px; height: 400px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S6GzXIWS-CI/AAAAAAAAAMY/TW39ezN-GGE/s400/3.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5449834234054375458" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S6GzW3abGCI/AAAAAAAAAMQ/57nO6ejVeL0/s1600-h/4.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; 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margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S6GzVzAf0aI/AAAAAAAAAL4/MdwhcbtZKDA/s400/8.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5449834211145929122" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S6Gy-txF_mI/AAAAAAAAALw/fqBzeyDqan4/s1600-h/9.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S6Gy-txF_mI/AAAAAAAAALw/fqBzeyDqan4/s400/9.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5449833814602153570" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S6Gy-U3MSmI/AAAAAAAAALo/b7IC6liYwWY/s1600-h/10.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S6Gy-U3MSmI/AAAAAAAAALo/b7IC6liYwWY/s400/10.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5449833807916845666" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S6Gy96xktsI/AAAAAAAAALg/YGXryzNJF8A/s1600-h/11.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S6Gy96xktsI/AAAAAAAAALg/YGXryzNJF8A/s400/11.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5449833800913958594" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S6Gy9Z1CMXI/AAAAAAAAALY/OP0aITWmaz4/s1600-h/12.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S6Gy9Z1CMXI/AAAAAAAAALY/OP0aITWmaz4/s400/12.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5449833792070103410" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S6Gy9Ea_uBI/AAAAAAAAALQ/3k0_yb1sJII/s1600-h/13.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S6Gy9Ea_uBI/AAAAAAAAALQ/3k0_yb1sJII/s400/13.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5449833786323744786" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frohes Gudi Padva.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die letzten 2 Tage war hier Freude schoener Goetterfunken. Der Hammer.  So coole, aber unglaublich warme und taeglich heisser werdende Tage. Es beginnt die Waermste der drei indischen Jahreszeiten.&lt;br /&gt;Ein Beispiel von gestern morgen: Auf dem Montagsmeeting wurde beschlossen den Tagesrhythmus ab Mittwoch eine halbe Stunde vorzuverlegen, d.h um 6.30 Uhr wecken, weil es um die Mittagszeit einfach zu heiss wird. Mittwochmorgen um 6.32 Uhr klingeln die Handies der Volunteers. Die Hausmuetter hatten folgenden Einfall: “Aufgrund der Hitze sind alle muede. Lasst uns heute erst um 8.00 Uhr wecken/aufstehen. xD&lt;br /&gt;Ich liebe Indien.&lt;br /&gt;-Also zu dem Blogtitel- Gudi Padva ist das hinduistische Neujahr. Es richtet sich nach dem Mond und ist dieses Jahr auf den 16. Maerz gefallen. Genau, auf meinen Geburtstag. Der Tag war also ein Feiertag fuer alle. Auch die langen Bambusstangen, die am Tag davor fuer fragende und verwirrte Gesichter unter uns nicht-Hindus gesorgt haben, lassen sich jetzt erklaeren. Alle Motorraeder, Autos, Rikshas etc haben gestern auf die waghalsigsten Arten eine oder mehrere Bambusstangen transportiert (einige 10-15 Meter lang). Der Tag begann mit einigen Gebeten und dem Fahnenstellen: &lt;br /&gt;Man nehme einen neu-gekaufter Sari und falte ihn mehrmals in der Mitte. Das wird dann mit Kordel an die Bambusstange, die das Familienoberhaupt am Vortag als seine 10meter lange Lanze auf dem Motorrad transportiert hatte, gebunden und mit Blumen verziehrt. Ganz obendrauf kommt ein umgedrehter Krug als “Fahnenkopf”. Abschliessend die Fahne noch mit Farbpulver und Kokosnuessen segnen. Hier gilt: Mehr ist mehr! Das ganze Gebilde in der Naehe des Hauses aufstellen und einen ganzen Tag ziehen lassen, abends wieder einholen. Fertig war die Gudi Padva Fahne fuers neue Jahr. &lt;br /&gt;Am Ende des Vormittags waren alle 4 Fahnen (eine pro Haus) gestellt und die Boeden mit Mustern aus Farbpulver verziehrt. Ich habe leider den Namen dieser Mandalas vergessen, aber wen es wirklich interessiert, der findet alle Informationen zu diesem Thema auf www.google.de&lt;br /&gt;Zum Mittagessen hat sich die ganze Community im Puriya Haus getroffen und meinen Geburtstag gefeiert. Mit “Zuckersegnung”, netten Geschenken (ein indisch-goldenes-Glitzerhemd, mehrere Kerzen, ein selbstgemaltes Bild vom Kolwanvalley und ein Rajastan-Style Buecherstaender), aus-voller-Kehle-Geburtstagslieder-singende Friends, Blumen u.v.m) Auch einige Verwandte von Medha-Thai, aus Mumbai, waren da. Ich denke alle haben die Abwechslung genossen und so sind alle hinterher zufrieden in den Mittagsschlaf gefallen.&lt;br /&gt;Fuer uns Volunteers gabs keinen Schlaf, den wir hatten frei bekommen um meinen Geburtstag in unserem Stammrestaurant (nicht der German Bakery, sondern dem im naechsten Dorf “Paud”) zu feiern. Mit noch vom Mittagessen halbvollen Magen also in den Public Jeep gezwaengt und ab nach Paud zum Sagar Inn Family Restaurant, dass seit 4 Jahren zur Haelfte von den Volunteers von Sadhana Village und zur anderen Haelfte von den Mahindra College Students getragen wird. Hasmuk-Bhai kam auf die Idee noch aus dem Jeep dort anzurufen und Pakodas zu bestellen, um die Wartezeit zu verkuerzen xD, also wartete eine Pakodaorgie auf uns, als wir (Tamara, Anna, Ute Hasmuk, Rahul und Ich) im Sagar Inn Family Restaurant (da steht tatsaechlch: ONLY FOR FAMILY) einmarschiert sind. Das Pakoda wurde mit indischem Kingfisher Beer runtergespuelt. WIr haben es uns richtig gutgehen lassen und wir haben das alle verdient gehabt! Da waren wir uns alle einig! Ehrlich, es war ein toller Geburtstag mit lustigen, interessanten, ernsten, sarkastischen, ironischen und guten Gespraechen und ich war rundherum gluecklich.  Alle haben gestrahlt und jede Menge Spass gehabt. xD Als wir zurueckwollten gabe es keinen Public Transport mehr, also musste uns das Restaurant eine Mitfahrgelegenheit klarmachen. Back Home haben wir maennlichen Volunteers Hasmuk, Rahul und Ich noch in unserem Zimmer gesessen und Maennergespraeche gefuehrt.&lt;br /&gt;(in Indien drehen sich Maennergespraeche oft um das Heiraten – Rahul und Hasmuk moechten nach einer Inderin fuer mich Ausschau halten, wird ihre Suche erfolgreich, dass wuerden sie sich auch um die Arrangements fuer die Ehe kuemmern. Ich poste es in den Blog, wenn sich bei der Suche etwas ergibt xD)&lt;br /&gt;Ich gehe jetzt erst noch zum indischen Friseur, dann ins Reisebueroe um ein paar Zugtickets fuer die naechste grosse Reis emit Julian, Armin und Felix zu buchen. Man ich freu mich drauf! ...Und vielleicht fallen mir auf dem Weg noch ein Paar Sachen ein, die ich noch erledigen muss. &lt;br /&gt;Bye Bye&lt;br /&gt;Gianmarco&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu den Bildern:&lt;br /&gt;1. Sarifahne&lt;br /&gt;2. Zeremonie am Malhar Haus mit Fahne&lt;br /&gt;3. Maushi signet die Fahne&lt;br /&gt;4. Ich segne die Fahne&lt;br /&gt;5. Ute malt ein Mandala&lt;br /&gt;6. Anna, Yogesh und Ich&lt;br /&gt;7. &amp; 8. Mangla-Thai’s Geburtstagssegen&lt;br /&gt;9. Nittin gratuliert mir auch&lt;br /&gt;10. Rahul, Hasmuk und Ich im Restaurant in Paude&lt;br /&gt;11. Abends noch ein Pan am Strassenstand&lt;br /&gt;12. Ich auf unserer “Hauptstrasse” zwischen Malhar Haus (nicht im Bild) und Puriya (links) &amp; Kedar (rechts)&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8674637088854653090-616323673936340059?l=gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com/feeds/616323673936340059/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com/2010/03/gudi-padva-und-mein-geburtstag.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8674637088854653090/posts/default/616323673936340059'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8674637088854653090/posts/default/616323673936340059'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com/2010/03/gudi-padva-und-mein-geburtstag.html' title='Gudi Padva und mein Geburtstag'/><author><name>John A. Stone</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05712418441374018934</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-a-QJCUImVCU/T0G7T1fmPzI/AAAAAAAAATo/q93ALJ7IDtc/s220/373946_2710949061199_1481061890_2974443_2075700814_n-1.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S6Gz8lFWEuI/AAAAAAAAAMo/9ZVaybAvriI/s72-c/1.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8674637088854653090.post-3957986440014504703</id><published>2010-02-25T09:48:00.009+05:30</published><updated>2010-03-04T11:11:28.323+05:30</updated><title type='text'>Back vom Beach. Waaaaaahhhw</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S49DQkgJqPI/AAAAAAAAALI/pzE1VA97kxs/s1600-h/1.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S49DQkgJqPI/AAAAAAAAALI/pzE1VA97kxs/s400/1.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5444644426469714162" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S49C78iHLSI/AAAAAAAAALA/TR-K3UD-V_4/s1600-h/2.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 300px; height: 400px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S49C78iHLSI/AAAAAAAAALA/TR-K3UD-V_4/s400/2.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5444644072143138082" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S49C7ftNY5I/AAAAAAAAAK4/m3KLVUCmBCs/s1600-h/3.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S49C7ftNY5I/AAAAAAAAAK4/m3KLVUCmBCs/s400/3.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5444644064405054354" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S49C7A2QU-I/AAAAAAAAAKw/r8E-LSUY-Mc/s1600-h/4.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S49C7A2QU-I/AAAAAAAAAKw/r8E-LSUY-Mc/s400/4.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5444644056121496546" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S49C6Twe-QI/AAAAAAAAAKo/wJjoSiwl-aw/s1600-h/5.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S49C6Twe-QI/AAAAAAAAAKo/wJjoSiwl-aw/s400/5.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5444644044017694978" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S49C59qwKGI/AAAAAAAAAKg/kD0knm3TBm4/s1600-h/6.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S49C59qwKGI/AAAAAAAAAKg/kD0knm3TBm4/s400/6.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5444644038088075362" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S49ChvwwpPI/AAAAAAAAAKY/4JOARRcr-gw/s1600-h/7.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S49ChvwwpPI/AAAAAAAAAKY/4JOARRcr-gw/s400/7.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5444643622038316274" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S49ChMBGs_I/AAAAAAAAAKQ/a1-dQGZveCU/s1600-h/8.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S49ChMBGs_I/AAAAAAAAAKQ/a1-dQGZveCU/s400/8.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5444643612443194354" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S49Cgn5T4CI/AAAAAAAAAKI/LRr4RfOY3Gs/s1600-h/9.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S49Cgn5T4CI/AAAAAAAAAKI/LRr4RfOY3Gs/s400/9.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5444643602746826786" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S49CgaUNSGI/AAAAAAAAAKA/3ijAtbvbsZ8/s1600-h/10.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S49CgaUNSGI/AAAAAAAAAKA/3ijAtbvbsZ8/s400/10.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5444643599101544546" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S49Cf3-eeMI/AAAAAAAAAJ4/IyeERfrdn3s/s1600-h/11.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S49Cf3-eeMI/AAAAAAAAAJ4/IyeERfrdn3s/s400/11.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5444643589883590850" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S49CHOUhnaI/AAAAAAAAAJw/GnLawo6ePgY/s1600-h/12.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 300px; height: 400px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S49CHOUhnaI/AAAAAAAAAJw/GnLawo6ePgY/s400/12.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5444643166384922018" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S49CGvWPdPI/AAAAAAAAAJo/xBzdpwX0C6s/s1600-h/13.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 300px; height: 400px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S49CGvWPdPI/AAAAAAAAAJo/xBzdpwX0C6s/s400/13.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5444643158070621426" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S49CGJ6SQ0I/AAAAAAAAAJg/hwC6tUQrQcw/s1600-h/14.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S49CGJ6SQ0I/AAAAAAAAAJg/hwC6tUQrQcw/s400/14.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5444643148021252930" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S49CFS8w4hI/AAAAAAAAAJY/pi93s947iOI/s1600-h/15.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S49CFS8w4hI/AAAAAAAAAJY/pi93s947iOI/s400/15.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5444643133267698194" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S49CEzbS2xI/AAAAAAAAAJQ/C_8V9Inwz74/s1600-h/16.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S49CEzbS2xI/AAAAAAAAAJQ/C_8V9Inwz74/s400/16.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5444643124805819154" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S49BhwwRUdI/AAAAAAAAAJI/T93BxZVkkMw/s1600-h/17.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 300px; height: 400px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S49BhwwRUdI/AAAAAAAAAJI/T93BxZVkkMw/s400/17.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5444642522793071058" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S49Bhsk2SKI/AAAAAAAAAJA/ciS2h21Uf_c/s1600-h/18.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S49Bhsk2SKI/AAAAAAAAAJA/ciS2h21Uf_c/s400/18.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5444642521671420066" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S49BhFfENKI/AAAAAAAAAI4/5HQzAr_UQQg/s1600-h/19.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S49BhFfENKI/AAAAAAAAAI4/5HQzAr_UQQg/s400/19.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5444642511178183842" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S49Bg6lDg9I/AAAAAAAAAIw/Ge-oxeHZ7zk/s1600-h/20.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S49Bg6lDg9I/AAAAAAAAAIw/Ge-oxeHZ7zk/s400/20.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5444642508250514386" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S49BgXzPv8I/AAAAAAAAAIo/gXBgUbaRzCg/s1600-h/21..JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S49BgXzPv8I/AAAAAAAAAIo/gXBgUbaRzCg/s400/21..JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5444642498914795458" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S49A9w74D9I/AAAAAAAAAIg/-4rU02npYxU/s1600-h/22.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S49A9w74D9I/AAAAAAAAAIg/-4rU02npYxU/s400/22.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5444641904366456786" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S49A9m7sJBI/AAAAAAAAAIY/r4wX-F9Z56I/s1600-h/23.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S49A9m7sJBI/AAAAAAAAAIY/r4wX-F9Z56I/s400/23.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5444641901681320978" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S49A80SrClI/AAAAAAAAAIQ/xbHAn6-j1a4/s1600-h/24.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S49A80SrClI/AAAAAAAAAIQ/xbHAn6-j1a4/s400/24.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5444641888087509586" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S49A8qv1lmI/AAAAAAAAAII/hE7aC5eD59A/s1600-h/25.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 286px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S49A8qv1lmI/AAAAAAAAAII/hE7aC5eD59A/s400/25.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5444641885525481058" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S49A8PUSGHI/AAAAAAAAAIA/ZbmYaLDNSEc/s1600-h/26.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S49A8PUSGHI/AAAAAAAAAIA/ZbmYaLDNSEc/s400/26.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5444641878162151538" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S49A9w74D9I/AAAAAAAAAIg/-4rU02npYxU/s1600-h/22.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S49A9w74D9I/AAAAAAAAAIg/-4rU02npYxU/s400/22.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5444641904366456786" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S49A9m7sJBI/AAAAAAAAAIY/r4wX-F9Z56I/s1600-h/23.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S49A9m7sJBI/AAAAAAAAAIY/r4wX-F9Z56I/s400/23.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5444641901681320978" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S49A80SrClI/AAAAAAAAAIQ/xbHAn6-j1a4/s1600-h/24.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S49A80SrClI/AAAAAAAAAIQ/xbHAn6-j1a4/s400/24.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5444641888087509586" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S49A8qv1lmI/AAAAAAAAAII/hE7aC5eD59A/s1600-h/25.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 286px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S49A8qv1lmI/AAAAAAAAAII/hE7aC5eD59A/s400/25.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5444641885525481058" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S49A8PUSGHI/AAAAAAAAAIA/ZbmYaLDNSEc/s1600-h/26.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S49A8PUSGHI/AAAAAAAAAIA/ZbmYaLDNSEc/s400/26.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5444641878162151538" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Vor 2 Stunden bin ich mit dem Bus in Pune angkommen. Ich musste mit einem Luxusbsleeperbus mit Klimaanlage 10 Stunden aus Margaom "hierherschlafen", da ich so kurzfristig nichts billigeres bekommen habe. Die Inder mit ihren Klimaanlagen! Ich habe gefroren wie ein Pinguin in meinem Busbett. Gottseidank konnte ich mich aufwaermen waehrend ich eine Stunde lang vor einem Internetcafe gesessen habe in der Hoffnung, dass es bald oeffnet. Naja, jetzt kann ich alle meine Gedanken und Erinnerungen immerhin frisch auf die schwarze Tastatur des Internetcafes "Shri Cyber Campus" kloppen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hatte wundervolle, chillige 10 Tage. In Anjuna, Goa, habe ich mich mit Valeria und Esther, einem Frankfurter Maedchen, dass erst mehrere Monate in Palaestina in einem Fleuchtlingslager, dann fuer einen Monat auch in Sadhana Village gearbeitet hat, getroffen. Am dem bekannten Hippiestrand haben wir uns ein Zimmer genommen und auf zwei weitere Deutsche gewartet: Larissa und Pascal. Ein wenig enttaeuscht waren wir, als wir feststellen mussten, dass Anjuna jetzt touristenueberlaufen und kommerzialisiert ist. Es fehlt nur noch ein Clubhotel, dass die weissaerschigen Pauschaltouris mit deutschen Bier und russischem Vodka besaeuft. Trotzdem war es nett 2 Tage in Anjuna zu verbringen, der Anjuna Mittwochsmarkt ist zwar wunderschoen aber super anstrengend, weil jeder Haendler einem alles verkaufen will: "take one more" , "same same, but different" , "come look my shop"...&lt;br /&gt;In unserem Hostel waren auch 2 aeltere, nette Italiener aus Neapel, Andrea und Alberto, die so ein bisschen die Vaeterrolle uebernommen haben. Sie haben uns alles gezeigt, uns ihren Scooter ausgeliehen, sie haben sogar ab und zu unseren Tisch abgedeckt, so als waere es ihr Hotel xD&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir wollten also weiter. Zur Wahl stand Hampi oder Gokhana. Hampi hatte zwei klare Nachteile: als Grossstadt gerade viel zu anstrengend und Hampi hat keinen Strand! Also Gokhana. Von Anjuna mit den oeffentlichen Verkehrsmitteln nach Gokhana. Ueber  Mapsa, Panjim, Margaom und Ankola. Dort angekommen empfaengt uns ein Traumstrand. Auch sehr belebt, aber von einer anderen Art Touristen. Wir haben uns fuer 200Rps in eine selbgebaute "Palmenholzhuette" im Sand eingemietet. Nachts ist man ab und zu von dem Geraeusch aufgewacht, dass ein Palmwedeldach macht, wenn eine Kokosnuss aus 10 Metern daurauf faellt...&lt;br /&gt;Die 6 Naechte (beim Bezahlen haben wir es mit 5 probiert xD) wurden -kurz zusammengefasst- begonnen mit einem ausgedehntem Fruehstueck, gefolgt von "erst mal ablegen". Wieder bei Kraeften dann baden gehen in den Wellen des arabischen Meers, Kraefte erlangt bei einem leichtes Mittagessen wieder gefolgt von "erst mal ablegen, wir haben doch urlaub". Der Nachmittag verlief dann aehnlich wie der Vormittag. Ausgenommen die Tage an denen wir Gokhana Stadt und die anderen Buchten erkundet haben. Es war schoen Kraefte zu sammeln in dieser Gruppe. Danke an Pascal, der uns naturwissenschaftliche Zusammenhaenge erklaert hat und bei ethno-politischen Diskussionen ein wertvoller Gespraechspartner war. Danke an Larissa, die uns mit homeopatischem Know-How gepflegt hat. Danke an Valeria, die uns verstaendnisvoll ausgehalten. Danke an Esther, fuer die ebenso lustigen  wie schoenen Chillabende und deine Energie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Achso. Auch in Gokhana am Kuddle-Beach haben wir so etwas wie einen Vater oder eher grossen Bruder gewonnen: Jo. Der Inder reist schon sein ganzes Leben, finanziert sich durch seinen Kunst (er malt) und Bekanntschaften mit "powerful People" :D &lt;br /&gt;Er macht viel "Shanti", dann hat er "full power" und "waaaaaaaahhhw".&lt;br /&gt;Auch hat er viel Zeit fuer uns geopfert. Manchmal ein wenig zu viel Zeit xD Aber er hat uns erklaert was Kerala bedeutet: Kera means Coconut Tree. Kera means Coconut Tree. La means inside. Inside Country. Kera means Coconut Tree. Kerala means...Kera means Coconut Tree"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schade, dass die Zeit so schnell verflogen ist. Ich hatte sehr viel Spass mit Euch. Wir sehen uns wieder. In Worms (beim Wormatia Spiel xD) aber auch in Nieder Ursel im Oekoladen. Viel Spass auf Eurer Reise gen Nepal!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich geh jetzt nach Sadhana. Schaffe. Irgendeiner muss ja des Geld nach Hause bringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gianmarco&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;p.s: &lt;br /&gt;Bilder kommen noch. Meine Kamera laesst sich gerade nicht an den Computer anschliessen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ZU DEN BILDERN:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(v.o.n.u)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Esther und Ich in Thailaendischer Unterwaesche&lt;br /&gt;2. Anjuna Markt&lt;br /&gt;3. Anjuna Markt von aussen&lt;br /&gt;4. Zufallsbild aus dem Bus in Anjuna&lt;br /&gt;5. Die Reise geht weiter: Panjim Busstation&lt;br /&gt;6. Pascal in der Riksha zum Kuddle Beach (Gokhana)&lt;br /&gt;7. Erster Blick auf den Kuddle Beach&lt;br /&gt;8. Zweiter Blick auf den Kuddle Beach&lt;br /&gt;9. Unsere Holzhuetten &lt;br /&gt;10. Eine Ablage fuer die Klamotten improvisieren&lt;br /&gt;11. "Erst mal ablegen" vor der Huette: Shanti&lt;br /&gt;12. Kokosnuss knacken: "Full power!"&lt;br /&gt;13. Auf dem Weg nach Gokhana Stadt&lt;br /&gt;14. Palmen&lt;br /&gt;15. Um Gitarren feilschen. (v.l.n.r: Valeria, Jo, Ich, Pascal, Esther, Verkaufer)&lt;br /&gt;16. interessantes Bild ?!?&lt;br /&gt;17. Was das ist wuesste ich auch gerne! Man beachte die Affen auf dem Dach (rot markiert) (Gokhana)&lt;br /&gt;18. nochmal Kuddle Beach&lt;br /&gt;19. Wandertour auf den Huegel vor der Kuddle Bucht. (v.l.n.r: Esther, Valeria, Larissa, Pascal)&lt;br /&gt;20. Esther und Ich schneiden Grimassen&lt;br /&gt;21. Larissa und Pascal schneiden Grimassen&lt;br /&gt;22. mmm&lt;br /&gt;23. Selbstausloeser&lt;br /&gt;24. am Om Beach mit Besuch von Bekannten&lt;br /&gt;25. Wir im Sonnenuntergang. Hach wie Romantisch!&lt;br /&gt;26. Chicken Sizzler&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;upps. 22-26 wiederholen sich.&lt;br /&gt;egal.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viel Spass.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8674637088854653090-3957986440014504703?l=gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com/feeds/3957986440014504703/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com/2010/02/back-vom-beach-waaaaaahhhw.html#comment-form' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8674637088854653090/posts/default/3957986440014504703'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8674637088854653090/posts/default/3957986440014504703'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com/2010/02/back-vom-beach-waaaaaahhhw.html' title='Back vom Beach. Waaaaaahhhw'/><author><name>John A. Stone</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05712418441374018934</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-a-QJCUImVCU/T0G7T1fmPzI/AAAAAAAAATo/q93ALJ7IDtc/s220/373946_2710949061199_1481061890_2974443_2075700814_n-1.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S49DQkgJqPI/AAAAAAAAALI/pzE1VA97kxs/s72-c/1.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8674637088854653090.post-7952529619281637999</id><published>2010-02-14T12:15:00.003+05:30</published><updated>2010-02-14T13:36:20.278+05:30</updated><title type='text'>Truemmerliteratur</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S3euz1TetTI/AAAAAAAAAH4/1cS_eX4E-3s/s1600-h/GermanBakery+vorher.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S3euz1TetTI/AAAAAAAAAH4/1cS_eX4E-3s/s400/GermanBakery+vorher.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5438007280578508082" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S3euziJNDeI/AAAAAAAAAHw/Ktst0PSoG8U/s1600-h/german+bakery+nachher.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S3euziJNDeI/AAAAAAAAAHw/Ktst0PSoG8U/s400/german+bakery+nachher.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5438007275435134434" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Erst mal mir geht es gut.Fuer alle, die nicht wissen was ich meine:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;http://www.youtube.com/watch?v=Nd7qzFCHsVM&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight:bold;"&gt;In einem unserer Stammlokale, der "German Bakery" gab es einen Anschlag. Es gibt 9 Tote und 30-40 Verletzte ( je nach Quelle). Eine "selbst gebackene" Bombe war -in einem Rucksack versteckt- in dem beliebten Tourilokal um 7pm Ortszeit explodiert. Paddy, eine deutsche Freiwillige, hatte dort noch zu Mittag gegessen. Sie war aber um 7pm schon auf dem Weg nach Hause. Uns geht es allen gut.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist ein komisches Gefuehl. Ich bin jetzt wieder in Pune. Ich habe 10 Tage Urlaub und fahre nach Goa an den Strand. Angesichts der Tatsache, dass der Anschlag wohl gezielt auf Auslaender gerichtet war, ist mir ein bisschen mulmig nach Goa (die Touristenhochburg Indiens) zu fahren. &lt;br /&gt;Auch die Bilder der zerstoerten german bakery rufen ein seltsames Gefuehl hervor. Ich kenne die german bakery gut. Der Ort war ein kleines Stueck zu Hause im fremden Indien. Als ich das letzte Mal dort war ,sah alles noch ganz anders aus. Da gab es z.b noch ein Dach, und Stuehle. Heute wollte ich in die german balery mich fuer die 12stuendige Fahrt nach Mapusa (Goa) mit Essen eindecken. Das kann ich jetzt auch vergessen...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Trotzdem will ich mir meinen Urlaub nicht vermiesen lassen. Kurz musste ich ueberlegen den Urlaub in Goa vllt doch abzublasen, aber, nein, mein Leben ist mir genug Wert es zu leben. Ich kaempfe auch stark dagegen mich von -Vorurteilen geleiteten- Verfolgungswahn leiten zu lassen. Also mich dann doch von Vorurteilen leiten zu lassen. Jeder der dem stereotypen "Terrorist" entspricht wird zur vermeindlichen Lebensgefahr. Schrecklich. Im Kopf entwickelt sich ein Ratio - Imotio Kampf, der die ohnehin angespannte Stimmung in Pune uebertrieben wahrnimmt.&lt;br /&gt;Dazu kam, dass mich ein Rikshafahrer heute bei mir entschuldigt hat. Mit folgenden Worten "No German Bakery. Terrible. I'm sorry"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nett gemeint aber bizzar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber Indien ist nicht ganz unschuldig! Ich moechte euch jetzt ein paar Sachen anvertrauen, die wahrscheinlich weder die indische Presse in ihre rassistisch-propagandistischen Spekulationen- noch die DPA in ihre volksvertaetschelnden pseudorational-objektiven Ueberlegungen mit einbezieht:&lt;br /&gt;Vor einigen Tagen sollte der Film der lebenden Bollywood Legende Shahrukh "My name is Khan" (so oder so aehnlich) in den indischn Kinos anlaufen. Radikal-Antimuslimische-Hindu-Extremisten (ja die gibt es auch!!) haben dazu aufgerufen den Film und den Schauspieler zu boykottieren. Der aus dem heutigen Pakistan stammende Inder hatte sich ein paar Tage vorher in einem Interview darueber baklagt, dass pakistanische Kricketspieler nicht beruecksichtigt werden wuerden. So forderte er, dass im Team der "Kolkata Knight Riders" auch pakistanische Talente spielen sollten. (Dieses team gehoert zum Grossteil ihm)&lt;br /&gt;Daraufhin gab es Filmboykotte. In den Medien wurde darueber diskutiert ob man sich eine solche Aussage "erlauben" duerfe(!) Die Pakistani hatten mit dieser neuen "Anti-Pakistan" Welle nichts zu tun. Und Herr Khan hatte sich wohl ein wenig zu sehr an die Freiheiten der Rechtsstaaten gewoehnt, in denen er aus beruflichen Gruenden oft ist. Trotzdem hat Pakistan sich dazu bereiterklaert weiter mit Indien ueber eine Annaeherung zu sprechen. Wahrscheinlich wird Indien jetzt diese Gespraeche beenden und die ganze Welt gibt Pakistan die Schuld. Natuerlich rechtfertigt kein postpubertaeres Gezancke zwischen Presidenten zweier Atommaechte Terroranschlaege, aber...ach das ist doch alles Scheisse!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich moechte meinen Eintrag beenden und mein Beileid aussprechen, an alle, die gestern abend durch den Anschlag  zu Schaden gekommen sind - auf der ganzen Welt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit ehrlicher Trauer und ueberspieltem Bammel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gianmarco&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8674637088854653090-7952529619281637999?l=gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com/feeds/7952529619281637999/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com/2010/02/truemmerliteratur.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8674637088854653090/posts/default/7952529619281637999'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8674637088854653090/posts/default/7952529619281637999'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com/2010/02/truemmerliteratur.html' title='Truemmerliteratur'/><author><name>John A. Stone</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05712418441374018934</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-a-QJCUImVCU/T0G7T1fmPzI/AAAAAAAAATo/q93ALJ7IDtc/s220/373946_2710949061199_1481061890_2974443_2075700814_n-1.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S3euz1TetTI/AAAAAAAAAH4/1cS_eX4E-3s/s72-c/GermanBakery+vorher.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8674637088854653090.post-4927887909285343564</id><published>2010-02-03T10:57:00.002+05:30</published><updated>2010-02-03T11:10:23.234+05:30</updated><title type='text'>Ohne Titel</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S2kMIAwb4jI/AAAAAAAAAHo/zq0sis4lBg0/s1600-h/9.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S2kMIAwb4jI/AAAAAAAAAHo/zq0sis4lBg0/s400/9.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5433887757180854834" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S2kLywAt4fI/AAAAAAAAAHg/UoSveGgwbos/s1600-h/8.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 300px; height: 400px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S2kLywAt4fI/AAAAAAAAAHg/UoSveGgwbos/s400/8.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5433887391908487666" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S2kLyalO45I/AAAAAAAAAHY/H78kSA8eWpI/s1600-h/7b.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S2kLyalO45I/AAAAAAAAAHY/H78kSA8eWpI/s400/7b.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5433887386156065682" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S2kLyOOk8FI/AAAAAAAAAHQ/CnMteai41Os/s1600-h/7.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S2kLyOOk8FI/AAAAAAAAAHQ/CnMteai41Os/s400/7.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5433887382839816274" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S2kLx_cIs7I/AAAAAAAAAHI/3PtOpz8N5fI/s1600-h/6.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S2kLx_cIs7I/AAAAAAAAAHI/3PtOpz8N5fI/s400/6.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5433887378870154162" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S2kLxhpVROI/AAAAAAAAAHA/fjhCBBkWZ_4/s1600-h/5.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S2kLxhpVROI/AAAAAAAAAHA/fjhCBBkWZ_4/s400/5.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5433887370872440034" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S2kLVprY3BI/AAAAAAAAAG4/6VqX_VmVAuM/s1600-h/4.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S2kLVprY3BI/AAAAAAAAAG4/6VqX_VmVAuM/s400/4.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5433886891992210450" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S2kLVf2xh6I/AAAAAAAAAGw/zEZRjYFJx7E/s1600-h/3b.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S2kLVf2xh6I/AAAAAAAAAGw/zEZRjYFJx7E/s400/3b.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5433886889355610018" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S2kLU25jhjI/AAAAAAAAAGo/d_Lvndpa4Mc/s1600-h/3.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S2kLU25jhjI/AAAAAAAAAGo/d_Lvndpa4Mc/s400/3.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5433886878361421362" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S2kLU-axYgI/AAAAAAAAAGg/K_8JWsAUt4A/s1600-h/2.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S2kLU-axYgI/AAAAAAAAAGg/K_8JWsAUt4A/s400/2.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5433886880379789826" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S2kLUcD33-I/AAAAAAAAAGY/cq1wVCiTI_E/s1600-h/1.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S2kLUcD33-I/AAAAAAAAAGY/cq1wVCiTI_E/s400/1.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5433886871156940770" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Über Hyderabad liegt ein Schleier. Ich habe für einen Moment meinen überzeugten Atheismus beiseite gelegt und fast an Allah geglaubt als die Muezzine durch ihren Gesang eine Atmosphäre des Friedens und der Ruhe über die muslimische Stadt in Südindien gepredigt haben. Das chaotische Indien war für einen Moment lautlos, wenn auch immer noch ersichtlich. Es lag Magie in der Luft des Zwischenseminars.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Zwischenseminar in Hyderabad war das erste Mal, dass ich länger als eine Nacht nicht in Sadhana Village verbracht habe und so ein Urlaub tut doch der Seele manchmal gut. Wir konnten unsere Erfahrungen gemeinsam aufarbeiten und verarbeiten. Wir haben viel gelacht und genossen. Wir, das waren 22 - mehr oder weniger - Deutsche, davon 3 Teamer, haben in einer Waldorfschule am Stadtrand der Metropole, um die es im Moment politische Unruhen gibt, geschlafen. Vor lauter Langeweile hat die Regierung in Andrah Pradesh wohl erwägt den nördlichen Teil abzuspalten und als eigenes „Bundesland“ zu etablieren. Deshalb die politischen Unruhen. Es gab Demonstrationen der Gegner und Gegendemonstrationen der Befürworter usw. Mittlerweile weiß keiner mehr genau, wer eigentlich auf diese Idee kam und wem was denn nützt, geschweige denn, wer sich welcher Partei angeschlossen hat. Ich liebe Indien! Leider haben wir davon nichts mitbekommen. Sicherlich wäre es sehr interessant gewesen. Eine Gruppe Weißer geht selbst aber in der Masse einer Demonstration nicht unter, was es schwieriger gemacht hätte dem ganzen „intimer“ zu werden.&lt;br /&gt;Manchmal wünsche ich mir deshalb auch eine Burka, von denen ich in Hyderabad übrigens Millionen gesehen habe. Es ist ein seltsames Gefühl, wenn man – aus unserer Sicht Minderheiten – plötzlich als Mehrheit entgegensieht und man selbst zur Minderheit wird. Ich habe auch eine andere Einstellung der Burka gegenüber bekommen bzw. mein Horizont hat sich wahrscheinlich einfach etwas erweitert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich danke allen Beteiligten für die wunderbaren Tage in Hyderabad, die arbeitsintensiv, emotionsgeladen und unheimlich toll waren!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die beeindruckende Geschichte Hyderabads ist anfassbar und lebendig. Nicht wie einige Museen, die lateinische Sprache oder Michael Jackson. Die Bauwerke, die Moscheen, die klitzekleinen Gassen der Altstadt erinnern an Nordafrikanische Staaten wie Ägypten oder Marokko. Der Tiermarkt mit Liveschlachtungen in Riechnähe ist ein unbeschreibliches Erlebnis. Viele der Stadtteile waren in „Professionsviertel“ eingeteilt. Die Flechter, die Schmiede, die Gärber. Alle arbeiten sie auf der Strasse bzw. vor ihren Häusern im Freien und erschaffen so eine Mittelalterliche Atmosphäre in staubigen Hinterhöfen. Die Schriftzeichen sind zum Großteil arabisch (Ich war also schon wieder Analphabet – scheiß Gefühl) und man spricht Telugu oder Urdu. (Urdu ist dem Hindi unheimlich ähnlich und die Sprache, die man auch in Pakistan spricht) Ich konnte mich also wenigstens verständigen. Viele der jüngeren Generation sprechen aber auch Englisch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Achso. Ich habe mir in Hyderabad übrigens 4 Hemden schneidern lassen. Ist hier billiger als sich gute Hemden von der Stange zu kaufen. Ehrlich! xD&lt;br /&gt;Achja und eine Unterhose und eine Krawatte aus dem selben rot, orange, gold-schimmernden Material. Sieht mega gut aus! xD&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Back in Sadhana. Ich wurde von den Friends unheimlich warmherzig entfangen. Es bereitet mir viel Freude, dass selbst schüchteren Friends Vertrauen zu mir gefasst haben. Nur ein Friend hat gar keinenBezug zu mir. (Aber eigentlich auch zu keinem Andren) Der arme Kerl ist völlig in seinem Körper gefangen. Er leidet unter starkem Autismus und kann/will keine Verbindung zu dem herstellen, was wir Realität nennen. Vielleicht hat er eine coolere Realität, wir wissen es nicht. Ich würde ihm gerne helfen, aber das ist sehr schwierig. Leider ist Chetan (der „indo-englische“ Volunteer) wieder zurück nach London geflogen. Ich hatte ine tolle Zeit mit einem tollen Menschen, aber ich bin mir sicher, dass wir in Kontakt bleiben werden. Hiermit einen Gruß auf die europäische Insel und auch eine dickes Danke. Auch wenn du das nicht auf Deutsch verstehst!&lt;br /&gt;Letzte Woche waren wir auf einem Dorffest. Nicht wie bei und „ä Kebb/Kerwe“ sondern eine Art Erntefest der umliegenden Dörfer. Eine Mauschi (deutsch: Tante) hatte uns dorthin- und zum Essen eingeladen. Bei dieser Gelegenheit konnten wir noch mal erschrocken feststellen wie die Menschen im ländlichen Indien wohnen. Es gab eine kleine Holzbühne, sehr indisch geschmückt. Kinder und Erwachsene haben den ganzen Tag ihr kulturelles Programm mit indischem Tanz, Musik und Theater präsentiert. Wir konnte –als wir wieder zurück waren- hören, dass das Programm bis in die Nacht hinein ging. Interessant so ein indisches traditionelles kulturelles Fest zu sehen. Die Frauen und die Mädchen waren mit goldenem Schmuck nur so behangen. Nasenpiercings sind hier nicht Teil der Identitätsfindung pubertierender Nachwuchsschlampen (um es mal hart auszudrücken, ohne jemanden verletzen zu wollen) sondern Teil einer jahrhundertealter Tradition und Kultur. Überall glitzerte und schimmerte es am weiblichen Körper. Und damit sehen indische Frauen nicht „overdressed“ oder lächerlich aus - es steht ihnen! Und dabei sehen indische Mädchen auch so schon sehr gut aus. Dass die Natur oder Gott oder Vishnu oder wer auch immer diese Schönheiten in indischen Dörfern versteckt hält ist reine Verschwendung! Sagt der Europäer! ;-)&lt;br /&gt;Naja, auf jeden Fall sind wir dann zu Shila-Mauschi essen gegangen. Es war einfaches, aber sehr leckeres Essen. Während des Essens kamen nicht nur die Nachbarn, oder Strassenhunde ins Haus um Hallo bzw. „Namaskar“ zu sagen, sondern auch einige Dorfkinder, Hühner usw. Die Türen sind (falls überhaupt ordentliche Türen vorhanden sind) in den Dörfern sowieso immer offen. Ställe gibt es auch nicht. Kühe und Ochsen wohnen mit im Haus und Hühner wohnen wo sie wollen. Es ist eine wunderschöne Atmosphäre. Auch wenn es sich staubig und schmutzig anhören mag. Aber es ist sehr „Herzsauber“, viel mehr als zivilisierte Großstädte in unserer Welt. Obwohl ich eigentlich Europa liebe. Wirklich!&lt;br /&gt;Etwas das aber ähnlich war wie bei uns: Vor kurzem lief im Fernsehen eine Art Kurzdoku über das Aussterben der Tiger in Indien - ja bei uns sterben die Spatzen aus, hier Tiger und Affen. Während einige Prachtexemplare (lebendige und ausgestopfte Tiger) im TV gezeigt wurden lief am unteren Bildrand folgende Meldung von Airtel (eine indischer Handynetzanbieter): Rettet die Tiger. Rettet die Tiger. Mit jeder gekauften SIM-Karte von Airtel rettet ihr Tiger. 1147 sind übrig. 1147 sind übrig. Rettet die Tiger. Rettet die Tiger. Was ich bis heute nicht weiß ist ob jetzt 1447 Tiger oder SIM Karten übrig sind! Ich hoffe doch sehr SIM-Karten. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ok, ich höre mit diesem „eigentlich nicht zum Lachen-Witz“ auf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Achso, ich habe gehört, dass einige Briefe an Spender schon angekommen sind. Ich hoffe Ihr habt Euch gefreut! Ich freue mich, dass sie angekommen sind.&lt;br /&gt;Ich danke allen, die es sich möglich gemacht haben diese Worte aus erster Hand lesen zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bye Bye&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gianmarco&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu den Bildern:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Im Zug nach Hyderabad (Sleepers Class)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;2. Zufallsbild in Hyderabad&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;3. Char Minar, Hyderabad&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;4. Abends am Fuß des Char Minar&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;5. Hyderabad bei Nacht&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;6. Kulturfest in Kolwan&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;7. Bei Shila-Mauschi zu Hause in Nandgaon&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;8. Shila-Mausch (g.r) und ihre Familie&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;9. Die Küche&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;10. Das Haus&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;11. Sonnenuntergang über Nandgaon&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8674637088854653090-4927887909285343564?l=gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com/feeds/4927887909285343564/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com/2010/02/ohne-titel.html#comment-form' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8674637088854653090/posts/default/4927887909285343564'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8674637088854653090/posts/default/4927887909285343564'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com/2010/02/ohne-titel.html' title='Ohne Titel'/><author><name>John A. Stone</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05712418441374018934</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-a-QJCUImVCU/T0G7T1fmPzI/AAAAAAAAATo/q93ALJ7IDtc/s220/373946_2710949061199_1481061890_2974443_2075700814_n-1.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S2kMIAwb4jI/AAAAAAAAAHo/zq0sis4lBg0/s72-c/9.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8674637088854653090.post-6278882095911830124</id><published>2010-01-05T17:01:00.003+05:30</published><updated>2010-01-05T17:14:26.256+05:30</updated><title type='text'>Die Coca Cola Weihnachts-Riksha</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S0MlrkoHQBI/AAAAAAAAAFo/jGIQ1t_XnZ4/s1600-h/SAM_0181.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; 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margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S0MlTzkBuRI/AAAAAAAAAEg/qfeIWOUQHhU/s400/IMG_4264.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5423219398473267474" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S0MlTa_iEeI/AAAAAAAAAEY/qvXmtm2UfKk/s1600-h/IMG_4246.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S0MlTa_iEeI/AAAAAAAAAEY/qvXmtm2UfKk/s400/IMG_4246.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5423219391877747170" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S0MlGhyNvMI/AAAAAAAAAEQ/ohoYgyPrBAc/s1600-h/IMG_4226.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S0MlGhyNvMI/AAAAAAAAAEQ/ohoYgyPrBAc/s400/IMG_4226.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5423219170362637506" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S0MlGQxFT9I/AAAAAAAAAEI/4ggFHpEqtW0/s1600-h/IMG_4196.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 300px; height: 400px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S0MlGQxFT9I/AAAAAAAAAEI/4ggFHpEqtW0/s400/IMG_4196.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5423219165794488274" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S0MlGDsoOWI/AAAAAAAAAEA/5jknynv1y14/s1600-h/IMG_4185.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S0MlGDsoOWI/AAAAAAAAAEA/5jknynv1y14/s400/IMG_4185.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5423219162286143842" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S0MlF-eyPQI/AAAAAAAAAD4/B8ssEu_mmko/s1600-h/IMG_1629.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S0MlF-eyPQI/AAAAAAAAAD4/B8ssEu_mmko/s400/IMG_1629.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5423219160885902594" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S0MlFUq5H5I/AAAAAAAAADw/mh4KEHmmS3M/s1600-h/IMG_1612.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S0MlFUq5H5I/AAAAAAAAADw/mh4KEHmmS3M/s400/IMG_1612.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5423219149662396306" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Frohe Weihnachten und ein frohes neues Jahr 2010&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich weiß, die Intervalle meiner Einträge werden immer länger und das tut mir furchtbar leid. Wirklich. Ich hab jedes mal ein schlechtes Gewissen bekommen, wenn ich an meinem Blog gedacht habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor zwei Wochen hat mich eine Freundin von mir, Iris, die in Dehli ein Auslandssemester macht besucht. Wir hatten eine tolle Zeit und gute Gespräche. Das sich in Pune Treffen hat besser geklappt als gedacht und ihr hat das Leben, aber vor allem die Natur, hier doch gut gefallen. Jetzt reist sie mit ihrer Schwester und ihrer Mutter durch Rajastan. Danke für die tolle Zeit und viel Spaß beim Reisen an die Familie Ehrenbrandt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Weihnachten war eins der tollsten Weihnachten, dass ich je erlebt habe.  Kein Streit um das größte Geschenk, kein schlechtes Gewissen, weil man sich an Weihnachten zwischen Mama und Papa entscheiden muss, kein Modern Talking gellale („Last Christmas I gave you my heart“). Selbst der Coca-Cola Weihnachtstruck ist die kleine Strasse hier nicht entlang gefahren. Obwohl Indien längst auch Coca-Colanialisiert ist.&lt;br /&gt;Die Volunteers haben die Weihnachtsgeschichte für die Friends und die Schulkinder aufgeführt und Abends haben wir uns auf die Terasse gesetzt, Weihanchtslieder gesungen, im improvisierten Lehmofen gebackene Weihnachtssüsigkeiten gegessen und kleine Geschenke ausgetauscht. Ich durfte bis 0.00 Uhr mit den Mädchen verbringen. Es war ein tolles Weihnachten und es sind trotz Sonne, Trockenheit, Bananenstauten und Buffalos noch Weihnachtsgefühle „last minute“ aufgekommen.&lt;br /&gt;Was ich allerdings vermisst habe war Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt mit Freunden, mit der Horde bei Astrid chillen und die am 24. Abends viel zu volle Funzel.&lt;br /&gt;Am 25. haben wir für ganz Sadhana Village gekocht. Penne Napoli. Also mit Tomatensoße. Die Zutaten dafür zu bekommen ist hier gar nicht so einfach. Paddy und ich sind ein paar Tage vorher nach Pune gefahren um Nudeln, Tomaten, Basilikum, Olivenöl, Oregano usw. zu kaufen. Der Fahrer hat uns dafür in einen Supermarkt gefahren, wo die einzigen Nudeln die wir gefunden haben Maggi 2-Minuten-Nudeln waren. Wir sind also enttäuscht wieder raus und mussten auf eigene Faust (der Fahrer musste zurück zur Einrichtung) los. In der MG Road, der westlichsten Strasse Punes wurden wir fündig. In einem ziemlich westlichen Supermarkt haben wir alles finden können (+ Trauben- und Apfelsaft und  für einen Punsch). Besonders beäugt wurden wir diesmal nicht weil wir Weiße sind (in diesem Supermarkt waren die Hälfte der Kunden Weiße), sondern weil 2 Jugendliche 8 kg Nudeln, dementsprechend viel passierte Tomaten, Olivenöl und Gewürze in ihrem Einkaufswagen hatten. Das Regal für die billigsten Penne war allerdings nach 5 kg leer und wir haben uns weitere 3 kg aus dem Lager holen lassen. Mit Paddys Trekking Rucksack sind wir dann wieder zurückgefahren und haben versucht alles so zu lagern, dass a) kein Friend drangeht und alles aufisst und b) es trotz der täglichen Hitze hält. Der abschließbare Kühlschrank war uns zwar sehr behilflich, aber aufgrund des unzuverlässigen Stroms funktioniert der Kühlschrank selten. So war am 25. der Basilikum eine dunkelgrüne, saure Pampe. Das Kochen hat den ganzen Vormittag gedauert. Wir hatten viel Spaß die frischen Tomaten zu kochen und zu schälen, die Zwiebeln und den Knoblauch anzubraten und daraus (ohne Basilikum) eine leckere Soße zu zaubern. Die Nudel haben wir –ganz nach Angabe auf der Verpackung- 8 Minuten kochen lassen. Als wir sie aus dem Riesentopf herausgeholt haben waren sie ultra klebrig, weich und fast wieder Mehl. Das kommt davon, wenn man in Indien die billigsten „italienischen“ Nudeln kauft. -.-&lt;br /&gt;Den Friends hat es trotzdem geschmeckt und die Hausmütter haben wahrscheinlich eher aus reiner Höflichkeit im Chor „mmm delicious“ gesagt. Naja, die Soße war aber auch wirklich unheimlich lecker.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Unser Sylvester war bombig! Wir hatten um einen Night-Off gebeten und bekommen. In jedem Haus musste aber dennoch ein Volunteer sein. Tamara und Svenja sind freiwillig in Sadhana geblieben, weil die keine Lust auf eine Sylvester-Party in Pune hatten. Und ich habe für 4 Wochen von einem Engländer mit indischen Wurzeln Verstärkung im Kedar Haus bekommen. (Chetan ist eher ein ruhiger Typ, aber ein toller Gesprächspartner und sehr witzig. Ich bin froh, dass ich wenigstens für 4 Wochen einen Zimmergenossen habe. Und Chetan ist echt top!) Er ist im Kedar Haus geblieben, weil er ja erst am 30. angekommen ist. Rosa, Anna, Paddy und Ich sind also um 15.30 Uhr in einen Bus nach Pune gestiegen. Und haben im Bus ein wenig Zoff um den Tagesablauf bekommen, weil wir noch keinen Schlafplatz gefunden haben und sich einen suchen aber in unseren Tagesablauf nicht mehr reingepasst hat. Ich bin dann getrennt von den Mädchen in die Mall um mir eine neue Kamera zu kaufen (so als mein Weihnachtsgeschenk. Die Alte (Kamera) hat mich wahnsinnig gemacht, denn die funktioniert mit Batterien und ich habe mir zwar in Indien schon öfters Batterien gekauft, aber die waren alle alt, nur neu verpackt. So hat mir der Kameradisplay oft nicht mal nach 5 Fotos schadenfreudig „Batterie wechseln“ angezeigt. Könnt ihr euch vorstellen, wie wahnsinnig das einen macht? Vor allem, wenn man echt ein paar geile Sachen Fotografieren möchte, wie die Schlange, die ich während der Gartenarbeit töten musste, bevor sie mich getötet hätte. Wow, das fühlt sich selbst nur beim Schreiben sogar schon wieder so barbarisch-männlich an.) Die Mädchen sind in dieser Zeit ins Internetcafé und wir haben uns gegen 18.00 Uhr in Kamp getroffen. Dann in eine Jugendherberge, die –entgegen unserer Befürchtung- an Sylvester noch 4 Plätze für uns frei hatte. Aber eindeutig zu teuer! 400 Rupien pro Kopf! Also zum Koregaon Park, wo die Jugendherbergsszene ist. Dort wurden wir vor der German Bakery angesprochen ob wir noch ein Zimmer suchen (stand das etwas auf unserer Stirn?). Anfangs waren wir ein wenig skeptisch. Der Rikshafahrer meinte er fährt uns umsonst hin, wir stimmten zu, doch nachdem wir durch 2 verwinkelte dunklere Gässchen fuhren war mir ein wenig mulmig im Bauch. Plötzlich hielt er an, drehte sich um und sagte mit seltsamer Freude „wir sind da“. Und tatsächlich hatten wir in einem indischen Mehrfamilienhaus ein Zimmer bekommen. Für eine Nacht und für 175 Rs pro Kopf. Mit Bad auf dem Gang! Klasse! Der Abend konnte losgehen und bevor es ans Partymachen ging wollten wir erst mal essen gehen. An jedem Restaurant fand einer von uns etwas auszusetzen (inkl. mir) und so landeten wir in einem Chinesischen Fast Food Restaurant wo es kein Bier gab. Also sind wir wieder aufgestanden um an einer Art Kiosk Bier (Kingfisher Medium) zu kaufen und wieder zurück in das Chinesische Fast Food Restaurant mit Tischen und Stühlen auf einem Motoradparkplatz. Selbst mitgebrachtes Bier durfte nicht getrunken werden. So da saßen wir nun. An der Totenfeier des Jahres 2009 in Indiens Studentenstadt Pune. In einem China Imbiss. Ohne Bier. Die anderen Gäste wurden von den Lautstarken Diskussionen dreier Europäer und einer Amerikanerin unterhalten und unsere Stimmung war im Arsch. In Stille aßen wir unser Chicken und die Peking Nudeln. Als wir uns alle ein wenig beruhigt hatten wurde mit gespielt guter Laune und Freundlichkeit versucht die Stimmung zu heben. In der Riksha zur M.G Road haben wir dann mit dem Bier vorgeglüht. In Indien darf man nicht auf der Strasse trinken also mussten wir ganz vorsichtig sein. Und der erste Club war voll. Der zweite Club wollte 1500 Rupien Eintritt/Kopf und der dritte war gar kein Club sondern ein Chickimicki – Restaurant mit lauter Musik. Spätestens hier wurde entgegen aller Erwartungen unsere Stimmung wieder besser. Denn in einem Chickimicki Restaurant doch keinen Platz zu wollen, aber den Buffetplatz als Kurzzeittanzfläche zu missbrauchen, die entsetzten Blicke der reichen IT-Inder zu ignorieren und den Restaurantchef zu bitten uns Drinks auszugeben, sonst verlassen wir das Restaurant nicht, das hat uns wieder zusammengeschweißt!! Nachdem der vierte Klub uns auch nicht reinlassen wollte, weil er voll war sind wir zurück zum zweiten Klub. Der war immer noch nicht voll und wir sind für umgerechnet 25 Euro Eintritt zur All-you-can-Drink &amp; All-you-can-Eat-Party gekommen, obwohl uns die Peking Ente immer noch schwer im Magen lag. Für einen einzelnen Jungen hat der Eintritt 2500 Rs betragen, für ein Junge und ein Mädchen 3000 für beide. An der Eintrittpforte wurden wir also von zwei Indern angesprochen ob sie sich nicht uns anschließen könnten. Aus eben diesem Grund. Klar, doch! Und so sind wir zu 6 Einmarschiert. Mit den beiden Jungs haben wir schnell Bekanntschaft geschlossen, beide sprachen Englisch und waren sehr nett. Die Tanzfläche war immer noch halb leer. Egal, unsere Laune war auf dem Höhepunkt und die Drinks waren umsonst. Und so haben wir mehrere Stunden auf der Tanzfläche verbracht um uns zu der witzigsten Musik (im Stil von „Yeah“ – Usher) den ganzen Stress wegzutanzen! Im Laufe des Abends habe ich 2 aus dem Oman kennen gelernt, einen Chinesen, 2 Japanerinnen, einen Iraki und 2 bildhübsche Iranerinnen. Inder waren gar nicht mal so viele da. Schade. Aber die wissen wahrscheinlich wo bessere Musik läuft. Mit „Dancing-Machine“ (weil er wirklich ununterbrochen getanzt hat) einem, der beiden Inder, die wir am Eingang getroffen haben, habe ich vor kurzem auch telefoniert. Mit den andren möchte ich auch in Kontakt bleiben! Um 2.oo Uhr kam die Polizei hereingestürmt und schrie hysterisch mit erhobenen Schlagstöcken, dass die Party vorbei sei und dass wir so schnell wie möglich und vom Acker machen sollen (eigentlich gehen indische Parties nur bis Mitternacht). Ich war aber so gut gelaunt, dass ich zum Polizisten hingegangen bin und ihn gefragt habe für wie viel Geld wir weiterfeiern dürfen. Er fand das gar nicht lustig und schnell kamen einige Leute angerannt und zogen mich von dem hysterischen Offizier weg. Also sind wir raus. Rosa war in Glas getreten und ihr Fuß blutete. Scheiße. Schnell in die Riksha. Für 20 Rs mehr durften wir zu viert fahren. (So hatten wir es den ganzen Abend machen müssen.) Und schließlich in unserem Zimmer. Licht aus. Gute Nacht.&lt;br /&gt;Der nächste Morgen war interessant. Mit dem typischen „ der nächste Morgen Gefühl“ sind wir von Restaurant zu Restaurant und haben Kaffee und Cay getrunken. Paddy hat sich überall kurz hingelegt. Jetzt fällt mir erst auf wie europäisch unser Sylvester war. Aber wenn man die ganze Zeit im ländlichen Indien lebt, muss man sich das mal gönnen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit dem 2.1.2010 widme ich mich wieder brav meiner Arbeit. Eine ist dazugekommen, ich bin jetzt auch Bauer und bin mit den Mädels für ca. 300 m² Land verantwortlich. Wir haben mit Hilfe von Ochsen den Boden gelockert und bauen mit Bambus ein Gerüst für die Bohnen. Mir macht die Bodenbearbeitung richtig Spaß. Der Boden, eine Hacke, eine Schaufel du und dein Unterhemd. Sehr männlich. Es ist anstrengend und schweißtreibend, aber gerade das sind doch alle schönen Dinge.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor einigen Tagen ist etwas sehr bizzares passiert. Ich musste im Malah Haus unten mit den Jungs Frühstücken, weil Medah-Thai nicht da war. Die Malah-Jungs sind Klasse! Venkatesh, Prashant, Prakash, Ravi, Bagat. Es war wie ein Sonntags-Morgens-Familienfrühstück. Plötzlich fängt Ravi an zu weinen und steht auf und läuft zu mir. Er fasst mich an, schüttelt mich. Er heult wie ein Schlosshund. Dann rennt er zu einer Ganeshstatue (der Gott mit dem Elefantenkopf) zeigt auf mich und betet. Am Tisch wurde es ganz ruhig, bis Venkatesh mir erklärte was los war. In Ravis Realität war ich gerade gestorben.&lt;br /&gt;Es ist seltsam, wenn man seine eigene Beerdigung miterlebt und mir wurde wirklich ein wenig übel. Manchmal macht mir der Wahnsinn, die „Geisteskrankheit“ einiger etwas zu schaffen. Es ist total spannend und interessant hier zu arbeiten und ich habe sie alle sehr gern. Aber in solchen Situationen, wenn man diese Abgründe eines sadistischen Gehirns sieht, dann könnte man auch einfach anfangen zu weinen…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da diese traurigen Worte nicht meinen Blogeintrag beenden sollen, noch kurz eine frohe Nachricht. Bald ist das Zwischenseminar und wir freuen uns riesig auf 9 Tage Hyderabad. Einer muslimischen Oase in Indien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis bald.&lt;br /&gt;Gianmarco&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bilder:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;1. Cricketspielende Kinder hinter unserem Haus&lt;br /&gt;2. Buffalos hinter unserem Haus&lt;br /&gt;3. unser Weihnachtsfest&lt;br /&gt;4. Buffalo Close-up&lt;br /&gt;5+6+7: unser Vegetable Gartem&lt;br /&gt;8+9: Sylvester im Club in Pune&lt;br /&gt;10. Jesu-Geburtsspiel&lt;br /&gt;11. Rosa und Ich essen Suessholz&lt;br /&gt;12. User Team nach dem Weihnachtsessen (Penne Napoli) (im Hintergrund Yattin)&lt;br /&gt;13+14. Kochen&lt;br /&gt;15. Ich pfluege unseren Garten mit Ochsen&lt;br /&gt;16. Sonnenaufgang von unserer Terasse&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8674637088854653090-6278882095911830124?l=gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com/feeds/6278882095911830124/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com/2010/01/die-coca-cola-weihnachts-riksha.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8674637088854653090/posts/default/6278882095911830124'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8674637088854653090/posts/default/6278882095911830124'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com/2010/01/die-coca-cola-weihnachts-riksha.html' title='Die Coca Cola Weihnachts-Riksha'/><author><name>John A. Stone</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05712418441374018934</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-a-QJCUImVCU/T0G7T1fmPzI/AAAAAAAAATo/q93ALJ7IDtc/s220/373946_2710949061199_1481061890_2974443_2075700814_n-1.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/S0MlrkoHQBI/AAAAAAAAAFo/jGIQ1t_XnZ4/s72-c/SAM_0181.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8674637088854653090.post-4466212372651731894</id><published>2009-11-26T21:04:00.000+05:30</published><updated>2009-11-26T21:05:28.703+05:30</updated><title type='text'>Phase II</title><content type='html'>Ich denke es ist zeit für einen weiteren Blogeintrag. Nur um den Titel zu erklären: Wir haben beim Vorbereitungsseminar verschiedene Phasen des Dienstes besprochen. Die Phase I (Euphorie) ist definitiv um. Phase II ( Abkühlung und Normalität) scheint langsam einzutreten. Auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob diese Phasen universell anwendbar sind und auf jeden immer und in gleichen Zeitabständen zutreffen, liefern sie mir doch eine Erklärung dafür, was im Moment mit mir passiert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Die Magie ist weg“ beschrieb Anna dieses Gefühl vor ein paar Tagen passend. Ja, Indien ist ziemlich verrückt, aber selbst das „Unnormale“ wird anscheinend schon nach 2 Monaten „normal“. Erschreckend. Versteht mich nicht falsch, ich bereue keineswegs nach Indien gekommen zu sein, doch nun beginnt die Zeit in der ich wohl wachsen soll. Und wachsen ist nicht immer einfach. Manchmal wünsche ich mich für ein paar Stunden nach Deutschland zurück. Besonders abends. Die Jugend ist so schön, man kann bei lauter Musik feiern, sich Frust weg- und Mut antrinken, dann flirten, scheitern und es wieder versuchen. So spannend ist das Leben hier abends nicht. Abends ist im indischen Dschungel eigentlich nichts los. Nur alle paar Tage mal –wenn irgendein Guru oder Gott- Geburtstag hat, oder nach einer alten Legende den Weg zurück aus der Unterwelt gefunden hat, oder geheiratet hat, oder einen Dämonen besiegt hat… usw, dann wird in den Bergtempeln die ganze Nacht gesungen. Das ist aber keine Party, wie man sie aus Europa kennt. Es ist eine „All-you-can-sing“-Party. Eine Flatrate „Gesangs“ Party, würde die Presse sie nennen. Die All-you-can-drink-Parties haben nur so einen schlechten Ruf, weil noch kein Journalist über die Folgen einer indischen „All-you-can-drink“-Party berichtet hat: Schlaflosigkeit, müdigkeitsbedingte Aggressionen, schlechte Arbeitseinstellung und ganz hässliche Augenringe. Viel schlimmer als ein paar Komakinder!  natürlich ist das bloß reine Provokation und „soll zum Denken anregen“ :-D! Nachdem jetzt alle wissen wie sehr ich das Nachtleben vermisse möchte ich über einige Ereignisse der letzten Wochen schreiben. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich war im Mahindra United World College India. Dort leben und lernen die Schüler einer internationalen Schule für ihr „Abitur“ in einer sau coolen Atmosphäre, mit netten Leuten und mit guten Lehrern, (,die man übrigens mit dem Vornamen anspricht)! Anfangs dachte ich, dass das eine Eliteschule für linke Bonzenkinder sei. Aber eigentlich sind die gar nicht bonzig! Die kommen im direkten Vergleich mit Indien nur so rüber. Wahrscheinlich tue ich das auch! -.- Naja, auf jeden Fall müssen die einige soziale Projekte vorweisen. Eines davon ist eben, dass die immer Dienstags &amp; Donnerstags kommen und die Friends 1,5 h entertainen. Die Konstruktivität dieser Session wird selbst in den eigenen Reihen kritisiert, jedoch lieben die Friends ihre Mahindra-Studies und die Spaßsessions in der Hall. Anna, Natascha (eine Ehemalige), Ich und Medah-Thai wurden eingeladen um über das Leben hier zu berichten und ich bin echt beeindruckt und zugleich bereue ich ein wenig, dass ich nie davon gehört habe, denn das wäre auch etwas für mich gewesen. Außerdem kommt der Staat für die Schulkosten auf, d.h. man hat eben nicht nur Bonzenkinder auf der Schule. Der Einstellungstest ist relativ hart, aber ich hätte es zumindest versuchen können. Schade. Naja, aber wenn ich so drüber nachdenke, dann wollte ich meine Stufe, mit der ich Abi gemacht habe nicht eintauschen….Aber die haben sogar einen Swimming-Pool…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Außerde habe ich weitere Schlangen dieser „Schlagensession“ gesehen. Hier soll es auch Kobras geben, also bin ich etwas vorsichtiger im hohen Gras, jedoch habe ich bis jetzt keine gesehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Naja, es gibt doch noch spannendes in Indien. Nur eben nicht mehr alles. Vielleicht ist es das, was ich gemeint habe vorher.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oder das ist meine Art mit dem Umzug ins andere Haus umzugehen. Ich bin seit 2 Wochen im Kedar-Haus, die Hausmutter Mangala-Thai ist eine Verrückte! Um ihre kalte, autoritäre, faschistoide Art zu verteidigen, sagen die anderen Hausmütter, dass dies an ihrer Vergangenheit liege. Sie war mal verheiratet hat einen 10jährigen Sohn, der hier von allen verhätschelt wird, und ist dann abgehauen. Ich weiß nicht warum. Mir ist es auch egal! Naja, auf jeden Fall komme ich nicht so klar mit ihr. Und auch die Volunteere vor mir hatten ALLE probleme mit Mangala-Thai. An mir liegt es also diesmal wirklich nicht. (Auch wenn sich das anhört wie eine Ausrede!) Ich fühle mich dort beobachtet und kontrolliert, aber ich soll auch bald wieder zurück ins Puriya-Haus. Ich muss nur Hasmuk im Kedar-Haus vertreten, der jetzt bald sein eigenes Camphill-Projekt starten will und deshalb öfters mal weg muss (polizeil. Registrierung, Baulandverhandlungen, usw – wer dachte die deutsche Bürokratie sei die Schlimmste, der war sich noch nicht auf einer indischen Polizeistation registrieren… - was nicht heisst dass in Deutschland alles prima ist. Erst recht nicht seit schwarz-gelb!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Naja, ich verabschiede mich mal! Beim nächsten Mal mehr Fakten und weniger Gesültze!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gianmarco&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8674637088854653090-4466212372651731894?l=gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com/feeds/4466212372651731894/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com/2009/11/phase-ii.html#comment-form' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8674637088854653090/posts/default/4466212372651731894'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8674637088854653090/posts/default/4466212372651731894'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com/2009/11/phase-ii.html' title='Phase II'/><author><name>John A. Stone</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05712418441374018934</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-a-QJCUImVCU/T0G7T1fmPzI/AAAAAAAAATo/q93ALJ7IDtc/s220/373946_2710949061199_1481061890_2974443_2075700814_n-1.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8674637088854653090.post-2651562954803417265</id><published>2009-10-31T17:01:00.004+05:30</published><updated>2009-10-31T17:10:33.887+05:30</updated><title type='text'>von göttern, gurus und pullovern</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/SuwiFIf6xmI/AAAAAAAAADo/jzz0aFmgWaw/s1600-h/P1030894.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 267px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/SuwiFIf6xmI/AAAAAAAAADo/jzz0aFmgWaw/s400/P1030894.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5398727524886431330" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/SuwhySfnhPI/AAAAAAAAADg/ZQjMmJvLj94/s1600-h/IMG_1598.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; 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height: 300px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/SuwhDeUBOXI/AAAAAAAAACw/EG1P0OhCbRw/s400/IMG_1540.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5398726396870736242" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/SuwhDG3hJdI/AAAAAAAAACo/yTVWgiAJjb0/s1600-h/IMG_1584.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/SuwhDG3hJdI/AAAAAAAAACo/yTVWgiAJjb0/s400/IMG_1584.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5398726390577178066" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/SuwhCyjRW6I/AAAAAAAAACg/ir4GCFaGlCQ/s1600-h/P1030821.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 268px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/SuwhCyjRW6I/AAAAAAAAACg/ir4GCFaGlCQ/s400/P1030821.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5398726385123548066" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/SuwhCoKKwII/AAAAAAAAACY/DXUW2vFzqGY/s1600-h/IMG_1553.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 318px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/SuwhCoKKwII/AAAAAAAAACY/DXUW2vFzqGY/s400/IMG_1553.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5398726382333902978" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Hier ist er der lang nächste Blogeintrag… Ich weiß, ihr habt drauf gewartet! Also ich muss noch mal kurz auf Diwali zurückkommen: Am letzten Tag von Diwali kamen Spender aus der Umgebung mit ihren Bonzenfamilien hierher um ihre lächerlichen westlichen Autos und Anzüge zu presentieren. Die haben dann auch Feuerwerk mitgebracht, denn schließlich muss es an Diwali überall krachen! Und freundlicherweise wollten die zusammen mit Europäern ihr überflüssiges Geld - in Form von Böllern – „verballern“. Indische Böller sind genauso wie indische Busse: Unvorhersehbar und es passt viel mehr rein als man von außen vermutet! Die Inder benutzen übrigens zum Bölleranzünden keine Feuerzeuge, sondern Wunderkerzen, ja tatsächlich! Die Spinnen! Und manchmal brennt dann die Zündschnur in einer Eile runter, dass der Böller dir im Gesicht explodiert, andere Male weigert sich der Böller zu explodieren – stundenlang – und explodiert dann völlig unvorhergesehen, wenn keiner mehr dem vermeindlichen Blindgänger Beachtung schenkt. Auf jeden Fall kann man aus den Böllern echte Bomben bauen so vollgepackt sind die! Einige von den Bonzen haben mir auch ihre Visitenkarte mit Adresse gegeben. Das kommt hier automatisch mit dem „Hallo“. „Und das ist meine Visitenlkarte“! Jetzt weiß ich wenigstens wie und wo ich die übrig gebliebenen Böller vewende: „Mit dem Bombengürtel durch Bonzenviertel!“ Hehe!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor einigen Tagen hat mich unser Fahrer angesprochen ob ich immer noch Interesse hätte mir einen Roller zu kaufen (Das habe ich vor einigen Wochen mal erwähnt) und tata: Ich habe für umgerechnet 70 Euro einen Roller gekauft. Der schnurrt wie ein Kätzchen, heißt Bajaj, und der Tacho ist kaputt. Ich vermute, dass er so ca. 70-80 km/h schnell fährt. Die Tankfüllung kontrolliert man indem man den Tankdeckel aufschraubt und reinguckt  und das Benzin-Öl Gemisch muss man selbst brauen! Ich liebe Bajaj. Außerdem bietet er 4 Leuten bequem Platz und hat noch nie einen Helm gesehen. Ist ja auch ein indischer Roller.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meine letzten Day-Offs waren echt schön! Vor 2 Wochen bin ich mit Tamara und Paddy trekken gegangen. Erst nach Giriwan (dem Bonzenviertel), dann durch Giriwan durch zwischen 2 Bergspitzen, wo man ins andere Tal sehen konnte. Die Wanderwege hier sind, je weiter man sich von der Zivilisation wegbewegt, Himmelfahrtskommandos. Auf der einen Seite des 30 cm schmalen Wegs sind Dornbüsche, die in den Weg reinhängen und wo die Einheimischen einen vor Schlangen warnen, auf der anderen Seite geht es 200m steil abwärts!&lt;br /&gt;Wir haben leider – oder vielleicht Ganesh-sei-Dank – nur eine Schlange gesehen – die lag überfahren am Strassenrand. Wie bei uns Hasen oder Katzen. Hier eben Schlangen. Unser Haushund ist uns übrigens bis nach Giriwan gefolgt und hat uns beschützen wollen, total süß, hinter Giriwan wurde er aber von 8 Strassenhunden wieder weggejagt. Das war auch ein komisches Gefühl: 8 Strassenhunde rennen auf einmal knurrend auf uns zu und um uns herum. Dann wollten sie aber doch nur den Hund. „Glück gehabt!“ Auf dem Rückweg ist uns einer der Strassenhunde gefolgt. Bis vor unsere Haustür, wo dann unser Hund gelauert hat. Die indischen Hunde spinnen auch! In Giriwan, auf jeden Fall, wollten wir auf so eine Aussichtsplattform und Picknickstelle. Echt ein schönes Plätzchen und nachdem wir uns am Eingang registriert haben wollte die auf einmal 250 Rupien von uns. Wir haben dann erklärt, dass wir nur 10 min ein Picknick machen wollen und wir nicht den Tageseintrittspreis, den wir wohl am Eingang übersehen haben, bezahlen wollen. Also mussten wir wieder gehen! Na schön. Dann wenigstens in das Restaurant nebendran einen Tchai trinken. Im Restaurant hat uns dann der Kellner erklärt, dass man erst am Picknickplatz den Eintritt bezahlen muss um hier bedient werden zu können. Also wieder raus. Seltsame Gegend Giriwan. Achso übrigens ist Giriwan eingezäunt und um rein zu kommen mussten wir durch so eine Art Sicherheitsschläuse, durch die du als Europäer hier aber ohne Probleme kommst! Auf jeden Fall war der Trekking-Tag echt wunderschön, denn hinter Giriwan fängt das Paradies an, was eine Aussicht, welch Adrenalinstöße auf dem Himmelwanderkommando. Wow! Und am Ende des Wanderweges, versteckt hinter Bananenstauten und Dornbüschen, haben wir einen alten, verlassenen Bergtempel entdeckt. In dem Moment habe ich mit dem Gedanken gespielt Hindu zu werden. Ich bleibe aber beim ketzerischen Atheismus! So schnell kaufen mich die Götter nicht! Am späten Nachmittag sind wir dann nach Paude, in unser Stammrestaurant gegangen, zum Bier trinken und Chicken Curry essen mit Studenten des Mahindra „World of College“ Colleges. Einem privaten College für linke, weltoffene Bonzenkinder. Die sind trotzdem ganz in Ordnung. Viele Europäer sind dort, sogar eine Deutsche aus München. Ich habe übrigens mein Vegetarierdasein aufgegeben, ich finde mich moralisch genug! ;-) Auf jeden Fall ist Indien halb-betrunken doppelt so lustig! Nächstes Mal betrinke ich mich ganz mal schauen wie lustig Indien dann ist!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein letzter Day-Off am vergangenen Montag mit Paddy in Pune war der Hammer. Wir haben so viel erlebt! Weil es hier zwar tagsüber sehr warm, doch nachts ziemlich kühl wird, wollten wir uns Bettdecken und Pullover kaufen. Paddy musste sich auch ein neues Handy kaufen, denn ihr altes Handy […“ein Trekkinghandy, dass man sogar mit ins Wasser nehmen kann“…] hat sich nach der Berührung mit 2 indischen Wassertropfen in den Technikhimmel verabschiedet. So krass ist also das indsche Wasser! Im unbeschreibbaren indischen Bettgeschäft waren die Verkäufer sehr verwundert, als 2 junge Europäer nach Bettdecken gefragt haben. Wir haben mit Hilfe Paddys Lächeln, dann die Bettdecken von 420 Rs auf 275 Rs runterhandeln können. Sie hat sich dann noch eine indische Chillerhose gekauft und als ich gefragt hab ob es so was auch für Manner gibt meinte der Verkäufer frech: „Is unisex“. Ja klaaar!. Durch den Hosenbund hätte mein rechter Oberschenkel kaum durchgepasst! Wir also lachend aus dem Geschäft wieder raus, mit 2 Bettdecken und einer „Unisexhose für Frauen“. Vielleicht war das mit UNI-Sex auch auf Geschlechtsverkehr auf der Hochschule bezogen. Ok, genug schlechte Witze! Auf jeden Fall haben wir per Zufall und dem Tipp meiner Hausmutter ein neues inidsches Viertel entdeckt, wo sich das Chaos der Laxshmi-Road und das westliche Angebot der M.G. Road mischt: Kamp! Dort habe ich nach Pullovern gesucht und 2 Stück gefunden. Nach ca. 2 Stunden langer Diskussion mit dem Verkäufer, der mit unbedingt eine pissgelbe Weste vom deutschen Fussballbund verkaufen wollte, später dann total bunte indische Kitsch-Pullies, oder einer Weste mit einer riesige amerikanischen Flagge hinten drauf und einem überdimensional großen Polo Ralph Lauren Logo vorne drauf. Als ich ihm gesagt habe, dass ich was einfarbiges, schlichtes, einfaches möchte erwiderte er: „Ist doch einfarbig, weiß und einfach, ist nur ein einfaches Logo und eine einfache amerikanische Falgge hinten drauf, genau das was du willst und es passt übrigens super zu dir…Was ein Arschloch, das wollte ich nicht hören! Mit beleidigter Miene (was vielleicht auch daran lag, dass ich ihm, nach einer kurzen politischen Diskussion über Indien, meinen Standpunkt erläutert habe: Kaschmir gehört eigentlich rechtmäßig Pakistan!) hat er mir dann schließlich einen schwarzen und einen grau-schwarz gestreiften Pulli verkauft, ganz einfach ohne riesigen Logos oder Indien-Kitsch!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit 3 Tagen ist nun die Dorfstrasse zur meistbefahrensten Strasse Indiens geworden, weil hier irgendso ein Guru Tempel einweiht und Dörfer besichtigt. Der Guru hat sich selbst übrigens folgenden Namen gegeben: Big Wix. Der heisst wirklich so, der Affe! Heute wixt der Guru aber wieder ab, nach Mumbai, wo er geboren ist, bzw. mal Wixe war! Ok, mit diesem vulgären Wortwix, ‚tschuldigung Wortwitz meine ich, höre ich jetzt wieder auf zu schreiben. Ich hab irgendwie keine Lust mehr und auch schon vorher ehrlich gesagt wenig Lust gehabt viel zu schreiben…&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht stelle ich ja nächstes Mal eins meiner Gedichte online, die ich hier geschrieben habe. Übrigens habe ich die Szenenfolge bzw. Storyline für mein nächstes Stück fertig geschrieben. In Ahnlehnung an das Lied von K.I.Z soll es „Schwarz, Rot, Geld“ heissen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bye Bye&lt;br /&gt;Euer „lil’ Wix“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;p.s:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bild 1: Ich, mit meinem indischen Dress, in meiner selbst-eingerichteten „Kuschelecke“ in meinem Zimmer&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bild 2: In unserem Stammrestaurant in Paude (v.l.n.r.: Ich, Hasmuk, Anna, Tamara, Paddy. Svenja ist leider nicht auf dem Bild.)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bild 3:  Der Haushund&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bild 4: Das unterarmgroße Reptil, das plötzlich –durch ein Loch in der Wand- in meine Dusche gesprungen kam.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bild 5: Mein „Schreibstuhl“ auf dem Dach, mit Aussicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bild 6: Bajaj&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bild 7: Der „Tempelvorposten“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bild 8: Der alte, versteckte Bergtempel&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bild 9: Hinterm Tempel&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bild 10: indische Schleifmaschine in Paude&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bild 11: typische Strassenszene in Paude&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8674637088854653090-2651562954803417265?l=gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com/feeds/2651562954803417265/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com/2009/10/von-gottern-gurus-und-pullovern.html#comment-form' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8674637088854653090/posts/default/2651562954803417265'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8674637088854653090/posts/default/2651562954803417265'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com/2009/10/von-gottern-gurus-und-pullovern.html' title='von göttern, gurus und pullovern'/><author><name>John A. Stone</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05712418441374018934</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-a-QJCUImVCU/T0G7T1fmPzI/AAAAAAAAATo/q93ALJ7IDtc/s220/373946_2710949061199_1481061890_2974443_2075700814_n-1.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/SuwiFIf6xmI/AAAAAAAAADo/jzz0aFmgWaw/s72-c/P1030894.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8674637088854653090.post-5493127275583706309</id><published>2009-10-15T08:41:00.006+05:30</published><updated>2009-10-15T09:46:25.559+05:30</updated><title type='text'>Bald ist Diwali-Abend da, bald is Diwali-Abend da...</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/StafebJCxfI/AAAAAAAAACQ/1mqrKvcyLZ4/s1600-h/IMG_1521.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/StafebJCxfI/AAAAAAAAACQ/1mqrKvcyLZ4/s400/IMG_1521.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5392672948853327346" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/Staee3JEioI/AAAAAAAAACI/olAnrLLScMI/s1600-h/IMG_1474.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/Staee3JEioI/AAAAAAAAACI/olAnrLLScMI/s400/IMG_1474.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5392671856858008194" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/StaeeaGxapI/AAAAAAAAACA/MNP_c5bR-BA/s1600-h/IMG_1502.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/StaeeaGxapI/AAAAAAAAACA/MNP_c5bR-BA/s400/IMG_1502.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5392671849063738002" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/Staed4t9XwI/AAAAAAAAAB4/b4qkx3t9GA4/s1600-h/IMG_1532.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/Staed4t9XwI/AAAAAAAAAB4/b4qkx3t9GA4/s400/IMG_1532.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5392671840101293826" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/StaediQVc1I/AAAAAAAAABw/7GJChpBbEXg/s1600-h/IMG_1528.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/StaediQVc1I/AAAAAAAAABw/7GJChpBbEXg/s400/IMG_1528.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5392671834071462738" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/StaedHfjzBI/AAAAAAAAABo/KMdJYkmnsdk/s1600-h/IMG_1534.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 300px; height: 400px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/StaedHfjzBI/AAAAAAAAABo/KMdJYkmnsdk/s400/IMG_1534.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5392671826887560210" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Heute ist der erste Tag des Lichterfests (Diwali) also HAPPY DIWALI an alle! Seit mehreren Tagen ist in den Bergtempeln hier spirituelle Party mit Gesang und Tralala –vor allem Nachts. Wäre alles nicht so schlimm, aber warum brauchen die zum Singen Megaphone? Im Tal, von den Bergen umringt, hallt alles so schrecklich. Das Einschlafen und das „im Schlaf bleiben“ ist eine Herausforderung. Naja, bei uns Bimmeln die Kirchenglocken ja auch wie verrückt Sonntag morgens, wenn normale Menschen ruhen sollten, so wie es in der Bibel steht! Wenn aber einer Sonntagmittags den Rasen mäht oder Staub saugt, dann kommt die Bullerei wegen Ruhestörung angetatütatat?! Die Götter müssen verrückt sein!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also ich fang dann, nach dieser sinnlosen Einführung in die Welt der Religionen, mal mit dem Blogeintrag an:&lt;br /&gt;Am Montag mussten der Fahrer (Bild 1) und ich nach Mumbai fahren und die restlichen Kerzen ausliefern. Auf der holprigen Fahrt durch die Dörfer auf die Autobahn (1 Stunde Fahrt!) ist mir erst wirklich aufgefallen wie schön die Landschaft hier ist „Eine Poesie der Farben und Formen“ (Bild 2 und 3). Auf dem Highway „Pune-Mumbai“ wird einem leicht schlecht, denn nicht nur unser Fahrer fährt als wäre es seine erste bzw. deine letzte Fahrt in einem Auto, sondern auch alle anderen fahren so! In den Tunneln ist alles nass, die Berge hier rufen nicht, sie tropfen. Und die Luft auf den indischen Highways ist eine Zumutung. Dennoch hat es Spaß gemacht (das merkt man erst im Nachhinein). Auch habe ich die ersten wilden Affen gesehen *Juhuu*, darauf habe ich seit 3 Wochen gewartet! An den Raststätten (Kioske am Autobahnrand, vor denen man einfach auf der äußeren Spur hält) wird illegalerweise Benzin verkauft –in kleinen Metallkannen. Die Mautbeamten haben wir mit Kerzen bestochen, das Benzin aber regulär an der Tankstelle getankt. Dort wird einem 20x versichert, dass das Benzin nicht gestreckt ist. Wir haben für 28 Liter nur 1000 Rupien bezahlen müssen (1000 Rupien = 14 Euro 70 Cent). Liegengebliebene Fahrzeuge und/oder Unfallfahrzeuge gehören auf indischen Autobahnen dazu, wie eine indische Hand aus einem Autofenster als „Fahrtrichtungswechselanzeiger“ (Fahrschuldeutsch für: Blinker). Wir sind aber jeder Erwartung zum Trotz heil in Mumbai angekommen –offensichtlich sind wir auch heil wieder zurückgekommen. Habe ich schon erwähnt, dass die Strassenführung hier, und besonders in Mumbai, keinen Sinn ergiebt?? Naja, auf jeden Fall haben wir die Kisten mit den Diwalikerzen dann in einen Hinterhof in eine Garage gestellt, die offensichtlich einer Firma als Lagerraum diente. Dann wieder zurück, den selben Weg. Insgesamt sind wir fast 8 Stunden Autogefahren, davon haben wir mindestens 2 in Mumbai verbracht. Im „Stop-and-Go“, wie man im Radio in Deutschland immer hört. Achso: Auf dem Rückweg habe ich übrigens Rekha wieder gesehen :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dienstag war für mich kein besonderer Tag. Patricia (die Irin), Paddy und Tamara hatten ihren Day-Off, also mussten Anna, Svenja und Ich hier die Stellung halten. Anna, Svenja und Ich hatten heute unseren Day-Off, wobei die beiden Trekken gegangen sind und ich nach Pune. Ich habe hier genug Natur, ich brauche das Chaos der Großstadt! Vielleicht hätte ich das nicht tun sollen, denn es sind seltsame Dinge passiert in Pune am Dienstag. Zuerst musste ich auf die Post einige Briefe der Mädchen abgeben und meinem Vater sein Geburtstagspacket zukommen lassen. Da die anderen Wegen des Packets 3 Stunden bei der Post haben verbringen müssen habe ich mir genau erklären lassen wie das funktioniert: Erst muss man Stoff kaufen, dann geht man zum Schneider und lässt das Packet als den Karton einnähen und schreibt dann mit Edding die Adressen drauf. (Indische Postbeamte öffnen gerne Packete, besonders an Diwali werden dann schöne Inhalte, selbst verwendet, nämlich als Diwali-Geschenk für deren Kinder). Gesagt getan. Ich habe dann Stoff gekauft und das Packet einnähen lassen, während der Zeit beim Schneider habe ich die Briefe abgegeben, dann konnte ich das Packet auch wieder abholen. Nachdem ich dann eine halbe Stunde auf die Hauptpoststelle von Pune angestanden, beäugt die Postbeamtin kritisch das Packet, hält es ans Ohr und meint „Open it“ (Vielleicht dachte sie ich sei Pakistani, denn ich bin schon ein wenig braun geworden hier in Indien) Ich daraufhin: „No!“ Sie: „Open!“ Ich: „Vergiss es!“ Schließlich wollte ich das Packet nicht schon wieder zum Schneider bringen und ewig anstehen, außerdem was glaubt die in meinem Packt finden zu wollen? Naja, ich habe ihr dann folgendes entgegnet: „Ok, I open, but you stich!“ Was so viel heisst wie „Ok, ich öffne das Packet, aber du nähst es dann wieder zu!“ Sie wollte sich aber auch den Deal nicht einlassen und meinte „No, YOU open, YOU stich!“ Dann wollte ich ihr das Packet am Liebsten ins Gesicht werfen, hatte auch kurz überlegt ob das mir die Konsequenzen wert wäre, habe mich aber dann dagegen entschieden, also habe ich das Packet auf den Tisch gehauen und bin abgedampft. Da stand ich dann, wütend, mit einem eingenähten Packet. Mitten auf der Laxmi Road in Pune. Jetzt muss ich erst mal zur Bank, auf dem Weg zur Bank habe ich das Packet aufgerissen, den Inhalt herausgeholt und es auf den Müll geschmisse. Sorry Papa, dein Geschenk bekommst du wenn ich wieder da bin, oder wenn die Postbeamtin das Nähen lernt! Dann wollte ich zu Fuß Pune erkunden, am besten eine Gegend in der ich noch nicht war, Schlechte Idee. Ich biege in eine Seitenstrasse ein und alles sieht noch heruntergekommener aus als es eh schon war. Große, breite Inder stehen vor einigen Türen und aus Seitengassen winken mir Frauen zu und fordern mich auf zu ihnen zu kommen. Wo bin ich denn hier gelandet? Da packt mich auch eine Hand von hinten und fordert mich auf zu einer der Frauen zu gehen. Diesmal sage ich „No!“. Der große Inder versteht nicht. Also auf Hindi/Marathi: „Nahi“. Dann lässt er los und Gottseidank hält ein –seltsamerweise englischsprechender Rikshafahrer neben mir an und sagt: „Want to get out of here?“ Diesmal bejahe ich und setze mich in die Riksha, der Rikshafahrer hat mich dann zurück an die Post gefahren. Danke! Ich habe dann neuen Mut zusammengefasst und beschlossen meinen Indischen Dress abzuholen (2 Kurtas &amp; 2 Dotis) als ich dann beim Schneider war ist mir aufgefallen, dass ich nicht genug Geld dabei habe und bin noch mal auf die Bank. Da sagt mir der Bankautomat ich hätte kein Geld mehr. Stimmt doch gar nicht. Also zum nächsten Automaten. Das Selbe wieder. Ich habe mich dann nach einem Internetcafé erkundigt, bei einem gut gekleideten Mann, der so aussah als spräche er Englisch. Er hat mich dann auf dem Motorrad durch halb Pune zum nächsten Internetcafé gefahren. Das war echt mega geil! Danke! Zwar ohne Helm und in indischer Manier, aber das gefällt mir eh langsam viel besser! Dann bin ich zum Internetcafé und habe das Problem lösen können. Wie und Warum dauert jetzt zu lange und ist sowieso unspektakulär -hat was mit Online-Banking zu tun und ist mega langweilig. Dann Geld geholt, dann zum Schneider. Beim Schneider ist mir aufgefallen, dass ich die Rechnung bzw. den Abholschein in meinem Zimmer zu Hause (wow, ich sage schon zu Hause) vergessen habe. Ich habe schon nach der Post gedacht der Tag kann nicht mehr schlimmer werden, Gleiches im zwielichtigen Viertel und nach der Bankpleite. Scheißtag! Mit Händen und Füssen und Hindi- und Marathibrocken habe ich dann meinen Dress doch bekommen, weil der Schneider, der nach einer halben Stunde kam sich an mich erinnern konnte. Klasse! Dann wollte ich so schnell wie möglich weg aus Pune! Also ab nach Vanaz, da den Bus genommen und in Paude in die Riksha gestiegen, mit weiteren 19 Menschen. Übrigens Haben wir den Jeep-Rekord von letztem Mal gebrochen, nicht 20, sondern 23 Menschen waren wir in einem Minijeep! Passt! So wie bei der Fahrt nach Mumbai ist im Nachhinein der Tag doch erfolgreich, weil erlebnis- und lehrreich, gewesen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute werden nun die „Friends“ nicht so viel zu tun, weil Feiertag ist. Die Hausmütter und die Volunteers (wir) werden aber den Tag damit verbringen die Häuser zu schmücken. Sieht schon ein wenig seltsamer aus hier, wie eine Mischung aus Weihnachten und Kindergeburtstag und das alles auf indisch. Am Abend wird es ein Fest geben, wo ich Gelegenheit hatte meinen Dress anzuziehen, und es gibt dann leckeres süßes Essen. Ich befürchte, dass ich in Indien nicht ab- sondern zunehme… Fotos der Diwali-Party werden folgen!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis bald!&lt;br /&gt;Happy Diwali again.&lt;br /&gt;"Jammaku Stanhaur"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;p.s: Die Bilder laufen von Unten nach Oben!&lt;br /&gt;Bild 4: Auf der Autobahn nach Mumbai&lt;br /&gt;Bild 5: Bauwahn am Stadtrand von Mumbai&lt;br /&gt;Bild 6: Zufallsbild in Mumbai&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8674637088854653090-5493127275583706309?l=gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com/feeds/5493127275583706309/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com/2009/10/bald-ist-diwali-abend-da-bald-is-diwali.html#comment-form' title='8 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8674637088854653090/posts/default/5493127275583706309'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8674637088854653090/posts/default/5493127275583706309'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com/2009/10/bald-ist-diwali-abend-da-bald-is-diwali.html' title='Bald ist Diwali-Abend da, bald is Diwali-Abend da...'/><author><name>John A. Stone</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05712418441374018934</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-a-QJCUImVCU/T0G7T1fmPzI/AAAAAAAAATo/q93ALJ7IDtc/s220/373946_2710949061199_1481061890_2974443_2075700814_n-1.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/StafebJCxfI/AAAAAAAAACQ/1mqrKvcyLZ4/s72-c/IMG_1521.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>8</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8674637088854653090.post-6895992702766694542</id><published>2009-10-05T10:01:00.004+05:30</published><updated>2009-10-05T10:33:29.206+05:30</updated><title type='text'>Nach 10 Tagen Indien...</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/Ssl9omyaaSI/AAAAAAAAABg/lUgMdxtl4HU/s1600-h/IMGP1320.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/Ssl9omyaaSI/AAAAAAAAABg/lUgMdxtl4HU/s400/IMGP1320.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5388976565685741858" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/Ssl9oEB8aXI/AAAAAAAAABY/gnHYnU7VngI/s1600-h/IMG_1421.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/Ssl9oEB8aXI/AAAAAAAAABY/gnHYnU7VngI/s400/IMG_1421.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5388976556355643762" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/Ssl9n27p9YI/AAAAAAAAABQ/4nYZo9VE39s/s1600-h/IMG_1353.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/Ssl9n27p9YI/AAAAAAAAABQ/4nYZo9VE39s/s400/IMG_1353.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5388976552839607682" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/Ssl8L2nktyI/AAAAAAAAABI/JIvyBLLCMMQ/s1600-h/IMG_1353.JPG"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/Ssl8L2nktyI/AAAAAAAAABI/JIvyBLLCMMQ/s400/IMG_1353.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5388974972207413026" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ja, für Heute habe ich mir den Laptop von Svenja ausgeliehen und kann also meinen zweiten Blogeintrag starten:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als erstes: Mir geht es gut! Damit sei schon mal die erste Frage meiner Eltern, Familie, Freunde und Förderer usw. geklärt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem ich mich nun gute 10 Tage hier eingelebt habe kann ich einiges berichten. Mein Tag beginnt um 6.55 Uhr, dann stehe ich auf und ziehe mich schnell an, bevor ich in die Küche gehe und für alle Tee (Tchai) koche. Der unendlich süße Tchai ist dann so gegen 7.30 Uhr leergeschlürft und eine halbe Stunde bis zum Frühstück um 8.00 Uhr wird relaxt und sich leidenschaftlich der Morgenhygiene hingegeben. Dazu muss ich sagen, dass die Sanitären Einrichtungen nicht mit europäischen „Glitzerklos“ vergleichbar sind. Übrigens duscht man auch auf der Toilette mit einem großen Eimer, in dem man kaltes und (wenn denn vorhanden) warmes Wasser mixt und einem kleinen Eimer mit dem man sich das Gemix überkippt, dann Seife, dann wieder der kleine Eimer. Wirklich sauber fühlt man sich danach jedoch nicht. Egal! Auf jeden Fall wird dann bis um 10 Uhr wieder relaxt. Der indische Tag fängt ruhig an, dann treffen sich alle in der „Hall“ zum „prayen“. Dann fangen die Workshops an, ich bin im Moment im „Gardenworkshop“, denn als Mann ist es nicht gerne gesehen, wenn ich in der Küche beim Tchapatti kochen helfe. Im Garten gießen wir entweder die Pflanzen, oder reißen sie raus. Ja, das ist tatsächlich wahr, das kommt mir vor wie eine Art Beschäftigungstherapie für die „Special Friends“ bzw. die Betreuten. Aber es macht einen riesen Spaß mit diesen Menschen zu arbeiten, denn sie sind grundehrlich und manchmal rotzfrech und echt lebendig. Schwierig ist allerdings der Umgang mit den psychisch gestörten Menschen (ja, hier ist so ein Mix aus „Klappse und „Behindertenwohnheim – entschuldigt die Wortwahl, aber ich will mir ein bisschen vom europäischen „Correctness-Wahn“ abgewöhnen und mir ein bisschen „Special-Friends“- Ehrlichkeit angewöhnen, es ist ja gut gemeint. Wo war ich stehen geblieben, ja Gartenarbeit. Wenn diese erledigt ist, dann muss ich von 12.00 Uhr bis 13.00 Uhr 4 der männlichen Friends duschen, die dazu nicht mehr in der Lage sind, die stellen sich so süß an und das versüßt die seltsame Zeit in der dreckigen Dusche mit einem nackten Inder doch sehr. Auf jeden Fall gibt es dann zu Mittag, jeden Tag Tchapatti (eine Art Pfannkuchen) und Bahci (=Gemüse) - jedoch immer verschiedenes Gemüse, meistens scharf, also doch ein bisschen „geschmacksneutral“ und viel Reis dazu. Weiter ist der Tag nicht geregelt, ab dann arbeitet man immer das wo man gebraucht wird, in letzter Zeit arbeiten wir viel in der Kerzenwerkstatt, weil gerade eine unmenge an Kerzen für das indische Lichterfest (Divali) produziert werden, ich und ca. 20 indische Mädchen/Frauen aus den umliegenden Dörfern (sie laufen z.T über 3km hierher) sitzen dann im Schneidersitz auf dem Boden und verpacken Kerzen. Hört sich total idiotisch an, macht aber so viel Spaß, weil die Mädchen/Frauen alle zw. 17 und 22 Jahre alt sind, sich zwar benehmen wie Kinder, aber total süß sind. Ich lerne so viele Wörter von den Mädchen (ich lasse dieses „/Frauen“ mal weg.) Und ich glaube eine davon gefällt mir richtig gut: Rekha. Sie ist 18 Jahre alt und unverheiratet, was für indisch-ländliche Verhältnisse ungewöhnlich ist. Aber sie ist so lustig, so lebensfroh und strahlend. Das gefällt mir gut. Leider müssen die Kerzen schon am Dienstag nach Mumbai, also ist morgen unser letzter Arbeitstag zusammen. Naja, ich meine was erhoffe ich mir denn aus versteckter flirterei mit einem indischen Landmächen… Die Nächste bitte! ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am letzten Dienstag hatte ich meinen ersten Day-Off (freien Tag) – mit Svenja und Patricia (Paddy) zusammen – achso meine Mitvolunteers sind übrigens: Anna, Paddy, Svenja und Tamara – und ich bin also zusammen mit Paddy und Svenja mit dem Jeep (eine Art Taxi mit inoffiziellem Fahrplan) nach Pune gefahren. Wir saßen erst zu 18. in den Jeep, dann kamen 2 dazu. Meine europäischen Augen wollten das nicht glauben. Auch als wir dann schon losfuhren, mit 20 Mann/Frau im Jeep habe ich es immer noch nicht geglaubt. Sowas kennt man doch nur aus Erzählungen. Ich habs jetzt gesehen, für viele von euch hat sich nichts geändert, ihr kennt es jetzt aus einer Erzählung mehr. Naja, auf jeden Fall ist Pune chaotisch und über die Strasse gehen ist in Pune ein Abenteuer, aber echt lustig, man muss einfach laufen. Zögern is’ nich’! Dann kommt man heil an. Da ist System im Chaos! Auf jeden Fall hab ich jetzt erst mal kein Bock mehr weiterzuschreiben und höre mittendrin auf. Wenn ich später Lust habe lade ich noch das ein- oder andere Foto hoch. Aber jetzt verkriech ich mich unter mein Mosquitonetz und chille und lese und lerne weiter Hindi mit dem Hindi-teach-yourself-Buch. Ich kann es mitlerweile lesen und ein eigentlich auch schreiben, nur weiß ich noch nicht was es bedeutet, aber ich kriege das mit dem Hindi lernen noch hin. Auch wenn man hier Marathi spricht (Indien hat soo viele versch. Sprachen) und nicht Hindi, versteht doch jeder Inder auch ein bisschen Hindi. Naja, bis zum nächsten Mal aus dem unglaublichen Hindustan! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Euer Gianmarco&lt;br /&gt;Oder auf indisch: Djammaquu bzw. Dada (=Bruder)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;p.s: Ich habe jetzt eine indische Handynummer: &lt;span style="font-weight:bold;"&gt;+91-9527527993&lt;/span&gt;. Im Internet gibt es Billigvorwahlen, wie 01032 (1,6 ct/Min) oder 01054 (1,4 ct/Min) mit denen Ihr mich anrufen könnt, denkt daran, dass wir 4,5 Stunden vorne dran sind, d.h wenn bei uns schon 14.00 Uhr ist, ist bei euch erst 10.00 Uhr. Die Billigvorwahlen wechseln öfters, findet einfach über google die Billigvorwahlen raus und ruft an, so machen es die Freunde &amp; Verwandte der anderen Freiwilligen auch. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-style:italic;"&gt;Was ich bis jetzt gelernt habe:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inder sind generell faule Arbeiter&lt;br /&gt;In indische Minivans passen 20 Menschen&lt;br /&gt;Morgens wird schon scharf gegessen&lt;br /&gt;Aus der Traum von: Jeder Inder kann Englisch.&lt;br /&gt;Man lernt sich über kleine Dinge zu freuen, z.B wenn der Strom geht, wenn man ihn braucht oder wenn das Bad nicht stinkt usw.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8674637088854653090-6895992702766694542?l=gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com/feeds/6895992702766694542/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com/2009/10/nach-10-tagen-indien.html#comment-form' title='9 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8674637088854653090/posts/default/6895992702766694542'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8674637088854653090/posts/default/6895992702766694542'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com/2009/10/nach-10-tagen-indien.html' title='Nach 10 Tagen Indien...'/><author><name>John A. Stone</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05712418441374018934</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-a-QJCUImVCU/T0G7T1fmPzI/AAAAAAAAATo/q93ALJ7IDtc/s220/373946_2710949061199_1481061890_2974443_2075700814_n-1.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_r71LIgpvYdk/Ssl9omyaaSI/AAAAAAAAABg/lUgMdxtl4HU/s72-c/IMGP1320.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>9</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8674637088854653090.post-4268107664682408149</id><published>2009-09-25T18:54:00.003+05:30</published><updated>2009-09-25T19:04:14.865+05:30</updated><title type='text'>Indien ist...</title><content type='html'>...einfach anders!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber völlig anders als alles was ich je erlebt habe! Nach einem 8-stündigen und sehr ruhigem Flug bin ich heute nacht um 1 gelandet. Mitlerweile ist bei uns ca. 19.00 Uhr und ich habe schon echt viel mitgemacht. Die 3stündige Fahrt über die indische Autobahn, die Fahrt durch Pune. Die super, tollen Freiwilligen im Village, das seltsame scharfe Essen morgens, alles im Schneidersitz natürlich und mit der Hand. Die Toiletten und die Duschen sind der Hammer! (da muss ich auch noch ein paar Bilder hochladen) und das seltsame Kopfwackeln für "ja" in Indien: Daran muss ich mich gewöhnen, auf mich wirkt das wie ein unüberzeugtes "mmm, naja" aber klipp und klar heisst das hier "ja"! Naja, ich bin auf jeden Fall gut angekommen und ich kann aber noch gar nichts so genau schreiben, weil ich erst alles hier noch erleben muss...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich freue mich auf meine nächsten Eindrücke!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8674637088854653090-4268107664682408149?l=gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com/feeds/4268107664682408149/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com/2009/09/indien-ist.html#comment-form' title='10 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8674637088854653090/posts/default/4268107664682408149'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8674637088854653090/posts/default/4268107664682408149'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com/2009/09/indien-ist.html' title='Indien ist...'/><author><name>John A. Stone</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05712418441374018934</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-a-QJCUImVCU/T0G7T1fmPzI/AAAAAAAAATo/q93ALJ7IDtc/s220/373946_2710949061199_1481061890_2974443_2075700814_n-1.jpg'/></author><thr:total>10</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8674637088854653090.post-3796456333692669187</id><published>2009-09-23T06:42:00.003+05:30</published><updated>2009-09-23T07:01:08.955+05:30</updated><title type='text'>Nicht mehr lange...</title><content type='html'>Oh man, jetzt sind es nur rund 33 Stunden bis zum Abflug und so langsam realisiere ich.....&lt;br /&gt;ach was rede ich da, ich hab es eigetlich noch nicht realisiert. Es kommt mir alles noch so "da" vor.&lt;br /&gt;Ich bin noch in "good old Worms" und ich weiß zwar, dass ich bald fliege und dann für ein Jahr weg bin, aber ich merke nichts. Also zumindest wenig. Nur wenn ich mich abends ins Bett legen will dann kommen langsam Gefühle hoch. Ein explosives Gemisch aus Trauer und Nostalgie, Angst, Vorfreude und Nervosität. Spannend - aber Nervtötend! Deshalb auch dieser Eintrag!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wollte heute eigentlich nur kurz zur Astrid um mit meiner Mutter, der Essi und dem Max dort dann Tiramisú zu machen - so zum Abschluss. Und als ich Tobias' Zimmertür öffne schreien mich ca. 25 Hordlinge an: "Überraschung!"&lt;br /&gt;Ich war echt baff. Danke dafür. Ihr habt mich heute echt getroffen - im Positiven natürlich ;-)&lt;br /&gt;Naja, zumindest wurde dann auf einmal von mir erwartet, dass ich dazu etwas sage...Ich war aber viel zu geschockt, gerührt und überrascht um einen normalen Satz herauszubringen. Also hat sich meine Artikulation auf "ähhm,danke...leute....ja,krass.....ähh....cool....danke.....wow.....äähhm" beschränkt.&lt;br /&gt;Es war schön, dass ihr an mich gedacht habt, ihr werdet mir alle fehlen! Dann haben mir Andreas, Bobbes, Richard und Christian noch telefonisch wunderschöne Dinge mit auf den Weg gegeben. Auch dafür Danke! Ich werde euch in Berlin bzw. Mainz besuchen kommen sobald ich wieder da bin!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, was soll ich noch sagen. Ich denke ihr wollt erst wirklich was von mir wissen, wenn ich in Indien bin - kann ich euch nicht übel nehmen ;-)&lt;br /&gt;Ich melde mich aus Indien wieder, vielleicht aus einem "INDERnet-Café". Haha. Oder vielleicht doch morgen Abend schon. Am letzten Abend.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Grüße (noch) aus Deutschland&lt;br /&gt;Gianmarco&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8674637088854653090-3796456333692669187?l=gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com/feeds/3796456333692669187/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com/2009/09/nicht-mehr-lange.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8674637088854653090/posts/default/3796456333692669187'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8674637088854653090/posts/default/3796456333692669187'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com/2009/09/nicht-mehr-lange.html' title='Nicht mehr lange...'/><author><name>John A. Stone</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05712418441374018934</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-a-QJCUImVCU/T0G7T1fmPzI/AAAAAAAAATo/q93ALJ7IDtc/s220/373946_2710949061199_1481061890_2974443_2075700814_n-1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8674637088854653090.post-5186541634958614848</id><published>2009-09-18T13:26:00.001+05:30</published><updated>2009-09-18T14:20:07.644+05:30</updated><title type='text'>Je reste rebelle</title><content type='html'>Boaaaaaaaahhhhhhhhhhh! War das der Hammer gestern! "Irie revoltes" und "Chaoz One" in der Mannheimer Feuerwache....&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich weiß gar nicht wie lange das Konzert ging, ich habe absolut das Zeitegfühl verloren, ich weiß nur, ich konnte am Ende des Abends nicht mehr... Fast habe ich gehofft, dass sie keine Zugabe mehr spielen, ich hätte mich sonst totgetanzt! Oh mein Gott! Und Chaoze One! Ich wusste gar nicht, dass "Chaoze One" Vorakt ist... Als ich die Halle um ca. 20.30 Uhr betreten habe, da dachte ich ich höre nicht richtig: Chaoze One ist auf der Bühne? Und dann war es tatsächlich Chaoze One! Er singt G8 Illegal:&lt;br /&gt;...&lt;und&gt;&lt;br /&gt;&lt;/und&gt;und wie jeden tag der protest erstickt in tränengas&lt;br /&gt;während knüppel-bulle namenlos mit tonfa vor mir tränen lacht&lt;br /&gt;angst kann lähmen ja wenn der rechtsstaat hier aussetzt&lt;br /&gt;selbst im klinikum hat vater staat heute hausrecht&lt;br /&gt;es ging um demonstration von macht hier im bullenstaat&lt;br /&gt;vor zeugen wie russland, frankreich und usa&lt;br /&gt;ihr mordet weltweit wir stecken in knästen&lt;br /&gt;wir sind die chaoten ihr brecht die gesetze&lt;br /&gt;...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem wir uns 20 sek gesammelt haben, sind wir seitlich bis ganz nach vorne gekommen und standen direkt vor der Bühne! Und ab dann ist alles wie im Traum: Ein hammer Konzert,&lt;br /&gt;mit hammer Publikum. (Einer hatte beim Pogen seine Brille verloren und dann haben die Iries aufgehört zu spielen, alle haben seine Brille gesucht und als die Brille gefunden wurde, ging es nach einem dicken Applaus weiter) Hammer Liedern, hammer Texten und hammer Bands!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lasst mich das alles gestern noch ein wenig verdauen, dann schreib ich wieder was...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;solidarische Grüße!&lt;und&gt;&lt;während&gt;&lt;angst&gt;&lt;selbst&gt;&lt;es&gt;&lt;vor&gt;&lt;ihr&gt;&lt;wir&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/wir&gt;&lt;/ihr&gt;&lt;/vor&gt;&lt;/es&gt;&lt;/selbst&gt;&lt;/angst&gt;&lt;/während&gt;&lt;/und&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8674637088854653090-5186541634958614848?l=gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8674637088854653090/posts/default/5186541634958614848'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8674637088854653090/posts/default/5186541634958614848'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com/2009/09/je-reste-rebelle.html' title='Je reste rebelle'/><author><name>John A. Stone</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05712418441374018934</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-a-QJCUImVCU/T0G7T1fmPzI/AAAAAAAAATo/q93ALJ7IDtc/s220/373946_2710949061199_1481061890_2974443_2075700814_n-1.jpg'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8674637088854653090.post-6656870393165520130</id><published>2009-09-11T15:51:00.007+05:30</published><updated>2009-09-11T23:18:14.170+05:30</updated><title type='text'>Jenny Mamma</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;Jenny Mamma (x4)&lt;br /&gt;Jenny Mamma (x4)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;ya tu susica,&lt;br /&gt;y-a turmina&lt;br /&gt;ya tu javana e javana&lt;br /&gt;turmina, susica&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit diesem Lied hat alles Angefangen, h&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;al&lt;/span&gt;t da gab es ja noch das Gedicht von Hermann Hesse:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: center;"&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;&lt;span style="font-family:georgia;"&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Stufen &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;Wie jede Blüte welkt&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;       und jede Jugend dem Alter weicht,&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;       blüht jede Lebensstufe,&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;       blüht jede Weisheit auch und jede Tugend&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;       zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;       Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;       bereit zum Abschied sein und Neubeginne,&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;       um sich in Tapferkeit und ohne Trauern&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;       in and're, neue Bindungen zu geben.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;       Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;       der uns beschützt und der uns hilft zu leben.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;       Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;       an keinem wie an einer Heimat hängen,&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;       der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;       er will uns Stuf' um Stufe heben, weiten!&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;       Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;       und traulich eingewohnt,&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;       so droht Erschlaffen!&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;       Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;       mag lähmender Gewohnheit sich entraffen.&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;       Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;       &lt;span style="font-size:100%;"&gt;uns neuen Räumen jung entgegen senden:&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;       des Lebens Ruf an uns wird niemals enden.&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:100%;"  &gt;       Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div style="text-align: left;"&gt;&lt;span style=";font-family:georgia;font-size:85%;"  &gt;&lt;span style="font-size:100%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:130%;"&gt;Ja es waren wundervolle 10 Tage, die ich auf der Wewelsburg verbracht habe.&lt;br /&gt;Himmlich! (Oh, "Himmlisch" *HaHa* vielleicht sollte ich bei der Wortwahl vorsichtiger sein, da gerade "H. Himmler" diesen Ort zum Mittelpunkt der Welt erklären wollte) :-)&lt;br /&gt;Warum weiß ich nicht! Aber wenn ich "himmlisch" sage, dann meine ich nicht die Burg,&lt;br /&gt;die spirituelle Bedeutung, die ihr von der SS gegeben wurde und auch nicht den "netten" Herbergsvater, der sich nach 16 Beschwerden sich -vielleicht doch zurecht- über uns beschwert hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich meine die Leute: Knapp 60 Menschen voller Energie in die Welt zu gehen. 60 Individuen, die so eng zusammengewachsen sind, weil sie auf ein Ziel hinarbeiten.&lt;br /&gt;Es gab die Ruhigen und die eher Lauten, die Schnellen und die Langsamen, die mit viel- und die mit wenigen Bammeln - ich gehöre eher zu denen mit vielen Bammeln.&lt;br /&gt;Es war der unglaublich zu erfahren wie viel Energie man aus einem gemeinsam gesungenen Lied gewinnen kann, als alle ihre Leidenschaft in "Jenny Mamma" gesteckt haben.&lt;br /&gt;Und das nach einer langen Nacht und einer sehr kurzen Ruhepause, von denen Schlaf genannt, die ihn haben. Oft ist für viele das Frühstück ausgefallen. Einige Male musste ich mich morgens aus dem Bett quälen und erschrocken feststellen, dass ich um 8.oo Uhr morgens schon mit der ersten schwierigen Entscheidung des Tages Konfrontiert bin: Frühstücken odet Duschen?&lt;br /&gt;Egal wie ich mich entschieden habe, es schien immer die falsche Entscheidung gewesen zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Morgens wurde dann gemeinsam gesungen und es wurde uns erklärt, was wir vom Tag erwarten dürfen. All' unsere Erwartungen wurden immer weit übertroffen! Im Plenum wurde Allgemeines über den "weltwärts" Dienst, die Anthroposophie Wahrnehmung und Kommunikationsmodelle besprochen - ein wenig wie Schule, nur mit 60 Klassenkameraden, die dich alle abschreiben lassen würden, wenn du die Hausaufgaben nicht hättest. Die Sorte Klassenkameraden, die du dir wohl ewig zurückwünschst. Sie haben nichts gesagt, auch wenn ich das 10. Mal unterbrochen habe um nachzufragen oder zu kommentieren! Toll!&lt;br /&gt;Auf jeden Fall haben mich auch die -für mich neuen- pädagogischen Mittel überzeugt! Es war unheimlich interessant, ehrlich, authetisch und naturverbunden!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann wurden wir in LRGs eingeteilt (Länder-Region-Gruppen). Die "Inder" haben sich alle super verstanden, es wurde viel gelacht und gearbeitet. In einer Atmosphäre, in der es eben Spaß macht! Jeder hat einen Vortrag vorbereitet und so wissen wir jetzt eben alle über indische Götter, die politische Situation, den Pakistan- (bzw. Kaschmir)-Konflikt, die indische Schwulenbewegung und das spirituell-anarchistische Modelldorf "Auroville" bestens bescheid!&lt;br /&gt;Wir wurden speziell Vorbereitet, so haben wir gemeinsam eine "Koffer-/Rucksackliste", eine "Medikamentenliste" und eine "to-do-in Deutschland" Liste erstellt, was uns allen sehr geholfen hat. Felix und Vera (unsere Teamer -wir hätten sie nicht besser aussuchen können) haben uns in Allem unterstützt und die schwierige emotionale Phase unseres Lebens mit viel Witz begleitet.&lt;br /&gt;danke auch hierfür an die gesamte LRG und an die Teamer!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja, eigentlich ist nicht mehr viel zu sagen: Abends hatten wir das pure Jugendherbergsleben: Lagerfeuer, Filme schauen, Bierparties in den Zimmern ("Reggaetónn!"), Gitarren-Jamsessions und ständig auf der Suche nach einem geeigneten Plätzchen zum Rauchen, wo uns die Feuermelder nicht erwischen würden, da die Tür bereits um 00.oo Uhr zugeschlossen wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danke an alle. Danke für diese großartige Zeit und lasst uns nicht vergessen: ab dem 1. Oktober singen wir alle um 12.oo Uhr mittags Ortszeit "Jenny Mamma" und tragen dieses Lied und die wunderschöne Zeit, die wir damit verbinden, offen hinaus in die Welt!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Macht's gut! Und habt eine schöne Zeit! Wir sehen uns auf dem Nachbereitungsseminar!&lt;br /&gt;Bzw. einen Teil meiner LRG sehe ich bereits auf dem Zwischenseminar.&lt;br /&gt;Gerüchte behaupten, dass es in Kalkutta stattfinde. Ich bleibe gespannt und sage bescheid!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Euer Gianmarco&lt;br /&gt;(immer noch aus Deutschland)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8674637088854653090-6656870393165520130?l=gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com/feeds/6656870393165520130/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com/2009/09/jenny-mamma.html#comment-form' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8674637088854653090/posts/default/6656870393165520130'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8674637088854653090/posts/default/6656870393165520130'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com/2009/09/jenny-mamma.html' title='Jenny Mamma'/><author><name>John A. Stone</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05712418441374018934</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-a-QJCUImVCU/T0G7T1fmPzI/AAAAAAAAATo/q93ALJ7IDtc/s220/373946_2710949061199_1481061890_2974443_2075700814_n-1.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8674637088854653090.post-6486898807027327567</id><published>2009-09-11T01:58:00.003+05:30</published><updated>2009-09-11T15:39:02.737+05:30</updated><title type='text'>Was ich überhaupt mache...</title><content type='html'>Nachdem ich im März 2009 erfolgreich mein Abitur&lt;br /&gt;bestanden habe möchte ich Ende September für ein Jahr nach Indien gehen um dort einen sozialen Dienst zu tun. Im Rahmen des weltwärts-Programms vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung werde mich mit Hilfe meines Trägervereins, den Freunden der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V, in einem Behindertenwohnheim für geistig behinderte Menschen pädagogische und soziale Aufgaben übernehmen.&lt;br /&gt;Das Behindertenwohnheim befindet sich in der Nähe von Pune, 60 km entfernt von Mumbai, und heißt Sadhana Village:&lt;br /&gt;[&lt;a href="http://www.sadhana-village.org/"&gt;www.sadhana-village.org&lt;/a&gt;]&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Was meine Tätigkeit sein wird...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Ich werde die Menschen mit Behinderung sowohl beim Aufstehen, Anziehen, Waschen und Essen, als auch beim Arbeiten in der Werkstatt und bei der Gartenarbeit betreuen. Der typische Tagesablauf beginnt um 7.00 Uhr und endet um 20.00 Uhr. Es wird zahlreiche Workshops und Outdoor-Aktivitäten geben, die auch von den Freiwilligen organisiert werden.&lt;br /&gt;Ich werde versuchen die Menschen so gut wie möglich in ihrer Selbstständigkeit zu&lt;br /&gt;unterstützen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;Warum ich nach Indien gehe...&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;Ich bin im entwickelten Europa, in der westlichen, industrialisierten Welt geboren und hatte daher die Möglichkeit ein relativ unbeschwertes, ökonomisch gesichtertes Leben zu führen. So sehe ich es als eine Pflicht an, Menschen zu helfen, die nicht soviel Glück wie ich hatten. Indien ist ein unheimlich interessantes Land: Als Lebensraum für Tiere und Pflanzen, als wirtschaftliches Schwellenland und kommende Weltmacht und als Kulturraum für eine der ältesten Kulturen dieser Erde. Indien ist die größte Demokratie der Welt. Außerdem helfen mir diese Erfahrungen mein zukünftiges Leben sinnvoll zu gestalteten, denn ich bin mir&lt;br /&gt;sicher, dass ich diese 12 Monate auch zur Orientierung hinsichtlich meines späteren&lt;br /&gt;Lebenswegs brauchen kann. Wie immer mein späterer Lebens- und Berufsweg auch&lt;br /&gt;aussehen möge: Der Kontakt zu meinen Mitmenschen wird dabei eine zentrale Rolle&lt;br /&gt;spielen. Auch deshalb möchte ich festigen und weiterlernen, wie man konstruktiv mit&lt;br /&gt;Menschen arbeitet, ohne dabei den nötigen Spaß und die Motivation zu verlieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hoffe ihr könnt diesen Schritt nun nachvollziehen...wenn nicht pech gehabt!&lt;br /&gt;Ich machs trotzdem! ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Euer Gianmarco&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8674637088854653090-6486898807027327567?l=gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com/feeds/6486898807027327567/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com/2009/09/was-ich-uberhaupt-mache.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8674637088854653090/posts/default/6486898807027327567'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8674637088854653090/posts/default/6486898807027327567'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com/2009/09/was-ich-uberhaupt-mache.html' title='Was ich überhaupt mache...'/><author><name>John A. Stone</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05712418441374018934</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-a-QJCUImVCU/T0G7T1fmPzI/AAAAAAAAATo/q93ALJ7IDtc/s220/373946_2710949061199_1481061890_2974443_2075700814_n-1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8674637088854653090.post-7285833998891864064</id><published>2009-09-10T18:39:00.001+05:30</published><updated>2009-09-10T18:39:18.115+05:30</updated><title type='text'>Erster Eintrag</title><content type='html'>&lt;p class="left"&gt;So, nun habe ich m(einen) Blog eingerichtet und muss mich mit diesem, mir noch unbekannten Medium auseinandersetzen - als ob ich im Moment nichts besseres zu tun hätte :-)&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Ein bißchen unwohl ist mir schon bei dem Gedanken meine behütete Existenz in Europa gegen ein neues Leben im "Reich der Kühe und Affen" einzutauschen.&lt;br /&gt;Ich habe das Gefühl alles bewusster zu erleben: Wenn ich beispielsweise durch die Innenstadt gehe dann fallen mir Dinge auf, die ich nie bemerkt habe - alles weil ich sie wohl bald für ein Jahr nicht mehr sehen werde.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Inzwischen hat sich rumgesprochen, dass ich ein Jahr nach Indien gehe und dort einen sozialen Dienst verrichte, deshalb nehmen mich Freunde oder Bekannte in letzter Zeit öfters in den Arm (oder ich nehme auch das nur bewusster wahr).&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Hoffentlich werden die Bammel nicht stärker. Zumindest hatten auf dem Vorbereitungsseminar fast alle 60 Jugendlichen, die jetzt für einen "Welwärts"-Dienst ihre Familie, Freunde usw in Deutschland zurücklassen, Bammel. "Wenn du keine Bammel hättest würdest du es nicht ernst nehmen", hat man mir gesagt.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Naja, zumindest ist der Blog fertig und ein weiterer Punkt meiner endlosen "To-Do-Liste" ist abgehakt.&lt;/p&gt;  &lt;p&gt;Bis bald&lt;br /&gt;Gianmarco&lt;br /&gt;(noch aus Deutschland) &lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8674637088854653090-7285833998891864064?l=gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com/feeds/7285833998891864064/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com/2009/09/erster-eintrag.html#comment-form' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8674637088854653090/posts/default/7285833998891864064'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8674637088854653090/posts/default/7285833998891864064'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://gianmarco-goes-weltwaerts.blogspot.com/2009/09/erster-eintrag.html' title='Erster Eintrag'/><author><name>John A. Stone</name><uri>http://www.blogger.com/profile/05712418441374018934</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='26' height='32' src='http://1.bp.blogspot.com/-a-QJCUImVCU/T0G7T1fmPzI/AAAAAAAAATo/q93ALJ7IDtc/s220/373946_2710949061199_1481061890_2974443_2075700814_n-1.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
